Eine Bewährungschance gibt es noch: Stammspieler nur noch vierte Wahl? Fortuna-Rennen auf den letzten Metern
Der Düsseldorfer Kader wächst und wächst. Zuletzt hat Samir Arabi noch einmal für Verstärkung im Mittelfeld gesorgt. In der Defensive hat sich zuletzt hingegen nichts mehr getan. Dennoch ist die Konstellation ausgesprochen spannend.

Er ist eines der zahlreichen neuen Gesichter bei den Düsseldorfern: Sascha Risch. Der Linksverteidiger erkennt trotzdem das große Potenzial zweier Youngster im Kader an. Außerdem verrät er, warum ihn sein Wechsel ins Rheinland sofort überzeugte.

Die Vorbereitung auf eine intensive Spielzeit ist für die Düsseldorfer im vollen Gange. Allerdings wird kein Spieler die Gelegenheit haben, in der ersten Saisonphase erst einmal durchzuatmen. Eine Änderung im Spielplan macht es noch komplizierter.

Alexander Ende bereitet seine Mannschaft so langsam schon auf den Drittliga-Auftakt in Mannheim vor. Parallel arbeitet Sportvorstand Samir Arabi weiter am Kaderbild. Derzeit ist bei den Düsseldorfern eine spannende Veränderung zu erkennen.

Gegen Borussia Dortmund gab es schon die eine oder andere spannende Erkenntnis nach der kompletten Kader-Umstrukturierung im Sommer. Allerdings gibt es noch einige Unklarheiten mit Blick auf Fortunas Drittliga-Auftakt in Mannheim.

Der Zugang musste mehrere Rückschläge überwinden, ehe er in der Bundesliga und Zweiten Liga Fuß fasste. Nun soll der 31-Jährige den Düsseldorfern nicht nur seine Erfahrung, sondern auch seine vielfältigen Qualitäten geben – davon hat er einige.

15 von 19 Gegnern sind überzeugt: An Fortuna führt in dieser Drittliga-Saison kein Weg vorbei. Die Rheinländer geben sich selbst zwar demütig – dennoch hat die Konkurrenz sie längst als Maßstab ausgemacht.

Vier Pflichtspiele stehen für das Team von Trainer Alexander Ende im August an. Bis zum Auftakt in Mannheim stehen noch zwei Trainingswochen und einige knifflige Entscheidungen an. Ein Sommer-Zugang der Düsseldorfer hat aber noch Sand im Getriebe.

Seit mittlerweile rund einem Monat ist die langjährige Düsseldorfer Nummer eins vereinslos. Inzwischen sind gleich mehrere Wechsel zu Erst- und Zweitligisten nicht über die Bühne gegangen. Nun gibt es Hintergründe zu den Verhandlungen.

Der 2:1-Sieg gegen Dortmund war ein Achtungserfolg. Die Düsseldorfer zeigten dabei Qualitäten, die im Abstiegsjahr schmerzlich vermisst wurden. Routinier Matthias Zimmermann benennt den entscheidenden Unterschied – und macht damit Hoffnung.

Im Sommer 2025 kam der Offensivspieler als Hoffnungsträger von Ajax nach Düsseldorf. In den ersten Wochen spielte der Linksfuß stark auf. Dann begann bei Rasmussen eine merkwürdige Entwicklung, die einer Achterbahnfahrt glich. So hat er die Phase aufgearbeitet.

Nach mehreren Wochen mit nur einem gelernten Sechser im Kader hat sich die Situation für Trainer Alexander Ende nach der Verpflichtung seines langjährigen Schützlings entspannt. So planen die Düsseldorfer auf der zentralen Position.

In der zweiten Hälfte machten es die Düsseldorfer gegen den BVB wirklich stark. In der Anfangsphase sah das aber noch ganz anders aus. Dagegen kämpfte der Trainer schon mehrfach im Training an – der Frust war ihm durchaus anzumerken.

Gegen Borussia Dortmund kamen zahlreiche Düsseldorfer Spieler erstmals in der Arena zum Einsatz. Darunter waren auch einige Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Besondere Anspannung war deshalb bei Anas Slimani aber nicht zu erkennen.

Beim Familienfest war die Vorfreude auf die neue Saison überall spürbar. Nach dem überzeugenden Test gegen Borussia Dortmund sprechen Düsseldorfer Fans über Aufstiegshoffnungen, neue Spieler und das, was die Mannschaft jetzt zeigen muss.

In der Offensive wird sich bei den Düsseldorfern in den kommenden Tagen oder Wochen noch etwas tun. Allerdings weiß sich der Trainer des Drittligisten auch bei der aktuellen Kadersituation zu helfen, dafür investiert er am Spielfeldrand noch mehr.

In der letzten Szene der Partie zeigte Kastenmeier-Nachfolger Lasse Rieß seine Klasse. In der ersten Hälfte ärgerte sich der Düsseldorfer enorm – in erster Linie über sich selbst. Die Reaktion auf die Szene war aber bemerkenswert.

Kurz vor der Asien-Reise des Champions-League-Teilnehmers machten die Dortmunder noch einen Zwischenstopp in der Stockumer Arena, um das Testspiel gegen Fortuna zu bestreiten. Dabei verzichtete Alexander Ende erstmals darauf, zur Halbzeit komplett durchzuwechseln.
