Bis zum Ende der Wechselfrist am kommenden Dienstag bleibt für den Sportvorstand des Drittligisten einiges zu tun: Die Düsseldorfer wollen sich noch auf zwei weiteren Positionen verstärken. Allerdings sind sie von mehreren Faktoren abhängig.
Nach dem verpatzten Saisonstart hat Trainer Alexander Ende die Hierarchie zwischen den Pfosten verändert: Vor dem Stuttgart-Sieg übernahm Louis Lord die Rolle der Nummer eins von Lasse Rieß übernommen. Hat sich das persönliche Verhältnis der beiden Kontrahenten nun verändert?
Es war die entscheidende Situation: Mit seinem erlösenden Treffer führte der Mittelfeldspieler die Düsseldorfer am Freitag zum 1:0-Sieg gegen die U23 des VfB Stuttgart. Unter anderen Umständen wäre es dazu aber möglicherweise überhaupt nicht gekommen.
So gut gelaunt wie nach dem 1:0-Erfolg gegen die U23 des VfB Stuttgart war der Trainer des Drittligisten lange nicht mehr. Dabei hatte ihn auch am Freitag zwischenzeitlich ein ungutes Gefühl beschlichen. Dann folgte allerdings ein „total wichtiger Moment“.
Eigentlich war Dominique Heintz für das Spiel gegen die U23 des VfB Stuttgart fest eingeplant. Am Ende stand der Innenverteidiger beim wichtigen 1:0-Sieg aber nicht einmal im Kader. Wie lange muss er pausieren?
Beim befreienden 1:0-Sieg gegen die U23 des VfB Stuttgart steht der Youngster zum ersten Mal in der Startelf und erwischt einen Sahnetag. Hinter seinem starken Auftritt steckt ein simples Rezept, von dem die Düsseldorfer auch in den kommenden Wochen profitieren können.
Der dritte Anlauf ist erfolgreich: Die Düsseldorfer feiern gegen die U23 des VfB Stuttgart einen 1:0-Sieg und holen die ersten Punkte der Saison. Während der zuletzt in der Kritik stehende Trainer durchatmen kann, beeindruckt vor allem ein Startelfdebütant.
Sie gehören weiterhin zum Kader, spielen im Training der Profis derzeit aber keine Rolle: Drei Spieler müssen sich bei der U23 ihre Spielpraxis holen. Das sorgt gerade mit Blick auf den nahenden Transferschluss für Fragen.
Vor jedem Spiel von Fortuna können Sie ab sofort Ihre eigene Startelf zusammenstellen – und kurz vor dem Anpfiff sehen, wie nah Sie an der echten Aufstellung von Chefcoach Alexander Ende lagen.
Arbeitsreiche Wochen liegen hinter dem Fortuna-Trainer, in denen wahrlich nicht jede Entscheidung auch gepasst hat. Allerdings gibt es besonders bei einer Personalie Anlass für den 46-Jährigen und die Fans, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.
Seit Donnerstag steht fest, wann die fünf zur Wahl stehenden Posten des Kontrollgremiums neu vergeben werden: Die Mitgliederversammlung des Drittligisten findet am 15. November statt. Zur ersten Veränderung im Aufsichtsrat könnte es aber schon vorher kommen.
Abstieg, kompletter Neuaufbau, kaum Personal: Der Sportvorstand des Drittligisten hat im Sommer einen äußerst schwierigen Job angetreten. Nach den beiden Niederlagen zum Saisonstart erhält er nun verbale Unterstützung von einem Bundesliga-Kollegen.
Nach dem verpatzten Saisonstart ist der Druck auf den Coach schnell gewachsen. Beim „Rheinischen Fußballgipfel der Rheinischen Post“ nimmt ihn der Sportvorstand teilweise in Schutz und spricht darüber, wie viel Geduld in einer solchen Situation möglich ist.
Dem Manager ist es früh gelungen, Stützen wie Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener nach Düsseldorf zu lotsen. Beim „Rheinischen Fußballgipfel der Rheinischen Post“ erklärt der Sportvorstand des Drittligisten den Folgeeffekt der ersten Deals.
Wer steht am Freitag gegen die U23 des VfB Stuttgart beim Drittligisten zwischen den Pfosten: Louis Lord und Lasse Rieß? Die Entscheidung ist bereits gefallen, doch der Trainer hüllt sich in Schweigen. Dabei lässt sich genau daraus ein Rückschluss ziehen.
Gegen Mannheim und Freiburg stand der zentrale Mittelfeldspieler von Anfang an auf dem Platz, gegen Hoffenheim allerdings nicht einmal im Kader. Ein Hin und Her, das Rätsel aufgibt, für das es offenbar aber konkrete Gründe gibt.
Zwei Niederlagen in den ersten beiden Drittliga-Partien, dazu das erwartbare Aus im DFB-Pokal: Der Absteiger ist bislang noch überhaupt nicht in der Spur. Im Umfeld wächst deshalb die Kritik – und sie erreicht auch das Innere der Mannschaft.
Bei einigen Verpflichtungen im für Samir Arabi ausgesprochen arbeitsreichen Transfersommer war für den Sportvorstand Geduld gefragt. Es zeichnet sich aber ab, dass sich die besonders bei einer Personalie auszahlen dürfte.
Der Frust war nach der Pleite gegen die Hoffenheimer U23 enorm – und hat sich gerade unter den Fans auch gegen den Trainer gerichtet. Dem 46-Jährigen ist es aber gelungen, die Auffassung in der Kabine offensichtlich anders ausfallen zu lassen.
Mit einer guten Leistung gegen den SC Freiburg hat sich der etatmäßige Ersatztorhüter in den Fokus gespielt. Denn ohne den 22-Jährige wäre die Niederlage wohl noch höher ausgefallen. Mit Blick auf die Zukunft positioniert er sich deutlich.