Innerhalb der Stadt: Aufsichtsrat gegen Aufsichtsrat – Fortuna-Bewerber plant Mandatstausch
Die Jahreshauptversammlung rückt näher: Am übernächsten Sonntag vergeben die Mitglieder des Drittligisten fünf von neun Plätzen im Kontrollgremium neu. Ein Kandidat sieht sich selbst in einem Interessenkonflikt – und hat für den Fall der Fälle einen Plan.

Neben dem Langzeitverletzten Felix Meiser müssen die Düsseldorfer bei der Partie am 13. Spieltag auf drei weitere Spieler verzichten. Allerdings nennt Fortuna-Trainer Langeneke mehrere Optionen, um den Ausfall von Andreas Müller auffangen zu können.

Ursprünglich haben sich 29 Personen auf einen Platz im Kontrollgremium des Drittligisten beworben. Mittlerweile ist das Feld aber auf 25 Interessenten geschrumpft. Nach Erdmann Rauer verzichten drei weitere Bewerber auf eine Kandidatur.

In der vergangenen Woche haben Steffen Greubel, Marius Berlemann und Michael Busch öffentlich gemacht, als Team für den Aufsichtsrat der Düsseldorfer zu kandidieren. Ein Mitglied des Trios wird am Wahltag allerdings gar nicht anwesend sein.

Ende des Monats feiert der Mittelfeldspieler seinen 18. Geburtstag. Und gleich in seiner ersten Profisaison unterstreicht das Eigengewächs seinen großen Wert für Fortuna. Nach der Amtsübernahme des neuen Coachs zeigt sich das noch einmal stärker.

Kaum einer hat in Düsseldorf so viele Mitspieler kommen und gehen sehen wie der Routinier. Jetzt hat der 34-Jährige einen Vergleich gezogen, der aufhorchen lässt. Der Elversberg-Zugang erinnert ihn an aktuell stark an einen Ex-Fortunen.

Zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung hat die heiße Phase des Wahlkampfs auch in der Öffentlichkeit begonnen. Hinter den Kulissen läuft der Wettbewerb allerdings schon länger. Und die organisierte Fanszene hat vier Favoriten, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht.

Jens Langeneke hatte keine andere Wahl, als den 24-Jährigen auf eine neue Position zu schicken. Das Ergebnis überzeugte den Trainer. Was Jomaine Consbruch gegen Meppen zeigte, könnte sich positiv auf seine Zukunft beim Drittligisten auswirken.

Beim 0:0 gegen Meppen war der Innenverteidiger als einer der Zielspieler bei Standardsituationen auserkoren. Obwohl er mal wieder der größte Akteur auf dem Platz war, gewann der 24-Jährige in der Offensive aber kaum ein Kopfballduell. Sein Trainer hat nun eine spezielle Idee.

Unter Ex-Trainer Alexander Ende hat Filimon Gerezgiher überhaupt keine Rolle gespielt, außer im Niederrheinpokal. Seit der Amtsübernahme von Jens Langeneke änderte sich das aber grundlegend – mit einem erstaunlichen Erfolg.
