Trainer zurecht verärgert: Fans fremdeln weiter mit Ende-Fußball – doch Fortuna hatte in Aachen drei andere Probleme
Nach der 0:1-Niederlage auf dem Tivoli wurde unter den Fans erneut Kritik an der Spielidee des 47-Jährigen laut. Ausschlaggebend für die Schlappe in der Kaiserstadt war sie aber nicht. Trotzdem sehen sich die Düsseldorfer weiterhin mit einer Grundsatzdebatte konfrontiert.

Das 0:1 auf dem Tivoli war kein Zufallsprodukt: Die Düsseldorfer offenbarten große individuelle Schwächen, während ihnen die Alemannia kaum Raum zur Entfaltung ließ. Woran es der Mannschaft fehlte und welche Antworten die Spieler gaben.

Rund 5500 Anhänger haben die Düsseldorfer am Samstag nach Aachen begleitet. Und sie zeigten auf den Rängen erneut eine deutlich bessere Leistung als ihre Mannschaft auf dem Rasen. Nur vor dem Anpfiff hatten sie große Schwierigkeiten.

Nicht nur wegen seines unnötigen Feldverweises hat der Innenverteidiger in Aachen einen gebrauchten Nachmittag erwischt. Nach dem 0:1 bei der Alemannia erklärt sein Trainer, was ihn an der Situation ärgert – und warum er Egouli trotz seiner Verwarnung vorher nicht ausgewechselt hat.

Aus seiner Unzufriedenheit hat der Coach nach der 0:1-Niederlage bei Alemannia Aachen keinen Hehl gemacht. Vor allem in der ersten Hälfte war der 47-Jährige mit dem Verhalten seines Teams überhaupt nicht einverstanden. Deshalb ergriff er auf dem Tivoli eine besondere Maßnahme.

Beim 0:1 in Aachen stand erneut der Unparteiische im Mittelpunkt: Kurz nach der Halbzeit hätten die Düsseldorfer einen Elfmeter erhalten müssen, doch die Pfeife von Konrad Oldhafer blieb stumm. Das führte zu einer Mischung aus Resignation und Unmut.

Keine perfekte englische Woche: Nach den beiden Siegen gegen Duisburg und Regensburg verloren die Düsseldorfer das letzte Duell vor der Länderspielpause. Bei Alemannia Aachen setzte es eine verdiente 0:1-Niederlage. Im Fokus stand erneut der Unparteiische.

Hinter dem Mittelfeldspieler liegt aus persönlicher Sicht ein durchwachsener Saisonstart. Beim 2:1-Sieg in Regensburg war er nach seiner Einwechslung allerdings ein belebendes Element, obwohl er zwei dicke Tormöglichkeiten vergab. Wem er zu danken hatte, wusste er genau.

Mitte August hat sich Felix Meiser im ersten Heimspiel der Saison gegen die U23 der TSG Hoffenheim schwer verletzt. Umso mehr freute sich Trainer Alexander Ende, den Verteidiger unter der Woche mal wieder im Kreis seiner Mannschaft begrüßen zu können. Doch es wurde kurios.

Hinter Alexander Ende liegen turbulente Monate: Nach dem Abstieg und einem schwachen Saisonstart befindet sich der 46-Jährige in Düsseldorf aktuell in der Erfolgsspur. Vor seiner Unterschrift gab es bei Fortuna aber noch andere namhafte Kandidaten.
