„Er wird jetzt alles tun“: Fällt Slimani aus? Fortuna-Coach Ende äußert sich zum Notfallplan
Die Düsseldorfer zittern vor dem anstehenden Heimspiel gegen Saarbrücken. Anas Slimani ist angeschlagen, und ob er am Samstag im Drittliga-Duell auflaufen kann, ist offen. Trainer Ende gibt sich optimistisch und hat auch einen Plan B.

Der Niederrheinpokal biegt langsam in die heiße Phase ein. Besonders das Viertelfinale zwischen den Düsseldorfern und Duisburg verspricht ein brisantes Derby zu werden. Wie beide Trainer auf das Los blicken.

Seine Auftritte für die Düsseldorfer waren bisher nicht immer berauschend, doch dafür gibt es einen möglichen Grund. Vor dem Duell gegen Preußen Münster, seinen Ex-Verein, spricht der Kapitän erstmals über ein Problem, das ihn bereits seit einiger Zeit begleitet.

Der Pokalerfolg ist abgehakt, nun warten auf die Düsseldorfer drei Ligaspiele binnen weniger Tage: ein Härtetest und zugleich die Chance, die Richtung für die kommenden Wochen vorzugeben. Der Vizekapitän erklärt, worauf es jetzt ankommt.

Der Routinier nennt es selbst eine „kleine Macke“: Seit Jahren nutzt er eine Angewohnheit, um sich im Training anzutreiben. Was dahintersteckt und warum es ihm auch in den Spielen hilft.

Zu Beginn der Saison herrschte rund um Fortuna ungeachtet des Abstiegs eine erstaunliche Aufbruchstimmung. Trotz des einen oder anderen Rückschlags hält bis heute an: Was die Zuschauerzahlen angeht, lassen die Düsseldorfer sogar einige höherklassige Teams hinter sich.

Der Drittligist hat zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben. Zugleich wird der Umsatz im aktuellen Geschäftsjahr um mehr als 50 Prozent einbrechen. Der Finanzvorstand bleibt dennoch gelassen – und spricht über Vereinbarungen, die auch den Trainer freuen dürfte.

Eigentlich war Alexander Ende nach dem 10:0-Sieg des Drittligisten gegen den DSC 99 glücklich darüber, dass die anschließende Medienrunde nach dem Pflichterfolg schnell abgehandelt war. Eine Szene wollte er aber unbedingt noch ansprechen.

Der Abstieg hat die Düsseldorfer vor einen schwierigen Spagat gestellt. Dennoch erzielte der Klub ein positives Jahresergebnis. In einer Medienrunde erklärt der Finanzvorstand, wie Fortuna die Folgen auffängt und wo die größten Risiken liegen.

Nach nur sechs Treffern in den ersten sieben Ligaspielen freuen sich die Düsseldorfer Fans über jedes positive Signal im Angriff. Allerdings gab es die nicht nur aufgrund der vielen Stürmertreffer im Niederrheinpokal.

Im Vergleich zur Abstiegssaison sind die Düsseldorfer ohne große personelle Probleme durch die bisherige Drittliga-Spielzeit gekommen. Vor dem Heimspiel gegen Verl am Sonntag spitzt sich die Situation zumindest auf einer Position zu.

16 Profis hat der Trainer im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 eingesetzt. Weitere Feldspieler standen bei Alexander Ende erst gar nicht im Kader. Neben Lukas Bornschein fehlte noch ein weiterer Profi, der zuletzt im Pokal glänzte.

Alexander Ende geriet nach dem 10:0-Erfolg im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 gleich wieder ins Schwärmen. So war es auch vor der langen Leidenszeit von Hamza Anhari. Fabian Schleusener ergänzte, wieso der Rückkehrer noch gebremst werden musste.

Die Düsseldorfer setzten sich am Dienstagabend im Achtelfinale des Niederrheinpokals souverän im Stadtduell gegen den DSC 99 durch. Ein angekündigtes Vorhaben konnte Trainer Alexander Ende nicht in die Tat umsetzen.

Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.

Über ziemlich genau zehn Monate war die Position nach dem Aus von Christian Weber vakant. Im Anschluss an den Kaderumbau im Sommer wollte Arabi das zeitnah ändern und ist froh, einen erfahrenen Mann von seinem Projekt überzeugen zu können.

Am Sonntagabend ist die Bewerbungsfrist für die Aufsichtsratswahl im November abgelaufen. Insgesamt gibt es mehr als zwei Dutzend Interessenten für fünf Posten. Welche Namen auf der finalen Liste stehen.

Matthias Zimmermann steht beim Drittligisten in direkter Konkurrenz um den Platz als Rechtsverteidiger. Im Training fällt der Vizekapitän jedoch mit einer Reaktion auf, die nicht jeder erwarten würde.

Tim Oberdorfs Platz in der Startelf war vor Saisonbeginn alles andere als sicher. Inzwischen ist der 30-Jährige eine Stütze in der Abwehr und traut seinem Team noch deutlich mehr zu.
