Mehr Pech geht kaum: Fortuna-Wechsel aktuell ein Hindernis – Bankdrücker verpasst Bundesliga-Chance
Bei einer Leihe hoffen die Verantwortlichen beider Klubs und der Spieler letztlich auf eine Win-win-Situation. Die Situation bei Lasse Rieß zeigt, wie schnell es sich drehen kann, obwohl sich der Spieler menschlich nichts zuschulden kommen lässt.

Matthias Zimmermann steht beim Drittligisten in direkter Konkurrenz um den Platz als Rechtsverteidiger. Im Training fällt der Vizekapitän jedoch mit einer Reaktion auf, die nicht jeder erwarten würde.

Lange Zeit ist über ihre Entscheidung spekuliert worden, nun steht sie fest: Die Spitze des Kontrollgremiums stellt sich auf der Mitgliederversammlung im November kein weiteres Mal zur Wahl. Auch der ehemalige Kapitän des Klubs erklärt seinen Rückzug.

Es gibt mehrere ehemalige Düsseldorfer, die bei Champions-League-Teilnehmern unter Vertrag stehen: Florian Kastenmeier hat durchaus Chancen auf einen Einsatz in der Königsklasse, Jesper Daland durfte schon ran. Für Sotiris läuft es hingegen gar nicht.

In anderthalb Monaten vergeben die Mitglieder des Drittligisten die fünf zur Wahl stehenden Aufsichtsratsposten neu. Bis Sonntagabend müssen alle Interessenten ihre Unterlagen übermittelt haben. Unter den Bewerbern werden auch drei namhafte Manager sein.

Tim Oberdorfs Platz in der Startelf war vor Saisonbeginn alles andere als sicher. Inzwischen ist der 30-Jährige eine Stütze in der Abwehr und traut seinem Team noch deutlich mehr zu.

In der abgelaufenen Saison gab es bei Fortuna zahlreiche Spieler, die klar unter ihren Möglichkeiten blieben. Allerdings fiel Zan Celar gerade im Saisonendspurt oftmals durch lustlose Auftritte im Training auf. Mittlerweile ist die Ausgangslage ganz anders.

Obwohl es nie sein Plan war, mit Fortuna in die Dritte Liga zu gehen, bleibt der Rechtsverteidiger nun vorerst. In einem sehr ehrlichen Gespräch gewährt der 24-Jährige einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt, erzählt von falschen Versprechungen – und von einem positiven Umdenken.

Ein großer Umbruch, hohe Erwartungen – doch die Düsseldorfer kommen in der Dritten Liga bislang nicht in Fahrt. Eines der zahlreichen Teams aus Nordrhein-Westfalen übertrifft die eigenen Erwartungen indes komplett.

Im Mai 2024 verabschiedete sich Patrick Fabian erst einmal aus dem Profigeschäft. Hinter ihm lagen zwei kräftezehrende Jahre beim VfL Bochum. Dabei wählte er auch einen Schritt, der bundesweit für viele Respektsbekundungen sorgte.

In der Abstiegssaison konnte der Innenverteidiger oftmals nur als emotionale Stütze für seine Teamkollegen eingreifen, zu häufig hatte er mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Die Situation ist nach seinem Wechsel im Sommer eine ganz andere.

Trotz des sportlichen Niedergangs haben die Düsseldorfer das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Plus beendet. Ein Verbleib in der Zweiten Liga hätte ihnen sogar einen besonders großen Überschuss beschert. Der finanzielle Aufwärtstrend ist dennoch gestoppt.

Nach der Partie zwischen Deutschland und Griechenland haben die Düsseldorfer ein Foto ihrer Ex-Spieler veröffentlicht und alte Gefühle geweckt. Es zeigt aber auch: Mit Fortuna werden die beiden möglicherweise angehenden Top-Stars für immer eng verbunden bleiben.

Am Mittwoch haben die Düsseldorfer nach einigen freien Tagen wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen. Mit von der Partie war überraschenderweise auch das zuletzt degradierte Talent. Der Routinier fehlte derweil weiterhin.

Die Entwicklungen rund um Florian Kastenmeier haben gezeigt: Auch nach mehreren Monaten ohne einen Klub besteht noch die Möglichkeit, eine attraktive Lösung zu finden. Bei einem seiner ehemaligen Teamkollegen ist ebenfalls Geduld gefragt.

Nach dem Abstieg im Mai standen den Düsseldorfern nicht einmal elf Spieler mit gültigem Vertrag zur Verfügung. Mittlerweile ist nicht nur der Kader wieder deutlich größer, auch ein Routinier ist von der Entwicklung angetan.

In den vergangenen Wochen befanden sich noch einige ehemalige Düsseldorfer auf Vereinssuche. Während Florian Kastenmeier schließlich in Rotterdam unterschrieb, kam einer seiner ehemaligen Teamkollegen bei keinem anderen Verein unter.

Über Monate musste sich der Sportvorstand komplett auf den Kaderumbau mit insgesamt 19 externen Zugängen fokussieren. Mittlerweile ist die neue Strukturierung seines Arbeitsbereiches in vollem Gange.

Erst gekündigt, dann befördert: Patrick Fabian soll Samir Arabi künftig als Sportdirektor unterstützen. Vorher musste der Sportvorstand aber erstmal verhindern, dass der Ex-Profi die Düsseldorfer verlässt. Denn eigentlich war sein Abgang schon klar.

Seit der Trennung von Christian Weber vor einem Dreivierteljahr war der zweitwichtigste Posten im sportlichen Bereich unbesetzt. Doch nun haben die Düsseldorfer eine Lösung gefunden, die nicht nur naheliegt, sondern auch einen wirtschaftlichen Vorteil hat.
