„Wiederholt nicht an Prinzipien gehalten“: Fortuna-Profi erlebt Abend zum Vergessen – auf Ansage von Ende folgt humpelnder Abgang
Eine Woche vor Drittliga-Start sollten haarsträubende Fehler nicht mehr unterlaufen. Noch bitterer ist aber, wenn plötzlich auch noch Verletzungsprobleme zum Thema werden. Die unschöne Situation für Fortuna: Bei der Generalprobe in Hannover kam beides zusammen.

Eine Woche vor dem Drittliga-Auftakt haben die Düsseldorfer ein letztes Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestritten. Das Team von Alexander Ende war in Niedersachsen zu Gast und traf auf Zweitligist Hannover 96 – und verlor den Härtetest mit 2:3.

Er ist eines der zahlreichen neuen Gesichter bei den Düsseldorfern: Sascha Risch. Der Linksverteidiger erkennt trotzdem das große Potenzial zweier Youngster im Kader an. Außerdem verrät er, warum ihn sein Wechsel ins Rheinland sofort überzeugte.

Gegen Borussia Dortmund gab es schon die eine oder andere spannende Erkenntnis nach der kompletten Kader-Umstrukturierung im Sommer. Allerdings gibt es noch einige Unklarheiten mit Blick auf Fortunas Drittliga-Auftakt in Mannheim.

Der Zugang musste mehrere Rückschläge überwinden, ehe er in der Bundesliga und Zweiten Liga Fuß fasste. Nun soll der 31-Jährige den Düsseldorfern nicht nur seine Erfahrung, sondern auch seine vielfältigen Qualitäten geben – davon hat er einige.

15 von 19 Gegnern sind überzeugt: An Fortuna führt in dieser Drittliga-Saison kein Weg vorbei. Die Rheinländer geben sich selbst zwar demütig – dennoch hat die Konkurrenz sie längst als Maßstab ausgemacht.

Vier Pflichtspiele stehen für das Team von Trainer Alexander Ende im August an. Bis zum Auftakt in Mannheim stehen noch zwei Trainingswochen und einige knifflige Entscheidungen an. Ein Sommer-Zugang der Düsseldorfer hat aber noch Sand im Getriebe.

Der 2:1-Sieg gegen Dortmund war ein Achtungserfolg. Die Düsseldorfer zeigten dabei Qualitäten, die im Abstiegsjahr schmerzlich vermisst wurden. Routinier Matthias Zimmermann benennt den entscheidenden Unterschied – und macht damit Hoffnung.

Nach mehreren Wochen mit nur einem gelernten Sechser im Kader hat sich die Situation für Trainer Alexander Ende nach der Verpflichtung seines langjährigen Schützlings entspannt. So planen die Düsseldorfer auf der zentralen Position.

In der zweiten Hälfte machten es die Düsseldorfer gegen den BVB wirklich stark. In der Anfangsphase sah das aber noch ganz anders aus. Dagegen kämpfte der Trainer schon mehrfach im Training an – der Frust war ihm durchaus anzumerken.

Gegen Borussia Dortmund kamen zahlreiche Düsseldorfer Spieler erstmals in der Arena zum Einsatz. Darunter waren auch einige Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Besondere Anspannung war deshalb bei Anas Slimani aber nicht zu erkennen.
