Großer Schritt nach der Pause erwartet: Vierfaches Fortuna-Risiko ohne Erfolg – Spieler selbst überrascht?


Freitag, 2. Oktober 2026 | Kunst und Kultur | Burg Wassenberg
(Meldung vom 28.09.2026)
Wenn die Dämmerung einsetzt und die historische Burg Wassenberg in stimmungsvolles Licht getaucht wird, beginnt am kommenden Freitag, den 2. Oktober 2026, die vierte Auflage des beliebten Nacht(floh)marktes. Ab 19:00 Uhr lädt die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH (KKHW) dazu ein, unter freiem Himmel und bei jedem Wetter – auch in den Räumlichkeiten der Burg – nach besonderen Fundstücken, kleinen Schätzen und individuellen Lieblingsstücken zu stöbern.
Rund 65 Ausstellende verwandeln das Gelände in einen abwechslungsreichen Marktplatz für Schatzsuchende. Das Angebot reicht von gut erhaltenen Secondhand-Artikeln und Vintage-Fundstücken über neue Waren und herbstliche Dekoration bis hin zu Mode, handgefertigtem Schmuck und ausgefallenen Einzelstücken. Auch Bücher, Spiele, Wohnaccessoires und kleine Geschenkideen laden zum Entdecken und Mitnehmen ein. Antiquitäten und besondere Raritäten sorgen dabei für den einen oder anderen überraschenden Fund.
Doch nicht nur das Stöbern steht im Mittelpunkt: Auch kulinarisch hat der Nacht(floh)markt einiges zu bieten. Verschiedene Foodtrucks sorgen für herzhafte und süße Stärkungen – unter anderem mit Burgern, knusprigen Pommes und Wildsalami. Dazu gibt es an den Getränkeständen Cocktails, Bier und alkoholfreie Erfrischungen.
Ob Familienausflug, geselliger Abend mit Freunden oder entspannter Ausflug zu zweit: Der Nacht(floh)markt verbindet Shopping, Genuss und geselliges Beisammensein mit dem eindrucksvollen Ambiente der historischen Burg.
„Der Nacht(floh)markt ist mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders. Die Mischung aus besonderen Angeboten, kulinarischen Genüssen und der einzigartigen Atmosphäre rund um die Burg macht den Abend zu etwas ganz Besonderem für Jung und Alt“, so die Organisatorinnen Gabi Jansen und Katrin Paulsen von der KKHW gGmbH.
Der Eintritt ist frei. Parkmöglichkeiten stehen in der Nähe der Burg Wassenberg zur Verfügung.
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Brandschutz | Freiwillige Feuerwehr | Waldgebiete
(Meldung vom 26.09.2026)
Die Stadt Wassenberg hat gemeinsam mit ihrer Feuerwehr ein neues Orientierungssystem in allen Wassenberger Waldgebieten etabliert. Hierzu wurden durch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zwischenzeitlich mehr als 230 Rettungs- und Orientierungspunkte in den Wassenberger Waldgebieten geschaffen. Was ursprünglich zur Unterstützung der operativen Waldbrandplanung entwickelt wurde, bietet nun in Synergie einen unmittelbaren Mehrwert für die Bevölkerung: Die eindeutig nummerierten und georeferenzierten Punkte erleichtern die Orientierung im Wald und können im Notfall dazu beitragen, Einsatzkräfte schnell und gezielt zum richtigen Ort zu führen.
Orientierung für die Waldbrandbekämpfung
Gerade in größeren Waldgebieten stellt die eindeutige Orientierung für Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar. Digitale Einsatzunterstützung und satellitengestützte Systeme bieten wertvolle Möglichkeiten, stehen jedoch nicht unter allen Bedingungen und an jedem Ort uneingeschränkt zur Verfügung. Zudem können bei größeren Waldbränden überörtliche Einsatzkräfte hinzukommen, die mit den örtlichen Gegebenheiten oder den bei der Feuerwehr Wassenberg eingesetzten digitalen Systemen nicht vertraut oder nicht kompatibel ausgestattet sind.
Die neuen Rettungs- und Orientierungspunkte schaffen deshalb ein einfaches und einheitliches Bezugssystem. Sie kennzeichnen für die Einsatzplanung wichtige Stellen – darunter mit Feuerwehrfahrzeugen befahrbare Wege, mögliche Strecken für den Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung, Wasserübergabepunkte sowie geeignete Wendestellen für größere Einsatzfahrzeuge.
