Extralob von Trainer Harry Lange: „Spielt seit Wochen richtig gut“ – die vierte Reihe der DEG läuft heiß
Von den nominellen Topstürmern der Düsseldorfer EG kommt gerade weniger als erhofft. Umso besser, dass Kevin Marx Norén, Marco Münzenberger und Joel Hofmann nun Tor um Tor schießen. Auch am 4:2-Erfolg in Kaufbeuren waren sie entscheidend beteiligt.

Nach zwei Heimniederlagen in Folge hatte Trainer Harry Lange das Spiel am Sonntag beim Tabellenletzten ESV Kaufbeuren als „Charakterspiel“ bezeichnet. Zwar klappt wieder nicht alles, aber am Ende darf die Düsseldorfer EG über einen 4:2-Auswärtssieg jubeln. Die Highlights bei uns im Video.

Die Düsseldorfer EG hat erneut die Chance verpasst, näher an die Viertelfinalplätze der DEL2 heranzurücken. Bei der 2:3-Heimpleite gegen die Towerstars zeigt sie erst im letzten Drittel, was in ihr steckt.

In den nächsten Tagen will die Düsseldorfer EG zwei neue Spieler verpflichten. Vorher geht es um die direkten Viertelfinal-Plätze der DEL2. Am Freitagabend kommen die Ravensburg Towerstars in den Dome. Sonntag wartet dann ein ganz anderes Spiel, wenn es zum Schlusslicht nach Kaufbeuren geht.

Die beiden DEG-Talente gehen unterschiedliche Wege: Der 20 Jahre alte Torhüter hat bis 2028 unterschrieben und will sich in Düsseldorf durchsetzen. Der 19 Jahre alte Stürmer hingegen will nach Nordamerika, um sich in einer Nachwuchsliga weiterzuentwickeln.

Das 2:4 gegen die Lausitzer Füchse hat nicht nur die Siegesserie der Düsseldorfer EG enden lassen. Das Spiel erinnerte das Team auch noch mal daran, dass es in dieser Eishockey-Saison keine Siege im Vorbeigehen holt. Die Kritik von DEG-Coach Harry Lange erinnert an seinen Vorgänger.

Bis ins Schlussdrittel sieht es nach dem fünften Erfolg in Serie für die DEG gut aus. Doch dann kassiert sie gegen die Lausitzer Füchse noch vier Gegentore – was auch an den erschreckend schwachen Schiedsrichtern liegt. Alle Tore gibt es hier im Video.

Beim 2:1 gegen Weiden schießt Max Faber schon wieder das entscheidende Tor. Was ihm aber noch besser gefällt: Dass die Düsseldorfer EG ihre Abwehr stabilisiert hat. Unter Trainer Harry Lange kassiert sie deutlich weniger Gegentore. Deswegen gewinnt sie nun auch zähe Spiele.

Eigentlich sollte Ryan Bednard die Nummer eins der Düsseldorfer EG sein. Doch seit dem Trainerwechsel spricht vieles für Niklas Lunemann – zuletzt mit 37 Paraden in Bad Nauheim. Zudem wartet mit Leon Hümer ein junges Talent aus dem eigenen Nachwuchs auf seine Chance.

Nach dem 7:4 am Freitag in Landshut gewinnt die Düsseldorfer EG auch am Sonntag in Bad Nauheim. Beim 3:2-Sieg nach Verlängerung rennt sie aber meist hinterher, gewinnt äußerst schmeichelhaft. Auch Trainer Harry Lange sieht bei seiner Rückkehr nach Hessen selten zufrieden aus. Alle Tore bei uns im Video.

Dreimal Überzahl, drei Tore: Die Düsseldorfer zeigen sich beim EV Landshut mit einem Mann mehr auf dem Eis ungewohnt treffsicher. Der Grundstein für den 7:4-Auswärtssieg in Niederbayern. Mann des Tages ist Rückkehrer Yushiroh Hirano, der gleich dreimal trifft.

Eigentlich leben der Neusser EV und die Düsseldorfer EG in unterschiedlichen Eishockey-Welten. Aber sie haben mehr gemeinsam, als man denkt.

Nach dem Derby in Krefeld war die Laune bei der Düsseldorfer EG recht ordentlich. Zwar hatte sie erneut verloren, aber diesmal wenigstens mitgehalten. Geht es nach Trainer Harry Lange, ist genau diese Zufriedenheit das Problem. Vor den Spielen in Landshut und Bad Nauheim brauche es eine andere Einstellung.

Kaum einer spielte so lange und so erfolgreich für die Düsseldorfer EG wie Wolfgang Boos. Dabei hatte der Meisterspieler von 1972 und 1975 nie einen schriftlichen Vertrag. Heute wird er 80 Jahre alt. Auch Walter Köberle hat Geburtstag. Nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden.

Die Düsseldorfer Eishockeyprofis zeigen sich im dritten Derby der DEL2-Saison gegen die Krefeld Pinguine stark verbessert, begegneten dem Tabellenführer endlich mal auf Augenhöhe. Weil sie aber in zu viele Konter rennen, verlieren sie mit 2:3. Applaus von den Fans gab es hinterher trotzdem.

Enge Tabelle, immer neue Derbyniederlagen, zuletzt zweimal regelrecht gedemütigt: Das dritte Saisonduell mit den Krefeld Pinguinen ist für die Stimmung rund um die Düsseldorfer EG von entscheidender Bedeutung. Umso besser, dass sie diese Woche endlich vernünftig trainieren konnte.

Lenny Boos war einer der Gewinner der ersten DEG-Monate. Aber dann brach das Talent zur U20-WM auf und erlebte den Trainerwechsel nur aus der Ferne. Beim Turnier in den USA konnte der 19-Jährige wichtige Erfahrungen sammeln. Zurück in Düsseldorf muss er sich wohl trotzdem erst mal wieder hocharbeiten.

Beim Eishockey-Zweitligisten soll 2026 alles besser werden. Dafür muss er mindestens die Play-offs der DEL2 erreichen. Los geht das neue Jahr mit zwei Heimspielen gegen Freiburg und Rosenheim. Auch mit denen haben die Düsseldorfer noch offene Rechnungen zu begleichen.

Hinter dem Eishockeyklub liegen ereignisreiche Monate. Dass es nach dem Abstieg aus der DEL schwierig werden würde, war zwar zu erwarten. Aber nicht, dass sich Probleme wiederholen würden. Nun soll sich mit einem neuen Trainer alles zum Guten wenden.
