Neues Stadionranking: In dieser Kategorie hängt Fortunas Arena das Kölner Stadion ab
Das Stadion der Düsseldorfer empfängt nicht nur Fußballfans, sondern unter anderem auch Konzertbesucher. Nun veröffentlichte das Medium „Stadionwelt“ eine Rangliste, in der die Arena des Zweitligisten gut abschneidet und einige Stadien hinter sich lässt.

Der verstorbene Torwart war bei Fortuna beliebt wie kaum ein anderer Spieler. Vor der Trauerfeier am Donnerstag in Much blicken drei ehemalige Teamkollegen auf ihre gemeinsame Zeit mit Koch zurück.

Zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahren ist ein Akteur der Düsseldorfer wieder im Rennen um die besondere Auszeichnung. Um wen es geht, gegen welche vier Mitstreiter er sich durchsetzen muss und welche Fortunen die Abstimmung schon einmal gewonnen haben.

Der frühe, krankheitsbedingte Tod der Torhüter-Legende bewegt nicht nur die Fans des Klubs, sondern auch einstige Teamkameraden. Angeführt von Vlatko Glavas, machen sich mehrere Ex-Fortuna-Akteure nun dafür stark, Koch in Düsseldorf ein Andenken zu bewahren.

Die deutlich besseren Leistungen der Rheinländer machen sich nicht nur in der Tabelle bemerkbar, sondern auch im neuen Marktwert-Update von „transfermarkt.de“. Insgesamt fünf Profis verbesserten sich deutlich. Ein Quartett büßte allerdings auch kräftig ein.

Seitdem der 53-Jährige seine Arbeit in Düsseldorf aufgenommen hat, geht es kontinuierlich bergauf. Mittlerweile hat der Zweitligist nicht nur eine sehr stabile Abwehr, sondern ist auch eines der formstärksten Teams überhaupt.

Unter Trainer Markus Anfang hat sich der 20-Jährige zur Stammkraft entwickelt. Nun wird der Spieler auf einer – bei den Profis – neuen Position in der Abwehr eingesetzt und überzeugt. Warum diese Rolle ihm so liegt und was ihm Auftrieb gibt.

Bei seinem zweiten Auftritt im Düsseldorfer Trikot brachte sich der Leihspieler gleich mehrfach in gute Positionen. Dann ließ der Angreifer in Nürnberg aber, wie seine Mitspieler in dieser Saison schon so oft, die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Das sagte sein Coach dazu.

Wieder einmal war es eine knappe Partie, dennoch verzichtete Düsseldorfs Trainer beim Sieg in Nürnberg bis zur Schlussphase auf weitere Defensivspieler. Er wechselte zunächst offensiv und reagierte damit bewusst auf ein Problem seines Teams.

Für Markus Anfang war es zweifelsohne keine Spielvorbereitung wie jede andere, im taktischen Bereich waren die Düsseldorfer in Nürnberg dennoch ideal vorbereitet. Besonders ein Zusammenspiel stellte die Gastgeber vor Probleme.

Der 51-Jährige hatte keinen leichten Start, schnell wuchsen die Zweifel an ihm. Diese beseitigte er immer mehr, weil es derzeit besser läuft. Es ist nicht aber die einzige Komponente, mit der er in dieser emotionalen Woche besonders bei Fans Eindruck machte.

Immer wieder gelang es den Düsseldorfern beim 1:0-Sieg in Nürnberg, sich über die linke Seite durchzuspielen. Bereits in der ersten Halbzeit gab es einige Chancen, die wichtigste Situation sah aber einfacher aus, als sie für den Siegtorschützen war.

Der 24-Jährige hat nicht nur seinen Einstand für die Düsseldorfer gegeben. Er legte beim Sieg in Nürnberg einen guten Auftritt im Tor hin und war ein guter Vertreter der Nummer eins. Die Sorgen um den Kapitän bleiben unterdessen bestehen.

Da spielen die drei Punkte und ein wichtiges 1:0 nur eine untergeordnete Rolle: Wenige Minuten nach Abpfiff des Düsseldorfer Siegs in Nürnberg kam es zu einer bewegenden Situation am Gästeblock. Darüber sprach auch der Coach, dessen Profis ihm Tribut zollten.

Einige Feldspieler fehlen in Nürnberg, dazu steht der Einsatz des Stammkeepers auf der Kippe. Ein Ausfall des Kapitäns zwischen den Pfosten wäre auf den ersten Blick zwar ein Verlust, den die Düsseldorfer aber ohne große Bedenken auffangen können.