Die Wassenberger Waldflächen wurden hierzu in insgesamt 30 namentlich definierte Waldgebiete gegliedert. Für diese Bereiche werden nun sukzessive eigene Einsatzpläne für die Waldbrandbekämpfung erstellt. Berücksichtigt wird dabei auch, mit welchen Einsatzmitteln die jeweiligen Bereiche aufgrund ihrer Fahrbahnbeschaffenheit erreichbar sind, so dass frühzeitig geeignete Fahrzeuge hinzugezogen werden können, wie zum Beispiel das neue Utility Terrain Vehicle (UTV) der Informations- und Kommunikations-Einheit der Feuerwehr Wassenberg.
Gleichzeitig Rettungspunkte für Bürgerinnen und Bürger
Aus der ursprünglichen Einsatzplanung entstand in enger Abstimmung zwischen Feuerwehr und Stadtverwaltung ein zusätzlicher Nutzen: Die Orientierungspunkte können gleichzeitig auch als Rettungspunkte für die Bevölkerung dienen. Jeder der mehr als 230 Punkte besitzt eine eindeutige Kennzeichnung und ist bereits georeferenziert bei der Rettungsleitstelle des Kreises Heinsberg hinterlegt.
Gerät beispielsweise ein Spaziergänger in eine Notlage, stürzt ein Radfahrer oder verliert eine Person im Wald die Orientierung, kann beim Notruf über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 die Nummer des nächstgelegenen Rettungs- und Orientierungspunktes angegeben werden. Der Standort lässt sich dadurch eindeutig zuordnen und die Einsatzkräfte können gezielt dorthin geführt werden.
Auch wenn der Standort einer hilfesuchenden oder verunglückten Person durch die Leitstelle über eine mobile Ortung ermittelt wird, können die hinterlegten Punkte zusätzlich als Orientierung für die anrückenden Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst genutzt werden.
Stadt stellt Finanzmittel, Freiwillige Feuerwehr übernimmt die Umsetzung
Dank des reibungslosen Zusammenwirkens von Stadtverwaltung, Bürgermeister Marcel Maurer und der Freiwilligen Feuerwehr konnte das umfangreiche Projekt binnen weniger Monate von der ersten Planung bis zur praktischen Umsetzung vollständig realisiert werden.
Während die erforderlichen Finanzmittel für die Beschaffung der Rettungs- und Orientierungspunkte aus Haushaltsmitteln der Stadt Wassenberg bereitgestellt und durch das Sachgebiet Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz des städtischen Ordnungsamtes fachlich erarbeitet wurden, erfolgte die Installation der über 230 Schilder vor Ort durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wassenberg.
Dabei konnte auf die bereits vorhandene Infrastruktur des Wandernetzwerks Wassenberg zurückgegriffen werden. Die neuen Plaketten wurden in Form und Gestaltung an die vorhandenen Beschilderungselemente des Routebureau Noord- en Midden-Limburg angelehnt. Für die Montage konnten fast ausschließlich die bereits vorhandenen Wanderpfähle genutzt werden. Auf eine Vielzahl zusätzlicher Pfosten konnte damit verzichtet werden, wodurch die Kosten für die Umsetzung nochmals erheblich reduziert werden konnten.
Erste Schilder bereits durch Vandalismus beschädigt
Bedauerlicherweise wurden bereits vor der offiziellen Indienststellung erste Schilder im Bereich Birgeler Wald durch Vandalismus beschädigt oder entwendet. Seitens der Stadt Wassenberg wurde hierzu bereits Anzeige bei der Polizei erstattet.
Die Stadt bittet in diesem Zusammenhang darum, die Rettungs- und Orientierungspunkte als das zu behandeln, was sie sind: Einrichtungen, die im Ernstfall zur schnellen Orientierung von Einsatzkräften und damit zur Sicherheit aller Menschen in den Wassenberger Waldgebieten beitragen können.
Sofern jemand verdächtige Beobachtung oder Angaben zu erfolgten Beschmutzungen machen kann, wird um Hinweis an die Polizei gebeten.


