Ein Torjäger bleibt, weitere kommen: Hirano verlängert bei der DEG – und ein Transfercoup steht bevor
Yushiroh Hirano hat seinen Vertrag bei der DEG um ein Jahr verlängert. Nicht der einzige Torjäger, der nächste Saison das Düsseldorfer Trikot trägt: Nach Informationen unserer Redaktion hat auch der Topscorer der slowakischen Liga unterschrieben.

Wie angekündigt kehren die DEG-Verantwortlichen gerade mit dem eisernen Besen durch den Kader. Aber die größere Aufgabe wartet noch: Der Aufbau eines Teams, das Leidenschaft zeigt und im oberen Tabellendrittel mitspielt. Etwas anderes ist dem Publikum nicht mehr zu verkaufen.

Das Saisonaus der Düsseldorfer EG rief am Freitagabend die unterschiedlichsten Emotionen hervor. Zudem wurde bei der 3:7-Niederlage gegen Landshut deutlich: Viele DEG-Fans haben den Glauben verloren. Der Eishockeyklub kündigt derweil den nächsten Neustart an.

Am Freitag kommen hochrangige NHL-Vertreter nach Düsseldorf, um Spiele der stärksten Eishockey-Liga der Welt im Dome zu verkünden. Abends steht dann das zweite Play-off-Duell der Düsseldorfer EG mit dem EV Landshut an. Es wäre nur passend, wenn die DEG-Saison dann endet.

Nach der durchwachsenen Hauptrunde wollte sich die Düsseldorfer EG in den Pre-Play-offs anders präsentieren. Aber das klappte zum Auftakt beim EV Landshut nur phasenweise. Vor allem das Unterzahlspiel hängt weiter durch. Also verlieren die Rot-Gelben mit 1:4. Am Freitag droht das Saisonende.

DEG-Trainer Harry Lange spricht über seine ersten Monate in Düsseldorf, seine Vertragsverlängerung, die anstehenden Play-offs der zweiten Deutschen Eishockey-Liga (DEL2) und was er generell mit dem Klub vorhat.

Ab Mittwoch trifft die Düsseldorfer EG in den Pre-Play-offs auf den EV Landshut. Da wird es besonders auf Über- und Unterzahl ankommen. Und da spricht derzeit wenig für die DEG. Zumindest gelobt sie Besserung – muss das aber auch endlich mal auf dem Eis zeigen.

Am letzten Spieltag der DEL2-Hauptrunde werden die Unterzahl-Probleme der Düsseldorfer EG wieder allzu deutlich. Das könnte in den Pre-Play-offs zum Problem werden. Dort kommt es zu einem interessanten Duell.

Beim 6:4-Erfolg beim EHC Freiburg dominiert die Düsseldorfer EG das Spiel über weite Phasen. Das Problem bleibt aber auch am vorletzten Spieltag die Unterzahl. Deswegen muss sie bis ins letzte Drittel zittern. Am Sonntag entscheidet sich nun, gegen wen es in den Play-offs geht.

Am letzten Wochenende der DEL2-Hauptrunde kann sich an der Tabellensituation der Düsseldorfer EG kaum noch etwas ändern. Trotzdem geht es in Freiburg und Weißwasser um etwas. Vor allem für zwei vermeintliche Leistungsträger, die noch mal eine Chance bekommen könnten.

Wenn nur Spiele im Dome zählen würden, hätten die Düsseldorfer nicht mal die Play-offs erreicht. Nun spielt sie auch auswärts kein Zaubereishockey, aber dort läuft es besser. Ist zu Hause der Druck zu groß? Liegt es an der Spielweise? Bei der Ursachenforschung tun sich sowohl Trainer als auch Spieler schwer.

Eishockey im Dome sollte wieder Spaß machen, hieß es vor der Saison bei der Düsseldorfer EG. Aber nach dem letzten Heimspiel der DEL2-Hauptrunde ist die Bilanz fast so düster wie in der Abstiegssaison. Gegen Bietigheim gibt es am Sonntag eine verdiente 1:4-Niederlage – die Highlights zum Spiel bei uns im Video.

Das Saisonziel ist erreicht: Durch den 4:3-Sieg nach Penaltyschießen in Weiden kann die DEG nun auch rechnerisch nicht mehr auf Rang elf abrutschen. Aber Spieler und Trainer wollen mehr. Die Offensive weckt die Hoffnung darauf, defensiv gibt es aber viel Luft nach oben.

Vor 20 Jahren gewann die Düsseldorfer EG den DEB-Pokal – und danach nie wieder etwas. Lange gab es den Wettbewerb ohnehin nicht, im Gegensatz zu anderen Sportarten hat im Eishockey der Pokal nie funktioniert. An den Erfolg von 2006 erinnert sich Daniel Kreutzer dennoch gern zurück.

Früher gab es Olympiasieger aus der NRW-Landeshauptstadt im Eiskunstlauf, später stellte die DEG zahlreiche Spieler für das deutsche Eishockey-Team. Durch den Abstieg ist nun gar keiner mehr bei den Winterspielen. In Mathias Niederberger war zumindest ein Ehemaliger dabei.

Vor 50 Jahren feierten die beiden DEG-Legenden mit der Nationalmannschaft einen der größten Erfolge der deutschen Eishockey-Geschichte. An diesem Wochenende kommt das Bronzeteam von 1976 in Landshut zusammen. Und schaut dabei auch auf seine Nachfolger, die nun in Mailand spielen.
