Elf Aufführungen in fünf Tagen und mehr als 200 Menschen auf und hinter der Bühne: So groß waren die Düsseldorfer Schultheatertage noch nie. Bis zum 25. März zeigen junge Talente im FFT die Vielfalt des Theaters.
Der Choreograf als Orakel der Neuzeit: In „Holy Shit – A Human Experience“ beteiligt Ben J. Riepe das Publikum an seiner Identitätssuche. Ein Abend als faszinierende Ganzkörpererfahrung.
Vitali Alekseenok dirigierte das jüngste „Sternzeichen“-Konzert in der Tonhalle. Die intensivsten Momente des Abends gelangen einem Gast aus dem Süden.
Erst wenn Besucher auf das Kunstwerk klettern, sich hinsetzen oder Objekte festhalten, ist es vollendet. „One Minute Sculptures“ ist die berühmte Werkreihe des österreichischen Künstlers – und der Kunstpalast bekommt jetzt zwei Skulpturen geschenkt.
Die Düsseldorfer Szene feiert sich: Fotokünstler Gregor Guski verleiht den Betonwänden des Bilker Bunkers Farbe und Lebendigkeit. Zu sehen sind Porträts und Werke von Kollegen wie Juergen Staack und Angelika J. Trojnarski.
Die sudanesische Frauenrechtlerin Salwa Elsadik bekommt am 29. März den Menschenrechtspreis der Tonhalle. Adam Fischer dirigiert die 2. Sinfonie von Brahms.
Seit dem 18. März ist das Theater der Klänge Teil einer großen Ausstellung zur Wiedereröffnung des New Museum in New York. Gezeigt wird ein Video des „Mechanischen Balletts“ – eines der radikalsten Bühnenexperimente des Bauhauses.
Die renommierte Kultureinrichtung hat gerade keinen Grund für Freudentänze. Ein marodes Gemäuer, buchhalterische Altlasten, schlechte Stimmung. Die leise Installierung eines Geschäftsführers sorgt für Diskussionen.
Das Tanzhaus NRW an der Erkrather Straße ist eine tolle Kulturstätte. Was aber hinter den Kulissen geschieht, ist undurchsichtig. Das wirft Fragen auf.
Zwei Uraufführungen und ein Ballettklassiker haben unter dem Titel „Orgelpassion“ in der Rheinoper Premiere gefeiert. Unsere Kritiker waren von allen drei Choreografien begeistert. Besonders Goyo Monteros „Aurea“ beeindruckte.
Anlässlich seines 70. Geburtstages blickt der erfolgreiche Kinderliedsänger Volker Rosin auf seine Karriere zurück. Einen Wunschauftritt hätte er aber noch.
Auch wenn Israel und der Iran derzeit verfeindet sind: Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf hatte zu einem Konzert mit jüdischer und persischer Musik eingeladen und setzte damit ein Zeichen der Versöhnung.