Gesamtkonzept ausgezeichnet | Schwimmunterricht ab Klasse 1 | enge Kooperation und kontinuierliche Lernstandsdokumentation
(Meldung vom 25.09.2026)
Die Katholische Grundschule Birgelen hat beim bundesweiten Förderpreis „DLRG & Schule 2026“ den ersten Platz unter den Sonderpreisträgern erreicht. Sie ist die einzige Grundschule unter den zehn Schulen, die einen Sonderpreis erhalten. Als Preis erhält die Schule die Produktion eines Imagefilms. Zusätzlich erhielt die Schule dank der Unterstützung der Sponsoren ein großes Materialpaket für den Schwimmunterricht. Es reicht von Fachliteratur über Tauchringe bis hin zu speziellem Fördermaterial und bietet dem Schwimmteam weitere Möglichkeiten, die Kinder entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen zu unterstützen.
Die Ehrung würdigt einen Ansatz, bei dem früher Schwimmunterricht, verlässliche Kooperationen und die fortlaufende Dokumentation der Lernentwicklung ineinandergreifen. Gemeinsam begleiten Schule, Offene Ganztagsschule und außerschulische Partner die Kinder auf ihrem Weg zum sicheren Schwimmen. Insgesamt gingen 124 Bewerbungen aus zwölf Bundesländern ein. Rund die Hälfte stammte nach Angaben der Veranstalter von Grundschulen. Eine Jury mit DLRG- und Schulexpertise vergab insgesamt 39 Förderpreise, darunter zehn Sonderpreise. Bewertet wurden unter anderem das Schwimmkonzept, die Vermittlung sicheren Schwimmens, die Qualifikation der Lehrkräfte, die Präventionsarbeit sowie die Regelmäßigkeit des Unterrichts und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
Die Preisverleihung fand am 19. September im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung im DLRG-Bundeszentrum in Bad Nenndorf statt. Die niedersächsische Stadt ist Sitz der Bundesgeschäftsstelle und des Tagungszentrums der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Stellvertretend für die KGS Birgelen und das gesamte Schwimmteam nahmen Sportlehrerin Stefanie Mevißen und OGS-Leiter Torsten Breda die Auszeichnung entgegen. Zum Schwimmteam gehören außerdem Sportlehrerin Nina Gläsner und Schwimmlehrer Ralf Lammering, die mit ihrer pädagogischen und fachlichen Arbeit wesentlich zum Erfolg des Konzepts beitragen. Der Förderpreis 2026 steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Karin Prien.
An der Würdigung und Preisübergabe wirkten Astrid Kamps, stellvertretende Leiterin Ausbildung im DLRG-Bundesverband, und Matthias Stoll, hauptamtlicher Bereichsleiter Ausbildung und Prävention der DLRG, mit. Laudatorin Astrid Kamps hob hervor: „Die KGS Birgelen nimmt sich für das Schwimmen über die gesamte Grundschulzeit hinweg Zeit. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es mit seiner Schwimmfähigkeit gerade steht. Wer noch unsicher im Wasser ist, bekommt ebenso passende Unterstützung wie Kinder, die schon weiter sind.“
Anerkennung für gelebte Prävention
Schwimmenlernen ist an der KGS Birgelen fest im Schulalltag verankert. Dahinter steht der Anspruch, jedem Kind unabhängig von seinen Vorerfahrungen die Möglichkeit zu geben, Sicherheit und Selbstvertrauen im Wasser zu entwickeln.
Schulleiterin Barbara Schillings betont: „Sicher schwimmen zu können, kann das eigene Leben retten – deshalb muss jedes Kind die Chance bekommen, es zu lernen. Für manche Kinder ist die Schule der einzige Ort dafür. Gerade dann tragen wir eine besondere Verantwortung und müssen knappe Wasserzeiten und personelle Ressourcen so einsetzen, dass jedes Kind bestmöglich gefördert wird. Die Unterstützung des Kreises Heinsberg und der Stadt Wassenberg ist dabei eine wertvolle Hilfe.“
Früh beginnen und aufeinander aufbauen
Der Schwimmunterricht beginnt bereits in Klasse 1 und begleitet die Kinder durch alle vier Grundschuljahre. Jede Klasse erhält jeweils in einem Schulhalbjahr regelmäßig Unterricht. Dadurch können grundlegende Erfahrungen früh gesammelt und Fähigkeiten über mehrere Jahre hinweg gefestigt und erweitert werden. Zu Beginn erfasst ein Elternfragebogen Vorerfahrungen, vorhandene Abzeichen und besondere Bedürfnisse. Beobachtungen im Wasser ergänzen diese Angaben. Auf dieser Grundlage entstehen Lerngruppen, deren Aufgaben zum jeweiligen Entwicklungsstand passen.
