In Düsseldorf-Wersten ist vor 30 Jahren das schlimmste Szenario wahr geworden: Ein Mädchen ist auf dem Schulweg verschwunden, die Polizei geht von einer Gewalttat aus. Der Fall Debbie Sassen hat in dem Stadtteil bis heute bleibende Spuren hinterlassen.
Acht Jugendliche sollen zwei Bekannte in eine Falle gelockt, mit Schlägen und Tritten attackiert und ausgeraubt haben. Nun hat die Polizei mehrere Verdächtige ermittelt und bei Durchsuchungen Beweismaterial gefunden – unter anderem ein Video der Tat.
Nach Protesten von Anwohnern an dem Drogenhilfezentrum in Düsseldorf-Oberbilk meldet sich nun auch die Politik zu Wort. Die FDP fordert, wegen der Nähe zu Schule und Kita von dem Standort abzurücken. Am Dienstag will die Stadt über das Projekt informieren.
Nach dem Unglück mit 19 Verletzten steht die Zukunft des Rheinkirmes-Feuerwerks in Düsseldorf auf der Kippe. Die Spekulationen darüber sollen nun in wenigen Wochen vorbei sein. Allerdings liegt den Veranstaltern das Gutachten über die Unglücksursache noch nicht vor.
Vor 30 Jahren ist die damals achtjährige Deborah Sassen auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. In dieser Woche durchsuchte die Düsseldorfer Polizei fünf Häuser und Wohnungen nach möglichen Beweismitteln. Nun gibt es einen konkreten Verdächtigen.
Die geplante Hilfseinrichtung für Suchtkranke an der Eisenstraße löst heftigen Widerstand aus. Dabei soll sich die Einrichtung in wesentlichen Punkten von der in Flingern unterscheiden. Kommende Woche will die Stadt über das Projekt informieren.
30 Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens gibt es offenbar neue Spuren. Die Polizei hat am Montag mehrere Wohnungen in Düsseldorf durchsucht. Auch eine Sickergrube wurde entleert – nur wenige Hundert Meter von Debbies Grundschule entfernt.
Die Sorgen von Anwohnern bei der Standortsuche für Drogenhilfezentren sind verständlich. Aber Düsseldorf braucht neue Wege im Umgang mit der Szene – und Mut zur Realität.
Düsseldorf will mit dem Züricher Modell die Drogenszene von der Straße holen. Doch egal in welchem Stadtteil, egal in welcher Straße – immer gibt es Widerstand. Mittlerweile wehren sich 1300 Bürger gegen das geplante Hilfezentrum an der Eisenstraße.