Für Alexander Ende eine Priorität: Nach Doppel-Freistellung – vakante Rolle im Fortuna-Trainerteam neu besetzt
Jens Langeneke befindet sich mittlerweile in seiner dritten Trainingswoche nach seiner Beförderung zum Coach der Drittliga-Mannschaft. Die Trennung von Alexander Ende und Zlatko Muhovic führte aber nicht nur zu Eins-zu-Eins-Veränderungen im Trainerteam.

Vor dem dritten Ligaspiel unter Jens Langeneke absolvieren die Düsseldorfer insgesamt vier Trainingseinheiten. Zum Auftakt der Vorbereitung auf das Ingolstadt-Spiel gab es nach einer knappen Stunde einen Rückschlag.

Dass ein Angreifer nach seinem ersten Treffer für den neuen Klub nicht aufgrund des Torerfolgs gefeiert wird, kommt nur selten vor. Die Fans sind aber von dem Kampfeswillen ihres neuen Spielers beeindruckt.

Für die Fortuna-Profis ist es ein Rückschlag, in der laufenden Saison drittklassig unterwegs zu sein. Anders sieht es für die Frauenmannschaft in der Vierten Liga aus. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Lisa-Marie Peters.

Ende des Monats feiert der Mittelfeldspieler seinen 18. Geburtstag. Und gleich in seiner ersten Profisaison unterstreicht das Eigengewächs seinen großen Wert für Fortuna. Nach der Amtsübernahme des neuen Coachs zeigt sich das noch einmal stärker.

Jens Langeneke wurde im Rahmen seiner Beförderung vom U23-Trainer zum Coach der Profis damit beauftragt, das Spiel der Düsseldorfer in der Dritten Liga erfolgreicher zu gestalten. Allerdings muss er dabei nicht nur auf seinen Kader blicken.

Die Leidenszeit geht für die Düsseldorfer Anhänger auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga weiter. Ein Ende ist dabei noch nicht in Sicht – so zumindest die Prognose eines langjährigen Drittliga-Experten.

Nach dem 1:1 in Rostock ließen gleich mehrere Akteure und Verantwortliche ihrem Frust freien Lauf. Bei Fortuna ragte eine Szene heraus – über den Spieltag verteilt bestätigt sich eine bedenkliche Entwicklung in der Liga.

Auf die Fans der Düsseldorfer wartet ein besonderes Heimspiel: Gegen Meppen steht Jens Langeneke zum ersten Mal als Trainer der Profis am Spielfeldrand der Arena. Und für einen ehemaligen Fortuna-Akteur ist die Situation ebenfalls speziell.

Für 18 der 20 Vereine geht es in der hart umkämpften Dritten Liga darum, jede der zumeist engen Partien für sich zu entscheiden. Dass es zwei Ausnahmen mit einem anderen Fokus gibt, wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr deutlich.

In erster Linie soll der Trainerwechsel bei den Düsseldorfern dafür sorgen, dass sportlich mittelfristig Konstanz und Stabilität einkehren. Besonders auf einer Position ist der Drittligist davon seit mehreren Monaten weit entfernt.

Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.

Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.

Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.

Im Vorfeld der Partie im Ostseestadion sprach Samir Arabi noch einmal über die Entscheidung, Alexander Ende zu entlassen. Seine Reaktion verdeutlichte, wieso nicht das Ergebnis beim Langeneke-Einstand entscheidend ist.

Ohnehin blieb Jens Langeneke nicht viel Zeit, um seine neue Mannschaft auf die Herausforderungen des Auswärtsspiels bei den ambitionierten Rostockern einzustellen. Für ihn wurde es aber noch einmal komplizierter.

Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke setzten die Düsseldorfer im Ostseestadion auf eine neue Grundordnung. Dadurch änderte sich auch für den Youngster so einiges.

Nicht einfach zwei Wochen nach Fortuna spätem Siegtreffer in Münster kam es beim Auswärtsspiel in Rostock beinahe zur Duplizität der Ereignisse. Allerdings verpasste das Team von Trainer Jens Langeneke diesmal das Happy End knapp.

Beim Einstand der Düsseldorfer Vereinsikone als Profitrainer gab es ein 1:1 im Spitzenspiel bei Hansa Rostock. Nach Abpfiff gab Langeneke eine detaillierte Einschätzung, wie er die ersten 90 Minuten des Teams nach dem Trainerwechsel gesehen hat.

Beim Langeneke-Debüt gab es eine frühe Schrecksekunde: Steven van der Sloot, der erstmals im Mittelfeld zum Einsatz kam, musste nach einer Szene, die bereits beim Zusehen wehtat, ausgewechselt und genäht werden.