Die Förderung reicht von der Wassergewöhnung und dem Abbau von Ängsten bis zur Verbesserung von Schwimmtechnik und Ausdauer. Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf werden mit ihren individuellen Voraussetzungen berücksichtigt. Die Eltern werden bereits vor der Einschulung für die Bedeutung des Schwimmenlernens sensibilisiert und erhalten im weiteren Verlauf Rückmeldungen zur Entwicklung ihrer Kinder.
Kooperation schafft zusätzliche Möglichkeiten
Am Beckenrand arbeiten Lehrkräfte, Schwimmfachkräfte und qualifizierte Mitarbeitende der Offenen Ganztagsschule eng zusammen. Sie bringen unterschiedliche pädagogische und sportfachliche Kompetenzen ein. Die OGS stellt dabei auch Personal für den regulären Schwimmunterricht bereit. Regionale Partner und das Wassenberger Parkbad tragen wesentlich zur Umsetzung bei.
Torsten Breda, Leiter der Offenen Ganztagsschule an der KGS Birgelen, erläutert: „Kooperationen sind eine wichtige Säule der OGS-Arbeit. Wenn wir das ernst nehmen, liegt es nahe, auch beim Schwimmen gemeinsam mit der Schule, Vereinen und weiteren Partnern etwas auf die Beine zu stellen. Jeder bringt sein Wissen, seine Erfahrung und seine Möglichkeiten ein – und zusammen können wir für die Kinder einfach mehr erreichen.“
Ein wichtiger Baustein ist das vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Heinsberg und dem KreisSportBund Heinsberg gemeinsam getragene Projekt „Mathe schützt nicht vor Ertrinken!“. Die intensive Förderung im dritten Jahrgang gibt der Entwicklung über die gesamte Bandbreite einen Schub: Kinder gewinnen grundlegende Sicherheit im Wasser, schaffen den Übergang zum Schwimmen oder verbessern ihre Technik und Ausdauer.
Davon profitiert auch der anschließende Unterricht. Wenn mehr Kinder selbstständig schwimmen können, kann das Team die Förderung neu ausrichten. Für Kinder, die noch weitere Übungen zum Schwimmenlernen benötigen, werden mehr individuell betreute Wasser- und Ausbildungszeiten möglich. Zusätzliche Schwimmangebote während der Ferienbetreuung helfen, Fortschritte zu festigen und weiter auszubauen.
Dokumentation macht individuelle Förderung möglich
Die verschiedenen Angebote werden durch eine kontinuierliche digitale Dokumentation miteinander verbunden. Das Team erfasst sowohl erworbene Abzeichen als auch einzelne Teilleistungen und beobachtete Fortschritte. So bleibt nachvollziehbar, was ein Kind bereits beherrscht, wo es Unterstützung benötigt und welcher nächste Lernschritt sinnvoll ist. Diese Informationen fließen unmittelbar in die Unterrichtsplanung ein. Lerngruppen werden anhand der Entwicklung überprüft und bei Bedarf angepasst. Die gemeinsame Dokumentation erleichtert die Abstimmung zwischen den Fachkräften und sichert Wissen über Klassen- und Schuljahreswechsel hinweg. Damit hilft sie, begrenzte Wasserzeiten und personelle Ressourcen gezielt einzusetzen und die Förderung kontinuierlich fortzuführen.
Bei der Vorstellung des erstplatzierten Konzepts hob die DLRG die standardisierte Ausgangserhebung, die gezielte Gruppeneinteilung und die kontinuierliche Dokumentation ausdrücklich hervor. Weitere zentrale Punkte waren das multiprofessionelle Team, die Angebote im Ganztag und in den Ferien sowie die enge Zusammenarbeit mit Vereinen, DLRG und Eltern.
Die Ergebnisse bestätigen das Konzept
Am Ende des Schuljahres 2025/26 waren 100 Prozent der Kinder des vierten Jahrgangs sichere Schwimmer: Sie hatten mindestens das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze beziehungsweise die Kompetenzstufe „Sicheres Schwimmen“ erreicht. In den Jahrgängen 3 und 4 gab es zum Schuljahresende keine Nichtschwimmer mehr. Diese dokumentierten Ergebnisse bestätigen das Zusammenspiel aus frühem Beginn, kontinuierlicher Förderung, Kooperation und systematischer Lernbegleitung. Für das Schwimmteam stehen dahinter vor allem persönliche Erfolgserlebnisse.
