Die Düsseldorfer EG hat bei ihrem rauschenden 6:1 gegen die Eislöwen nicht nur gezeigt, dass sie derzeit spielerisch das Maß der Dinge in der DEL2 ist. Sie bewies auch, dass sie körperlich vor nichts zurückschreckt und im Notfall ordentlich dazwischen hauen kann.
19 neue Spieler haben die Düsseldorfer im Sommer verpflichtet, noch mehr Profis haben den Verein nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga verlassen. Allerdings hat ein großes Problem die Sommerpause überdauert. Der Frust darüber ist auch dem Trainer anzumerken.
Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen.
Der Besuch von AfD-Chef Tino Chrupalla beim Spiel am Freitag in Weißwasser und ein Plakat am Düsseldorfer Auswärtsblock hatten im Nachgang für Wirbel gesorgt. Nun reagierten die Fans der DEG mit einem Spruchband und einem Post auf Instagram ausführlich auf das Statement der Lausitzer.
Von Anfang an hätte der Angreifer beim 2:2 gegen Verl wahrscheinlich nicht auf dem Platz gestanden. Letztlich fehlte er den Düsseldorfern am Sonntag aber komplett. Was Trainer Alexander Ende dazu sagte – und ob er schon am Mittwoch wieder dabei sein könnte.
Der Führungsspieler war auch beim 2:2 gegen den SC Verl der beste Düsseldorfer. Allerdings konnte sich der 30-Jährige nach dem Abpfiff nicht für seinen Treffer feiern lassen, sondern musste im Anschluss an das nächste sieglose Spiel auf kritische Fragen reagieren.
Stagnation statt Aufholjagd: Nach dem 2:2 gegen Verl treten die Düsseldorfer auf der Stelle. Ein völliger Weltuntergang ist das Remis zwar nicht, dennoch werden Unruhe und Frust am Rhein wieder größer. Die kommenden Tage geben den weiteren Kurs vor.