Vorteil durch Arabis Vorgriff: Fortunas Heintz-Deal macht Stammspieler-Transfer möglich – mehr Voraussicht als Allofs
Sein Wechsel vom 1. FC Köln nach Düsseldorf ist bereits beschlossene Sache, und sowohl der Innenverteidiger als auch sein künftiger Arbeitgeber profitieren von der frühen Einigung. Denn die Planungssicherheit erleichtert die weitere Arbeit von Samir Arabi.

Nach dem Abstieg in die Dritte Liga ist die Zukunft zahlreicher Düsseldorfer Akteure aus der abgelaufenen Saison ungewiss. Doch die Perspektive für einen Ergänzungsspieler ist durchaus spannend: Es winkt ein Transfer zu einem Hauptstadt-Klub.

Samir Arabi ist durch die Einigung mit dem Karlsruher Angreifer ein Coup gelungen. Weil die Kaderplanung aber noch längst abgeschlossen ist, lohnt sich ein Blick auf die Auswirkungen des bevorstehenden Wechsels.

Noch vor wenigen Wochen hätte der Kader, der Alexander Ende zur Verfügung steht, nicht einmal für eine erste Elf gereicht. So langsam zeigt sich schon eine Struktur, wer als Führungsspieler und wer als Herausforderer eingeplant ist.

Für die Fortuna-Verantwortlichen geht es in den kommenden Wochen darum, die Lücken im Kader Schritt für Schritt zu schließen. Dem Sportvorstand ist dafür ein wichtiger Schritt gelungen – die Verkündung steht kurz bevor.

Nach dem Abstieg in die Dritte Liga müssen sich die Düsseldorfer nicht zuletzt im Angriff weitgehend neu aufstellen. Unter anderem galt es für Samir Arabi, den Top-Torschützen zu ersetzen – ein neuer Mittelstürmer steht in den Startlöchern.

Nach sieben Jahren verabschiedet sich der gebürtige Regensburger aus Düsseldorf. Doch wo setzt er seine Karriere fort? Seit Wochen warten nicht nur die Fans von Fortuna auf eine Antwort.

Nach der Ankündigung des Torhüters, die Düsseldorfer im Sommer nach sieben Jahren zu verlassen, bleibt seine Zukunft ungeklärt. Zumindest eine weitere zentrale Entscheidung ist nun aber öffentlich.

Nach der verkorksten Abstiegssaison ist der Wunsch nach Stabilität und der Rückkehr des Erfolgs nicht nur bei den Düsseldorfer Fans riesig. Erschwert wird das Unterfangen aber dadurch, dass die jüngere Entwicklung an Strahlkraft gekostet hat.

Im vergangenen Jahr ist der Torhüter mit der Hoffnung auf Spielzeit nach Düsseldorf gewechselt. Allerdings lief die Saison nicht nur für den Klub, sondern auch für ihn persönlich enttäuschend. Nun ist seine Zukunft so gut wie geklärt.

Nach seinem Start mitten im Abstiegskampf und im Saisonendspurt steht der Trainer nun vor seiner ersten Vorbereitung in Düsseldorf. Das bietet einigen Spielern wieder die Chance, sich zu zeigen. Das betrifft gerade die Profis aus dem Abstiegskader.

Aktuell besteht Fortunas Kader aus zwölf Spieler, darunter ist auch in Steven van der Sloot ein Außenverteidiger, der den Verein aller Voraussicht nach noch verlassen wird. Ohnehin wird sich in der Viererkette noch einiges tun.

Die Arbeiten am Drittliga-Kader der Düsseldorfer laufen auf Hochtouren. Der Sportvorstand bedient sich in Zusammenarbeit mit Scout Goran Vucic dabei an allen Methoden, die dem Verein zur Verfügung stehen. Das Ergebnis: überraschende Optionen.

Im ersten WM-Spiel kam Cedric Itten noch nicht zum Einsatz, verfolgte das 1:1 der Schweizer gegen Katar von der Bank. Wenige Stunden später gibt es einen neuen Stand zu seiner Zukunft. Der Mittelstürmer will offenbar schnell für Klarheit sorgen.

Innerhalb einer Saison kann sich im Profifußball einiges verändern. Das zeigt auch eine interessante Transferoption der Düsseldorfer, über die ihr ehemaliger Trainer zuletzt gesprochen hat. Denn am Ende ist vieles ganz anders gekommen.

Seit knapp einer Woche steht fest, dass der Torhüter den Klub nach sieben Jahre verlassen wird. Die Verantwortlichen müssen deshalb Antworten auf mehrere Fragen finden. Doch für Sportvorstand Arabi und Trainer Ende geht es auch darum, nicht in Hektik zu verfallen.

Erst Jomaine Consbruch, dann Jorrit Hendrix: Samir Arabi hat seine ersten beiden Verpflichtungen getätigt. Und auch die nächste Einigung zeichnet sich ab. Bis zur Verkündung braucht es aber noch etwas Geduld.

Florian Kastenmeier verlässt den Verein, das steht seit Wochenbeginn fest. Für den Sportvorstand ging es deshalb schon seit Wochen darum, mehrgleisig zu planen. Das hat sich durch die Entscheidung des Kapitäns nicht verändert.

In der vergangenen Saison hatten die Düsseldorfer einen der besten Stürmer der Liga in ihren Reihen: Cedric Itten. Nach dem Abstieg wird der WM-Fahrer den Klub aber verlassen. Doch wer übernimmt seine Nachfolge? Nun gibt es einen ersten Kandidaten.