Stefanie Mevißen, Sportlehrerin an der KGS Birgelen und Schwimmtrainerin der Freien Schwimmer Wegberg, sagt: „Der Förderpreis ist eine wunderbare Bestätigung für unser gemeinsames Engagement im Schulschwimmen. Wir erleben Jahr für Jahr, was die enge Zusammenarbeit von Schule, Ganztag und außerschulischen Partnern für die Kinder bewirken kann. Besonders schön ist es, mitzuerleben, wie sie Ängste überwinden, Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen und im Wasser immer sicherer werden. Diese Fortschritte machen uns als Schwimmteam unglaublich stolz.“
Neue Impulse aus Praxisworkshop und Austausch
Zum Rahmenprogramm gehörte der Praxisworkshop „Kondition als Schlüssel zum Rettungsschwimmen in der Schule“. Stefanie Mevißen und Torsten Breda gingen dafür selbst ins Wasser: Unter Anleitung und Betreuung von Nils Großerohde, Bundestrainer Rettungssport Jugend, erprobten sie exemplarisch eine Schwimmstunde und erlebten die Übungen aus der Perspektive der Teilnehmenden.
Neben der praktischen Arbeit bot der Workshop Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen und der DLRG. Bereits am Vorabend hatten die Beteiligten Erfahrungen aus ihrer Schwimmausbildung geteilt und Kontakte geknüpft.
Die KGS Birgelen versteht die Auszeichnung als Anerkennung ihres Gesamtkonzepts und als Ansporn, die gemeinsame Arbeit weiterzuentwickeln. Das Ziel bleibt, möglichst jedem Kind während seiner Grundschulzeit sicheres Schwimmen, Selbstvertrauen und Freude an der Bewegung im Wasser zu ermöglichen.
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03./04.10.2026 | Kunst und Kultur | Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
(Meldung vom 24.09.2026)
Am Samstag und Sonntag, den 3. und 4. Oktober 2026, jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr, können bei der Kunstveranstaltung Kunststroom Roerdalen-Wassenberg internationale Kunstschaffende bewundert werden. Hierauf weist die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH hin. Etwa 100 Teilnehmende aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland präsentieren eine breite Palette an hochwertiger Kunst in historisch bedeutsamen Gebäuden in Wassenberg und der niederländischen Nachbargemeinde Roerdalen. Zudem öffnen zahlreiche Ateliers und Galerien für die Besuchenden ihre Türen.
Ausstellungsorte und Kunstschaffende in Wassenberg
Die Ausstellungsorte in Wassenberg sind der Bergfried, die evangelische Hofkirche, das Leo-Küppers-Haus und das Kreativ-Atelier Farbklecks. Außerdem öffnen die Kunstschaffenden Peter Röttges, Georg Kohlen und Gabriele Bröcher ihre Ateliers.
• Im Bergfried können sich die Besuchenden auf acht Kunstschaffende freuen: Wiel Schmitz aus Sittard sucht seine Motive in der Natur. Paul Kroh begeistert mit seinen Fotografien, wobei der menschliche Körper im Vordergrund steht. Das Leben der Malerin Nanny ter Wiel ist von Musik und Kunst geprägt, dies verarbeitet die Künstlerin in ihren Werken. Die Kunst der belgischen Künstlerin Magda Huygens lädt dazu ein, innezuhalten, den Blick zu verlangsamen und der Frage nachzugehen, was Realität und was Konstruktion ist. Mit seinen Skulpturen möchte der niederländische Künstler Hub Tummers die Besuchenden in ein Paradies entführen. Für den Künstler Herman Kuypers aus Tilburg steht seit 35 Jahren der Stuhl im Mittelpunkt seiner Arbeiten; Stühle haben laut Herman Charakter und können etwas über seinen Besitzer erzählen. „Puristisch Experimentell“ und auf das Wesentliche reduziert wirken die Kunstwerke von Beate Begovic aus Tönisvorst, welche sich zwischen Keramikkunst und Malerei bewegen. Für die Wassenbergerin Heike Schirmer bedeutet Schmuck Lebensfreude, Ausdruck von Persönlichkeit, Stil und manchmal auch Erinnerung. Aus der Intimität des Schmuckstücks sind Kunstobjekte gewachsen, die an dem Wochenende im Bergfried zu bewundern sind.
