Zuletzt nicht einmal mehr im Training: Weitere Baustelle bei Fortuna-Sorgenkind Sauck – das ist der aktuelle Transfer-Stand
Der 19-Jährige kam mit großen Hoffnungen von Borussia Mönchengladbach nach Düsseldorf. Die berufliche Beziehung steht aber schon wieder vor der Trennung. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen sprechen eher dafür, diesen Prozess voranzutreiben.

Mit fünf sicheren Ausfällen nehmen die Düsseldorfer die verhältnismäßig kurze Auswärtsreise nach Köln auf sich. Allerdings hat auch ein Stammspieler der vergangenen Wochen mit körperlichen Problemen zu kämpfen, sein Coach hat aber Hoffnung.

Der Drittligist steht vor einem entscheidenden Herbst: Im November werden fünf von neun Aufsichtsratsmitgliedern neu gewählt. Thomas Bollien und dem Wahlausschuss kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu.

Der Drittligist hat jetzt deutlich mehr Möglichkeiten – aber auch ein Problem: Wie hält man 30 Profis durch eine Saison bei Laune? Trainer Alexander Ende kennt die Risiken und hat einen klaren Plan.

Der erste Saisonsieg hat bei den Düsseldorfern für Erleichterung gesorgt – auch beim Trainer. Doch an Abschalten war bei ihm offenbar nicht zu denken. Was er an seinem freien Tag stattdessen machte, verriet er mit einem Schmunzeln.

Samir Arabi hat zum Abschluss der laufenden Transferperiode noch mehrere Deals unter Dach und Fach gebracht. Sein Trainer gerät bei beiden Profis ins Schwärmen – und benennt ganz genau, was die Düsseldorfer Fans von Lukas Bornschein erwarten können.

Mehr als zwölf Millionen Euro investierte der ehemalige Düsseldorfer Sportdirektor Christian Weber in den vergangenen Wochen in Verstärkungen für die SV Elversberg. Von den Auswirkungen auf die Kaderstruktur profitiert nun Fortuna.

Alexander Ende musste schon vor dem 1:0-Sieg gegen die Stuttgarter U23 seine Kaderpläne kurzfristig umschmeißen, das war durch einen doppelten Ausfall unumgänglich. Die Alternativen stehen aber schon bereit.

Mit drei Abgangskandidaten ging Fortuna in den letzten Tag der Transferperiode. Wie erst am Mittwoch bekannt wurde, ist es Samir Arabi gelungen, noch einen weiteren Wechsel abwickeln zu können.

Der ehemalige Düsseldorfer Kapitän hat nach zwei Monaten der Vereinslosigkeit einen neuen Arbeitgeber gefunden. Kurz vor 20 Uhr am Dienstagabend wurde der 29-Jährige offiziell vorgestellt. Der Start könnte kaum vielversprechender sein.

Für Samir Arabi endet seine erste Transferperiode als Fortuna-Sportvorstand mit insgesamt 19 Verpflichtungen. Zum Abschluss setzte der gebürtige Aachener noch auf einen Doppelschlag. Einen der beiden Kandidaten hatte kaum jemand auf dem Zettel.

Mit dem Schlusspfiff um 20 Uhr am Dienstagabend gibt es keine Möglichkeit mehr, Spieler innerhalb der deutschen Ligen zu transferieren. Dennoch hat sich die Situation rund um Fortunas Abgangskandidat noch einmal verändert.

Das erste Training der Woche fand ohne Abgangskandidat Kilian Sauck statt. Zwei weitere Spieler, deren Zukunft am letzten Tag der Transferperiode noch offen war, standen hingegen über die komplette Einheit hinweg auf dem Rasen. Das ist der aktuelle Stand.

Seit genau zwei Monaten ist Florian Kastenmeier nun vereinslos. Nach seinem Düsseldorf-Abschied Ende Juni waren viele Beobachter überrascht, dass er sich derart lange auf Vereinssuche befindet. Nun zeichnet sich eine neue Konstellation für seinen nächsten Karriereschritt ab.

Fortuna leiht den Innenverteidiger vom VfL Osnabrück bis zum Saisonende aus. Doch der Deal hat eine Hintertür: Unter bestimmten Voraussetzungen könnte Bornschein deutlich länger in Düsseldorf bleiben.

Kurz vor dem „Deadline Day“ macht der Drittligist ernst: Ein Erstliga-Profi soll zur Mannschaft von Trainer Alexander Ende stoßen. Es fehlt nur noch der letzte Schritt.

Die letzte Frage schien beantwortet, die Pressekonferenz vorbei. Doch dann wurde der Düsseldorfs Trainer Alexander Ende nach dem Heimsieg gegen die U23 des VfB Stuttgart noch einmal deutlich – und machte einem seiner Spieler ein bemerkenswertes Kompliment.

Ein geplanter Wechsel hat bei den Düsseldorfern gegen die U23 des VfB Stuttgart einen Dominoeffekt ausgelöst. Erst meldete sich ein Spieler, dann der nächste – und plötzlich stand der Trainer vor gleich drei Baustellen.
