Deal vor dem Abschluss: Fortuna-Verpflichtung bringt das, was beim Abstieg gefehlt hat – wichtig für Ende-Taktik
Die zweite Verstärkung für das neu aufgestellte Düsseldorf-Mittelfeld zeichnet sich ab. Für ihn ist es ein neuer Anlauf. Ein Ausrufezeichen bei einem Spiel gegen Schalke 04 gilt als Wegweiser, wie gut es bei ihm laufen kann, wenn Form und Position passen.

Viele Düsseldorfer Fans trauern einerseits dem Griechen immer noch hinterher, freuen sich andererseits aber über seine starken Leistungen in Belgien. Vor dem nächsten Karriereschritt schaut ein Protagonist auf die kuriosen Umstände beim Tzolis-Deal zurück.

Nach nur einem halben Jahr bei den Düsseldorfern steht der Japaner vor einem Wechsel in die Bundesliga. Einst war es Sven Mislintat, der den Spieler ins Rheinland lotste. Womit die Anhänger rund um den bevorstehenden Abgang hadern werden.

Samir Arabi muss in den kommenden Wochen nicht nur zahlreiche neue Profis verpflichten, sondern auch für wichtige Erlöse durch Verkäufe sorgen. Ein erster Meilenstein steht dabei unmittelbar bevor – die erste siebenstellige Ablöse des Transfersommers.

In Dresden läuft es für ihn seit dem Wechsel gut, doch der Absturz seines Ex-Klubs trifft den Stürmer mitten ins Herz. Fortuna spielt künftig in der Dritten Liga – und der Niederländer macht deutlich, wie sehr ihn der tiefe Fall der Düsseldorfer mitnimmt.

Vor rund zwei Wochen fiel die Entscheidung, den gebürtigen Dortmunder als Sportvorstand zu ersetzen. Mittlerweile hat sein Nachfolger erste Verpflichtungen für die neue Saison vorangetrieben, allerdings hatte auch Mislintat noch einen Itten-Ersatz im Blick.

Letztmals starteten die Düsseldorfer 2009 mit einem Heimspiel in den DFB-Pokal, seitdem war der Traditionsverein stets im Profitopf. Das sieht nach dem Abstieg in die Dritte Liga anders aus. Ende August steht aber nicht nur eine Pokalpartie an.

Der 31-Jährige steht nach drei Jahren vor der Rückkehr nach Düsseldorf. Natürlich spielte die Verbindung zu Trainer Alexander Ende, der den Niederländer in Münster zu seinem Kapitän machte, eine wichtige Rolle. Den wichtigsten Schritt machte er aber selbst.

Die Konstellation zum Saisonbeginn sind die Düsseldorfer gar nicht mehr gewohnt, nach fast zwei Jahrzehnten ist das auch nicht überraschend. Ein Montagabend im Sommer 2009 dürfte aber bei den Fans für schöne Erinnerungen sorgen.

Für alle drei Trainer in der Abstiegssaison war das eine Luxussituation: Die Düsseldorfer hatten zwei Torhüter mit Zweitliga-Format unter Vertrag. Die Konstellation für die Drittliga-Saison sieht anders aus – eine weitere Baustelle für Samir Arabi.

Die Rückkehr von Jorrit Hendrix ist ein erster wichtiger Schritt, um das Düsseldorfer Mittelfeld auf die Gegebenheiten in der Dritten Liga vorzubereiten. Die sportlich Verantwortlichen um Arabi und Alexander Ende wollen aber schnell nachlegen.

Die Düsseldorfer beginnen mit dem Neuaufbau des Kaders für die bevorstehende Drittliga-Saison. Die erste Stütze für den von Alexander Ende anvisierten attraktiven Ballbesitzfußball ist gefunden und wechselt ablösefrei zum Traditionsverein.

Das Kaderbild wird nach dem Düsseldorfer Abstieg unter dem neuen Sportvorstand immer klarer. Nun ist auch die Frage beantwortet, wie es mit zwei weiteren Spielern aus dem Abstiegskader weitergeht. Auch hier kommt es aller Voraussicht nach zu einem Neuanfang.

Obwohl die offizielle Verkündung weiterhin aussteht, besitzt der Rechtsverteidiger in Düsseldorf einen gültigen Vertrag. Sein sofortiger Abgang ist aber bereits beschlossene Sache. Nur zwei Fragen sind noch offen.

Während die Düsseldorfer den Neustart mit Blick auf die kommende Drittliga-Saison vorbereiten, gibt es in einer wichtigen Personalie klare Signale. Die Verhandlungen des Sportvorstands mit einem Fanliebling entwickeln sich in eine positive Richtung.

Zweieinhalb Wochen nach dem Abstieg in die Dritte Liga hat sich der Vorstandsvorsitzende persönlich an die Mitglieder der Düsseldorfer gewandt. In einer Mail kündigt er die ersten Transfers an und gibt Vorabinformationen zum neuen Dauerkartenpreis.

Nach dem Abstieg in die Dritte Liga haben die meisten noch laufenden Spielerverträge ihre Gültigkeit verloren. Für viele Akteure der Düsseldorfer ein Vorteil, aber nicht für alle. Genau davon könnte der Klub nun wiederum profitieren.

Ungefähr 15 bis 20 neue Spieler müssen die Düsseldorfer im Sommer verpflichten, doch der erste Transfer steht weiterhin aus. Das soll sich in den kommenden Tagen ändern – und eine Kettenreaktion auslösen.

Vor sieben Jahren ist der Torhüter nach Düsseldorf gewechselt, doch nun läuft sein Vertrag aus. Geht der Kapitän mit den Rheinländern in die Dritte Liga oder kehrt er ihnen den Rücken? Eine Antwort kristallisiert sich immer deutlicher heraus.

Es dauert gewiss noch einige Wochen, bis es im Drittliga-Kader der Düsseldorfer mehr Ausrufezeichen als Fragezeichen geben wird. Aktuell dominieren die Lücken, die es für den neuen Sportvorstand zu füllen gilt. Wer das Potenzial zum Profiteur hat.
