Letzter Spieltag der Tischtennis-Bundesliga: Showdown ohne Druck: Düsseldorf reist zum Meister
Letzter Spieltag, große Bühne: Während Borussia Düsseldorf entspannt und selbstbewusst ins Finale der Hauptrunde geht, kämpft Gastgeber TTF Ochsenhausen um einen würdigen Abschied.

Hanniel Hu kennt die Strecke, die Stimmung, die Stadt – doch diesmal steht der 32-Jährige selbst an der Startlinie. Ein Porträt über Leidenschaft, Gemeinschaft und einen besonderen Lauf durch die eigene Heimat.

Sechs bis acht Teams kämpfen um die Spitze, der Norddeutsche Regatta Verein geht als Titelverteidiger ins Rennen. Mittendrin: der DYC, der am Starnberger See die Basis für den Klassenerhalt legen will.

Eigentlich war der Klassenerhalt längst gefeiert – doch nun droht den Volleyballerinnen von Tusa 06 überraschend der Abstieg. Ein möglicher zusätzlicher Absteiger sorgt für Verunsicherung und macht das letzte Saisonspiel zu einem nervenaufreibenden Finale.

Ein klares Ergebnis, aber enge Matches: Nach dem 3:0-Erfolg steht Borussia Düsseldorf uneinholbar an der Tabellenspitze. Dang Qiu, Yongyin Li und Anton Källberg sichern den Triumph – und damit das Recht, den Halbfinalgegner selbst zu wählen.

Nach drei erfolgreichen Jahren sagt Borgar Haug Borussia Düsseldorf Lebewohl. Am Mittwochabend wird der 23-Jährige im Tischtennis-Zentrum am Staufenplatz feierlich verabschiedet. Mit ihm verliert der Rekordmeister ein aufstrebendes Talent, das sich in der Bundesliga und auf internationaler Bühne eindrucksvoll entwickelt hat.

Ein letztes Mal CenterCourt-Atmosphäre: Beim Heimspiel gegen den TTC Grenzau verabschiedet sich Borussia Düsseldorf von seinen Fans vor dem Final Four. Für den Rekordmeister geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um die optimale Ausgangsposition im Titelrennen.

So viele Teilnehmer wie nie zuvor: Die Kaiserswerth Open starten mit einem Melderekord und versprechen hochklassiges Tennis, emotionale Matches und echtes Vereinsflair. Von Mittwoch bis Sonntag steht Kaiserswerth ganz im Zeichen des weißen Sports.

Mit einem umkämpften 3:1 gegen den TV Hörde setzt Eintracht Spontent den emotionalen Schlusspunkt unter eine makellose Regionalligasaison. Trotz Schwächephasen beweist der Meister seine Klasse – und blickt nun auf das Pokalfinale sowie die Zukunft in der 3. Liga.

Trotz einer engagierten Vorstellung muss sich Eintracht Spontent dem VCO Dresden knapp mit 1:3 (19:25, 19:25, 25:20, 24:26) geschlagen geben. Nach schwachem Start steigern sich die Gastgeberinnen deutlich, verpassen im vierten Satz jedoch hauchdünn den Tie-Break.

Zwei Spiele, zwei Herausforderungen, ein Ziel: Eintracht Spontent will am Wochenende erneut überzeugen. Gegen den VCO Dresden und die Roten Raben Vilsbiburg können die Düsseldorferinnen ohne Druck aufspielen – und für Überraschungen sorgen.
