„War etwas, das mich gestört hat“: Ende bricht mit eigener Regel – was nach dem Abpfiff in der Fortuna-Kabine passiert ist
Aus seiner Unzufriedenheit hat der Coach nach der 0:1-Niederlage bei Alemannia Aachen keinen Hehl gemacht. Vor allem in der ersten Hälfte war der 47-Jährige mit dem Verhalten seines Teams überhaupt nicht einverstanden. Deshalb ergriff er auf dem Tivoli eine besondere Maßnahme.

Beim 0:1 in Aachen stand erneut der Unparteiische im Mittelpunkt: Kurz nach der Halbzeit hätten die Düsseldorfer einen Elfmeter erhalten müssen, doch die Pfeife von Konrad Oldhafer blieb stumm. Das führte zu einer Mischung aus Resignation und Unmut.

Keine perfekte englische Woche: Nach den beiden Siegen gegen Duisburg und Regensburg verloren die Düsseldorfer das letzte Duell vor der Länderspielpause. Bei Alemannia Aachen setzte es eine verdiente 0:1-Niederlage. Im Fokus stand erneut der Unparteiische.

Bei der Partie im Kölner Südstadion stand der 19-Jährige am Sonntag für die Profis erstmals über die komplette Spielzeit auf dem Rasen. Das dürfte dem Youngster zunächst große Freude bereitet haben, sah am Ende aber nicht mehr danach aus.

Nach intensiven 90 Minuten stand im Fortuna-Duell am Sonntag auf beiden Seiten die Null. Der Trainer freute sich einerseits über die Defensivleistung seiner Düsseldorfer. Andererseits offenbarte er allerdings auch ein wenig Frust.

Am Ende von 90 ausgesprochen intensiven Minuten im Kölner Südstadion waren gleich einige Düsseldorfer Profis mit ihren Kräften am Ende. Alexander Ende konnte da aber schon lange nicht mehr wechseln – Elias Egouli hielt mit Unterstützung durch.

Nach zuletzt drei starken Pflichtspielen in Folge ist Düsseldorfs neue Nummer eins über jeden Zweifel erhaben und sorgte auch im Fortuna-Duell für Eigenwerbung. Nun wird es für Trainer Alexander Ende besonders knifflig.

Zwar wieder ein Spiel ohne Gegentor, diesmal ist es Andreas Müller aber nicht gelungen, für den entscheidenden Düsseldorfer Treffer zu sorgen. Der Siegtorschütze aus der Vorwoche sorgte nach dem Spiel für eine interessante Reaktion.

Am Sonntagabend traten die Düsseldorfer im Kölner Südstadion an. Nach intensiven 90 Minuten gab es ein torloses Remis – die neue Nummer eins der Ende-Elf avancierte dabei zum gefeierten Helden.

Für den 46-Jährigen ist Fortuna Köln mehr als ein früherer Verein. Im Südstadion begann seine Zeit als Cheftrainer im Herrenbereich – am Sonntag kehrt er als Düsseldorfer Coach dorthin zurück. Das Wiedersehen wird emotional, doch für 90 Minuten muss die Fußballromantik ruhen.

In Kaiserslautern musste sich der Linksverteidiger zuletzt hinten anstellen. In Düsseldorf soll das anders werden. Nach seinem gelungenen Einstand spricht der 29-Jährige über seinen Neustart am Rhein – und seine nächste Chance, sich zu zeigen.

Seit fünf Pflichtspielen waren die Düsseldorfer ungeschlagen. Die Frage lautete also, ob Fortuna in Aachen noch ein weiterer Sieg gelingen würde, bevor es in die dreiwöchige Länderspielpause geht? In unserem Live-Ticker können Sie die Höhepunkte des Spiels noch einmal nachlesen.

Der Drittligist hat jetzt deutlich mehr Möglichkeiten – aber auch ein Problem: Wie hält man 30 Profis durch eine Saison bei Laune? Trainer Alexander Ende kennt die Risiken und hat einen klaren Plan.

Der erste Saisonsieg hat bei den Düsseldorfern für Erleichterung gesorgt – auch beim Trainer. Doch an Abschalten war bei ihm offenbar nicht zu denken. Was er an seinem freien Tag stattdessen machte, verriet er mit einem Schmunzeln.

Fortuna leiht den Innenverteidiger vom VfL Osnabrück bis zum Saisonende aus. Doch der Deal hat eine Hintertür: Unter bestimmten Voraussetzungen könnte Bornschein deutlich länger in Düsseldorf bleiben.

Kurz vor dem „Deadline Day“ macht der Drittligist ernst: Ein Erstliga-Profi soll zur Mannschaft von Trainer Alexander Ende stoßen. Es fehlt nur noch der letzte Schritt.
