„Hau ihn nicht von hinten um“: Schrecksekunde zu Beginn – Ende hält die Luft an, alle schauen auf Fortuna-Debütanten
Beim letztlich souveränen 5:0-Erfolg der Düsseldorfer in der ersten Runde des Niederrheinpokals beim SV Biemenhorst verlief der Start alles andere als nach Plan. Der Trainer beschrieb nach Abpfiff, wie er die bangen Augenblicke erlebte.

Gerade in der Anfangsphase präsentierte sich das Team von Trainer Alexander Ende in der ersten Runde des Niederrheinpokals wacklig. Doch ein Treffer von Debütant Lukas Bornschein erlöste den Drittligisten bei der Generalprobe vor dem Derby gegen den MSV Duisburg.

Zum ersten Mal seit 17 Jahren müssen die Düsseldorfer in dieser Saison wieder im Landespokal antreten. Am Mittwoch führt sie ihre Reise zu einem Sechstligisten nach Bocholt, der für die Ende-Truppe durchaus ein Rätsel ist – allerdings unfreiwillig.

Bei der Partie im Kölner Südstadion stand der 19-Jährige am Sonntag für die Profis erstmals über die komplette Spielzeit auf dem Rasen. Das dürfte dem Youngster zunächst große Freude bereitet haben, sah am Ende aber nicht mehr danach aus.

Vor einem halben Jahr haben die Düsseldorfer ihren langjährigen Nachwuchstrainer plötzlich rausgeworfen, ohne Gründe für diesen Schritt zu nennen. Doch zu einem Wiedersehen vor Gericht kommt es vorerst nicht – trotz Klage.

Gleich mehrere Spieler, die dem Profikader der Düsseldorfer angehören, sind am Wochenende in der U23 zum Einsatz gekommen. Und für den Verteidiger verlief die Partie beim VfL Jüchen-Garzweiler überhaupt nicht nach Plan. Stattdessen gab es sogar Verwirrungen.

Am Wochenende heißt es: raus aus Haus und Wohnung, rein ins Vergnügen. Düsseldorf hält viele Events und Freizeit-Aktivitäten bereit. Unsere Tipps für Kinder bis 14 – und Menschen, die gerne Zeit mit ihnen verbringen.

Nach intensiven 90 Minuten stand im Fortuna-Duell am Sonntag auf beiden Seiten die Null. Der Trainer freute sich einerseits über die Defensivleistung seiner Düsseldorfer. Andererseits offenbarte er allerdings auch ein wenig Frust.

Bei einem torlosen Remis gelingt es Offensivspielern für gewöhnlich nur selten, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Die Reaktion des Trainers auf das Debüt von Lukas Eixler unterstreicht allerdings, dass dem 22-Jährigen genau das gelungen ist.

Im November wählen die Mitglieder des Drittligisten einen Teil des Kontrollgremiums neu, außerdem wird der Posten von Martina Voss-Tecklenburg frei. Mögliche Kandidaten laufen sich im Hintergrund schon seit geraumer Zeit warm – auch alte Bekannte.

Am Mittwoch treffen die Düsseldorfer im Niederrheinpokal auf den SV Biemenhorst. Auch vor dieser Partie gibt es wichtige Personalthemen zu klären. Und nach anfänglichem Zögern hat Trainer Ende damit nun doch begonnen.

Am Ende von 90 ausgesprochen intensiven Minuten im Kölner Südstadion waren gleich einige Düsseldorfer Profis mit ihren Kräften am Ende. Alexander Ende konnte da aber schon lange nicht mehr wechseln – Elias Egouli hielt mit Unterstützung durch.

Nach zuletzt drei starken Pflichtspielen in Folge ist Düsseldorfs neue Nummer eins über jeden Zweifel erhaben und sorgte auch im Fortuna-Duell für Eigenwerbung. Nun wird es für Trainer Alexander Ende besonders knifflig.

Zwar wieder ein Spiel ohne Gegentor, diesmal ist es Andreas Müller aber nicht gelungen, für den entscheidenden Düsseldorfer Treffer zu sorgen. Der Siegtorschütze aus der Vorwoche sorgte nach dem Spiel für eine interessante Reaktion.

Am Sonntagabend traten die Düsseldorfer im Kölner Südstadion an. Nach intensiven 90 Minuten gab es ein torloses Remis – die neue Nummer eins der Ende-Elf avancierte dabei zum gefeierten Helden.

Für den 46-Jährigen ist Fortuna Köln mehr als ein früherer Verein. Im Südstadion begann seine Zeit als Cheftrainer im Herrenbereich – am Sonntag kehrt er als Düsseldorfer Coach dorthin zurück. Das Wiedersehen wird emotional, doch für 90 Minuten muss die Fußballromantik ruhen.

Zu Beginn der Transferperiode war es Fortuna nicht mal möglich, eine erste Elf zu stellen. Das sieht drei Monate später ganz anders aus. Mit dem letzten Schachzug gelang es Samir Arabi noch, eine neue Dimension ins Düsseldorfer Spiel zu bringen.

In Kaiserslautern musste sich der Linksverteidiger zuletzt hinten anstellen. In Düsseldorf soll das anders werden. Nach seinem gelungenen Einstand spricht der 29-Jährige über seinen Neustart am Rhein – und seine nächste Chance, sich zu zeigen.

Seit fünf Pflichtspielen waren die Düsseldorfer ungeschlagen. Die Frage lautete also, ob Fortuna in Aachen noch ein weiterer Sieg gelingen würde, bevor es in die dreiwöchige Länderspielpause geht? In unserem Live-Ticker können Sie die Höhepunkte des Spiels noch einmal nachlesen.

Eine Verpflichtung geht noch auf das Konto von Sven Mislintat, danach folgten 18 Deals von Samir Arabi. Der komplette Umbruch bei Fortuna war eine Kraftanstrengung. Dabei war offensichtlich nicht möglich, alle Parameter gleichermaßen zu bedienen.
