Die Gen Z will am Samstag in Düsseldorf demonstrieren. Auf der Kö werden die Auslagen leer geräumt und mehr Sicherheitsleute eingesetzt. Die Polizei kündigt auch wegen Halloween eine starke Präsenz an.
In zweieinhalb Wochen vergeben die Mitglieder fünf Mandate im Kontrollgremium des Drittligisten neu. Einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Wahl hat die aktive Fanszene. Umso bedeutsamer sind die nun von den Ultras veröffentlichten Forderungen.
In Düsseldorf gibt es am Wochenende wieder viel Programm. Juliko spielt in der Fliese, im Düsseldorfer Schauspielhaus steht „Fanny und Alexander“ auf dem Spielplan und in der Altstadt wird Halloween gefeiert. Das sind unsere Veranstaltungstipps.
Auf die Fans der Düsseldorfer wartet ein besonderes Heimspiel: Gegen Meppen steht Jens Langeneke zum ersten Mal als Trainer der Profis am Spielfeldrand der Arena. Und für einen ehemaligen Fortuna-Akteur ist die Situation ebenfalls speziell.
Sie feierte mit ihrer besten Freundin in der Altstadt, trank Alkohol und konsumierte Amphetamine. Ohne Fahrerlaubnis setzte sich die damals 30-jährige Krefelderin dann in ein Auto, floh vor einer Polizeikontrolle – und krachte gegen einen Baum. Ihre Freundin starb. Jetzt wurde sie verurteilt.
Im Ranking der meisten Bußgeld-Bescheide pro Einwohner liegt Düsseldorf bei Verkehrsverstößen deutschlandweit ganz vorne. Das lässt auch die Stadtkasse klingeln. Vor allem Blitzer bringen der Stadt jedes Jahr Millionenbeträge ein.
Nach jahrelangem Leerstand und aufwendigem Umbau hat das bekannte Eckhaus Graf-Adolf-Straße/Oststraße eine neue Zukunft. Wo Düsseldorfs erster McDonald’s war, gibt es bald Döner. Darüber gibt es statt Büros jetzt Wohnungen.
Für 18 der 20 Vereine geht es in der hart umkämpften Dritten Liga darum, jede der zumeist engen Partien für sich zu entscheiden. Dass es zwei Ausnahmen mit einem anderen Fokus gibt, wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr deutlich.
In erster Linie soll der Trainerwechsel bei den Düsseldorfern dafür sorgen, dass sportlich mittelfristig Konstanz und Stabilität einkehren. Besonders auf einer Position ist der Drittligist davon seit mehreren Monaten weit entfernt.
Jan Hoepner, Axel Zehle, Cedric Itten – einige alte Weggefährten aus seiner Zeit am Rhein hat der einstige Fortuna-Trainer bereits mit an die Weser genommen. Und nun erhält die Truppe der ehemaligen Düsseldorfer in den Reihen des Bundesligisten sogar weiteren Zuwachs.
Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.
Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.
Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.
Im Vorfeld der Partie im Ostseestadion sprach Samir Arabi noch einmal über die Entscheidung, Alexander Ende zu entlassen. Seine Reaktion verdeutlichte, wieso nicht das Ergebnis beim Langeneke-Einstand entscheidend ist.
Ohnehin blieb Jens Langeneke nicht viel Zeit, um seine neue Mannschaft auf die Herausforderungen des Auswärtsspiels bei den ambitionierten Rostockern einzustellen. Für ihn wurde es aber noch einmal komplizierter.
Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke setzten die Düsseldorfer im Ostseestadion auf eine neue Grundordnung. Dadurch änderte sich auch für den Youngster so einiges.
Nicht einfach zwei Wochen nach Fortuna spätem Siegtreffer in Münster kam es beim Auswärtsspiel in Rostock beinahe zur Duplizität der Ereignisse. Allerdings verpasste das Team von Trainer Jens Langeneke diesmal das Happy End knapp.
Beim Einstand der Düsseldorfer Vereinsikone als Profitrainer gab es ein 1:1 im Spitzenspiel bei Hansa Rostock. Nach Abpfiff gab Langeneke eine detaillierte Einschätzung, wie er die ersten 90 Minuten des Teams nach dem Trainerwechsel gesehen hat.
Beim Langeneke-Debüt gab es eine frühe Schrecksekunde: Steven van der Sloot, der erstmals im Mittelfeld zum Einsatz kam, musste nach einer Szene, die bereits beim Zusehen wehtat, ausgewechselt und genäht werden.
Schon auf dem Rasen machte der Düsseldorfer Angreifer in der ersten Hälfte keinen Hehl aus seiner Fassungslosigkeit. Anders sah es nach dem 1:1 in Rostock nicht aus. Sportdirektor Patrick Fabian pflichtete dem Angreifer bei.