„Gibt keine Nummer eins auf Teufel komm raus“: Lord statt Rieß gegen Stuttgart? Ende öffnet Fortunas Torwart-Frage
Trotz der 1:5-Pleite gegen den SC Freiburg und des Ausscheidens aus dem DFB-Pokal hat der Torhüter mächtig Eigenwerbung betrieben. Mit seiner starken Leistung könnte er nun den etatmäßigen Stammkeeper in Bedrängnis bringen. Wie entscheidet der Trainer?

Die Überraschung ist ausgeblieben: Im Duell mit dem letztjährigen Europa-League-Finalisten haben die Düsseldorfer keine Chance und scheiden in der ersten Runde erwartbar aus dem DFB-Pokal aus. Ein Lichtblick des Abends ist allerdings der Ersatztorhüter.

Kommando zurück nach Fortunas bitterer 0:2-Heimpleite gegen die Hoffenheimer U23 am vergangenen Wochenende. Alexander Ende setzt doch wieder auf die gewohnte Herangehensweise. Das dürfte für einige Verschiebungen innerhalb des Kaders sorgen.

Nach seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach trägt der Ex-Fortune nun wieder das Trikot des SC Freiburg. Im Interview spricht Engelhardt über seine Gladbach-Leihe, erste Gespräche mit dem Sportclub und mit welchen Düsseldorfern er noch in Kontakt steht.

Drei Transfers dürften bei Fortuna in den kommenden anderthalb Wochen noch folgen. Unter anderem will der Drittligist noch auf eine Verletzung aus der Vorwoche reagieren. Einen anderen Kandidaten haben die Verantwortlichen schon länger im Visier.

Erst im Januar entschied sich Borussia Mönchengladbach, den dribbelstarken Offensivspieler nach Düsseldorf ziehen zu lassen. Es ist durchaus vorstellbar, dass er Fortuna in den nächsten Wochen noch verlässt. Was die Lage aber erschwert.

Vor Alexander Ende steht die auf dem Papier komplizierte Aufgabe in dieser Saison: Der Düsseldorfer Coach muss sein frisch zusammengestelltes Team auf das Duell mit einem eingespielten Europa-League-Finalisten vorbereiten. Nutzt er dabei ein Freiburger Mittel?

Schon in der Abstiegssaison zeichnete sich ab, dass die Zusammenarbeit mit Fortuna für den Angreifer kein großer Erfolg mehr wird. Durch den Abstieg endete das Vertragsverhältnis Ende Juni – als nächster Schritt folgt nun ein ziemliches Abenteuer.

Im Vergleich zum Endspurt in der Vorsaison gab es für den Düsseldorfer Trainer zuletzt einen großen Vorteil: Ende hatte mehrere Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf das erste Pflichtspiel vorzubereiten. Dennoch gab es schon eine große Anpassung.

Der Fehlstart hat die Düsseldorfer kalt erwischt. Fabian Schleusener spricht über enttäuschte Erwartungen, fehlende Leistung und eine Mannschaft, die jetzt reagieren muss.

Bei seinem Amtsantritt im April wollte Alexander Ende nicht der Trainer sein, der in einer komplizierten Lage auf radikale Weise alles umbaut. In einer komplizierten Lage setzt der Trainer nun voll auf seine größte Stärke – ein mutiger Schritt.

Drei Tage nach der Leere bei Fans und Verantwortlichen durch das 0:2 gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim präsentiert sich Alexander Ende voller Elan im Training und in der anschließenden Medienrunde. Es hat sich einiges getan bei Fortuna.

Schon am Samstag sah es für den Innenverteidiger nicht gut aus. Mannschaftsarzt Ulf Blecker signalisierte schnell, dass es für Meiser nicht weitergeht. Nun wird der 19-Jährige den Düsseldorfern lange fehlen. Sein Coach wagte gar eine Karriere-Prognose.

Die Düsseldorfer machten sich im ersten Heimspiel der Drittliga-Saison das Leben selbst schwer. Ein Fehler folgte auf den nächsten. Ausgerechnet der zurückgekehrte Führungsspieler enttäuschte.

Nach dem großen Umbruch im Sommer ist der Saisonstart für die Düsseldorfer keineswegs erfolgreich verlaufen. Bei einem zentralen Diskussionsthema der vergangenen Tage nutzt Eric Hottmann die Gelegenheit, um seinen Trainer zu stützen.

Die Frustration der Düsseldorfer Fans war nach dem 0:2 gegen Hoffenheims U23 in der Arena spürbar. Die Verantwortlichen nutzten die Stunden nach der Pleite, um sich in verschiedenen Konstellationen zusammenzusetzen. So soll es bei Fortuna weitergehen.

Die Vorzeichen in der Innenverteidigung haben sich in den vergangenen Wochen im Grunde von Spiel zu Spiel verändert. Nun werden sich die Düsseldorfer auch mit Blick auf das Freiburg-Spiel am Sonntag aller Voraussicht nach neu aufstellen müssen.

Mit einer bewegenden Gedenkchoreografie erinnerten die Ultras Düsseldorf an Philipp Küpperbusch. Der 43-Jährige war vor rund einem Monat nach langer Krankheit gestorben. Seine enge Verbindung zu Fortuna bleibt in der Fanszene unvergessen.

Rund zwei Wochen haben die Vereine noch, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Die Düsseldorfer haben ihren Kader im Sommer zwangsläufig bereits komplett umkrempeln müssen. Zahlreiche Anhänger fordern aber, dass noch weitere Schritte eingeleitet werden.