• In der evangelischen Hofkirche werden drei niederländische Kunstschaffende beeindrucken. Monique de Boer-Beerta, die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Roerdalen, widmet sich der Malerei von Allegorien, in denen sich Personen und Attribute zu vielschichtigen politischen und gesellschaftlichen Aussagen verbinden. Thei Derks aus Landgraaf begeistert mit abstrakten Gemälden, wo Natur und Fantasie aufeinandertreffen. Mit wenigen Mitteln eine große Wirkung erzielen – das ist die charakteristische Arbeitsweise, mit der Pierre Jetten aus Reuver seine grafischen Werke gestaltet.
• Im Leo-Küppers-Haus Wassenberg stellt die Wegberger Künstlerin Petra Örter aus. Ihr liegen die Themen Mensch und Umwelt besonders am Herzen.
• Im Kreativ-Atelier Farbklecks stellen Kinder ihre kreativen Meisterwerke zum Thema Palettenkunst, welche sie bei Workshops im Atelier erstellt haben, am Kunststroom-Wochenende aus. Darüber hinaus sind im Atelier die gemeinsamen Kunstwerke der Schulkinderbetreuung Wassenberg e. V., der OGS der Katholischen Grundschule Myhl und der OGS der Martinus-Schule Orsbeck zu bewundern. Mit viel Fantasie und Kreativität haben die Kinder farbenfrohe Fische gestaltet, die zu einem gemeinsamen Gesamtkunstwerk zusammengefügt werden. Die einzelnen Werke verbinden sich dabei zu einer symbolischen Reise entlang der Rur und machen das Gemeinschaftsprojekt auf besondere Weise sichtbar.
• Die Künstler Peter Röttges und Georg Kohlen öffnen ihre Ateliers für die Besuchenden. Der Holzkünstler Peter Röttges bearbeitet Baumstämme mit einer Motorsäge zu einzigartigen Holzskulpturen. Georg Kohlen hat an vielen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen und lässt nun Einblicke in sein Atelier mit aussagekräftigen Kunstwerken zu.
• Gabriele Bröcher öffnet ihre Türen in ihrem Atelier Tat.Ort. Zum einen fertigt diese Skulpturen aus Beton, zum anderen entwirft und näht sie ausgefallene Handtaschen aus Leder.
Eine Übersicht aller Ausstellungsorte und Kunstschaffenden in Wassenberg und Roerdalen ist auf der Veranstaltungsseite erhältlich.
Kreative Workshops für Kinder und Erwachsene im Kreativ Atelier Farbklecks
Besuchende können die Besichtigung der Ausstellungen in Wassenberg und Roerdalen gerne mit einem Mitmach-Angebot kombinieren und selbst kreativ werden. Im Ausstellungsort Kreativ-Atelier Farbklecks werden an dem Kunststroom-Wochenende kurzweilige Workshops für Kinder und Erwachsene angeboten.
Die Angebote sind für die Besuchenden kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Tipp: Radroute und Kunstpfad
Eine Radroute entlang der Radknotenpunkte verbindet alle teilnehmenden Ausstellungsorte und Ateliers in Wassenberg und Roerdalen. Radeln kann insofern mit Kunst und Kultur verbunden werden.
Interessierte Besuchende können schließlich noch ihren Aufenthalt in Wassenberg mit dem Kunstpfad auf eigene Faust verlängern. Auf den Spuren der Kunst kann in der Wassenberger Innenstadt auf einer ca. 1,2 Kilometer langen Strecke, dem „Wassenberger Kunstpfad“, Kunst entdeckt werden. Verschiedene Kunstwerke, wie die Tony Cragg Skulptur Wild Relatives, ein Museum und ein Kunstautomat säumen die ständig verfügbare Route.
Weitere Informationen zu den Kunstschaffenden und Ausstellungsorten sind ebenfalls auf der Veranstaltungsseite erhältlich. Zudem ist der Kunst-Katalog mit allen Details ab sofort im Naturpark-Tor Wassenberg, Pontorsonallee 16, zu bekommen.
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Bekanntmachungen | Amtsblätter
(Meldung vom 23.09.2026)
Das Amtsblatt Nr. 11/2026 ist am heutigen Tag erschienen. Enthalten sind darin die nachfolgenden Bekanntmachungen:
I. Amtlicher Teil
1. Bekanntmachung der Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 2 BauGB mit der Bezeichnung: Vorkaufsrechtssatzung für die Erweiterung der Wohnbebauung im Bereich Palantstraße in Wassenberg
II. Nichtamtlicher Teil
1. Pressemitteilungen vom 17.09. bis 23.09.2026
Das aktuelle Amtsblatt und die bisher erschienenen Amtsblätter können digital abgerufen werden.

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