Nächste Woche startet Miroslav Jenka als neuer U20-Trainer der Düsseldorfer EG. Seine Ziele sind ambitioniert: Über mehrere Altersklassen soll dasselbe Eishockey gespielt werden, und vor allem will Jenka mehr Nachwuchsspieler in den Profikader bringen. Kandidaten gäbe es mehrere.
Spielerwohnungen, Dienstwagen und Behördengänge, Busfahrten, Hotels und Verpflegung – bei der Düsseldorfer EG geht es um weitaus mehr als nur Eishockey. Nun hat sie Maximilian Berger als neuen Teammanager eingestellt. Ohne Menschen wie den 27-Jährigen geht nichts im Profisport.
Vor 20 Jahren zog die DEG in den Dome um. Dort wird sie auch in der kommenden Saison spielen. In ihrer historischen Heimat an der Brehmstraße wird es nun nach vielen Jahren mal wieder ein Profispiel geben: Beim Testspiel im Rahmen der Saisoneröffnung gegen Herne.
DEG-Marketingchef Markus Zwick über den Entstehungsprozess neuer Trikots, was beim Design beachtet werden muss, warum er auswärts lieber in Weiß statt in Gelb spielt und welche Spieler bei den Fans besonders beliebt sind.
Mit einem NHL-Einsatz hat es für Maksymilian Szuber diese Saison nicht gereicht. Auch mit Olympia und WM wurde es nichts. Doch jetzt ist der erste Spieler, der es aus dem DEG-Nachwuchs in die NHL schaffte, bester Laune. Er wurde zu den ruhmreichen Montreal Canadiens transferiert.
Ein Happy End kannte die Saison der Düsseldorfer EG nicht gerade, im August ist sie dennoch im Kino zu sehen. Der Filmemacher Benny Spitschan hat eine 70-minütige Dokumentation über den japanischen DEG-Stürmer Yushiroh Hirano gedreht. Mit allen Höhen und Tiefen der Saison in der DEL2.
Nach Jahrzehnten stellt die DEG ihr Stadionheft ein. Künftig wird es pro Saison nur noch zwei Sonderhefte geben, eins zum Start, eins zu Weihnachten. Aber mit dem alten „DEG Magazin“ ist es vorbei. Andere Klubs sind den Schritt schon vor Jahren gegangen.
Noch während seiner erfolgreichen Zeit bei der DEG stand Uli Hiemer in den 90er-Jahren in Düsseldorf-Bilk an der Kasse eines Fast-Food-Restaurants und erlebte mitunter „skurrile Momente“. Heute betreibt der ehemalige Meister-Verteidiger sechs Filialen mit 250 Angestellten.
DEG-Präsident Michael Staade ist nun auch Finanzvorstand beim Fußball-Drittligisten Fortuna. Für sein Ehrenamt ändere sich aber nichts, sagt der 58-Jährige. Dennoch stehen beim Stammverein nun organisatorische Veränderungen an.
Wie andere Sportarten will das Eishockey eine neue Variante etablieren und damit bald zu Olympia: 3x3. Gespielt wird mit nur drei Feldspielern auf jeder Seite, auf kleinerem Eis und mit neuen Regeln. Anfang Juli steigt in Belfast die erste inoffizielle WM. Im deutschen Tor: Niklas Lunemann von der DEG.
Seine Jugend verbrachte Ties van Soest bei der DEG, zuletzt war er eins der Gesichter des niederländischen Topklubs Tilburg Trappers. Aber wenn sich die beiden Vereine bald zum Testspiel treffen, ist van Soest nicht dabei. Er spielt kein Eishockey mehr. Nach mehreren Gehirnerschütterungen ist ihm das Risiko für Langzeitschäden zu groß.
Die Gruppen für das Turnier stehen fest. Düsseldorf darf sich auf Stars aus Kanada, den USA oder Tschechien freuen – und auf Norwegen mit mehreren Ex-DEG-Spielern. Wer genau kommt, steht aber noch nicht fest. Und das ist nur eine von vielen offenen Fragen.
Am Wochenende geht die Düsseldorfer EG beim Christopher Street Day mit. Ende des Monats ist das Inlinehockey-Team bei einem Benefizspiel gegen Diskriminierung dabei. Manchen Fans ist das zu viel, ihr Klub soll sich auf Eishockey konzentrieren. Dabei können die Rot-Gelben nicht unpolitisch sein – und waren es auch nie.
Kein anderer Eishockey-Zweitligist in Europa hat mehr Zuschauer als die DEG. Im zweiten DEL2-Jahr sollen die Zahlen weiter steigen – aber das tun auch die Ticketpreise. Für die DEG ein schmaler Grat: Nach drei grauenhaften Jahren hat sie wenige Argumente für die Erhöhung, aber sie braucht die Einnahmen.
Ralph Krueger wurde in Zürich in die IIHF Hall of Fame aufgenommen – und schwelgte in Erinnerungen an die Brehmstraße mit 10.000 Fans. Trotz Parkinson hielt er eine bewegende Rede. Sein Herz schlägt noch immer für Düsseldorf.
Nach drei Jahren bei der Düsseldorfer EG ging Henrik Haukeland zu den Straubing Tigers und erlebte eine starke DEL-Spielzeit. Jetzt bei der Eishockey-WM in der Schweiz steht er mit Norwegen sogar im Halbfinale. Davor traf er unsere Redaktion, um über Eishockey in Norwegen, seine Saison und die DEG zu sprechen.
Der ehemalige Publikumsliebling der DEG steht mit Norwegen sensationell im WM-Halbfinale. Dort trifft er auf die Schweiz, die zu Hause endlich Weltmeister werden will. Auch deren Aufstieg hat etwas mit den Rot-Gelben zu tun.
Seit einem Jahr kooperieren die alten Eishockey-Rivalen. Spieler, die die Kölner am Spieltag nicht brauchen, laufen für Düsseldorf auf. Das sorgte anfangs für Unmut, mittlerweile begrüßen die meisten Fans das. Obwohl es im ersten Jahr wenig personellen Austausch gab. Nun könnte es mehr davon geben.
Jonas Langmann wechselt vom EV Landshut zur Düsseldorfer EG. Die hatte er in den Play-offs noch gehörig genervt. Nun soll der 34-Jährige für Stabilität im DEG-Tor sorgen und den jüngeren Kollegen mit seiner Erfahrung etwas beibringen.
Erstmals seit fast 20 Jahren ist kein DEG-Spieler bei der Eishockey-Weltmeisterschaft dabei. Das dürfte auch nächstes Jahr so sein – wenn das Turnier im Dome stattfindet. Zumindest stehen jetzt in der Schweiz zahlreiche ehemalige Düsseldorfer auf dem Eis. Auch solche, denen der Zweitligist immer noch am Herzen liegt.