Umtriebig trotz Personalnotstand: Arabis kluges Transfer-Vorgehen – Spanier kurzzeitig im Fortuna-Visier
Die Arbeiten am Drittliga-Kader der Düsseldorfer laufen auf Hochtouren. Der Sportvorstand bedient sich in Zusammenarbeit mit Scout Goran Vucic dabei an allen Methoden, die dem Verein zur Verfügung stehen. Das Ergebnis: überraschende Optionen.

Im ersten WM-Spiel kam Cedric Itten noch nicht zum Einsatz, verfolgte das 1:1 der Schweizer gegen Katar von der Bank. Wenige Stunden später gibt es einen neuen Stand zu seiner Zukunft. Der Mittelstürmer will offenbar schnell für Klarheit sorgen.

Innerhalb einer Saison kann sich im Profifußball einiges verändern. Das zeigt auch eine interessante Transferoption der Düsseldorfer, über die ihr ehemaliger Trainer zuletzt gesprochen hat. Denn am Ende ist vieles ganz anders gekommen.

Seit knapp einer Woche steht fest, dass der Torhüter den Klub nach sieben Jahre verlassen wird. Die Verantwortlichen müssen deshalb Antworten auf mehrere Fragen finden. Doch für Sportvorstand Arabi und Trainer Ende geht es auch darum, nicht in Hektik zu verfallen.

Erst Jomaine Consbruch, dann Jorrit Hendrix: Samir Arabi hat seine ersten beiden Verpflichtungen getätigt. Und auch die nächste Einigung zeichnet sich ab. Bis zur Verkündung braucht es aber noch etwas Geduld.

Der Linksaußen hat in Belgien die wohl beste Saison seiner Karriere gespielt und plant den nächsten Karriereschritt. Nun gibt es auch den ersten konkreten Interessenten für den ehemaligen Düsseldorfer. Und größer könnte der Name kaum sein.

Am Freitag hat der Zweitliga-Absteiger verkündet, dass der auslaufende Vertrag des Vorstands nicht verlängert wird. Der Weg zu dieser Entscheidung wirft ebenso Fragen auf wie die Umsetzung. Immerhin: Die Klärung der Nachfolge befindet sich auf der Zielgeraden.

Am Donnerstag haben die Düsseldorfer den Transfer des Routiniers verkündet. Eine entsprechende Einigung bestand schon seit rund einer Woche. Doch der Weg zur Verpflichtung war ein ungewöhnlicher.

Knapp einen Monat nach dem Zwangsabstieg von Fortunas U23 herrscht auf der Trainerposition Klarheit: Der Verein setzt auf Kontinuität, Langeneke blickt optimistisch auf die anstehende Oberliga-Spielzeit.

Nach Unruhe auf der Führungsebene und sportlichen Enttäuschungen brauchen die Düsseldorfer dringend positive Signale. Mit dem Niederländer kommt nun ein Rückkehrer, der nicht nur eine Kaderergänzung ist. Sondern ein Zeichen, das noch mehr verändern könnte.

Florian Kastenmeier verlässt den Verein, das steht seit Wochenbeginn fest. Für den Sportvorstand ging es deshalb schon seit Wochen darum, mehrgleisig zu planen. Das hat sich durch die Entscheidung des Kapitäns nicht verändert.

In der vergangenen Saison hatten die Düsseldorfer einen der besten Stürmer der Liga in ihren Reihen: Cedric Itten. Nach dem Abstieg wird der WM-Fahrer den Klub aber verlassen. Doch wer übernimmt seine Nachfolge? Nun gibt es einen ersten Kandidaten.

Sein Abgang aus Düsseldorf ist seit Wochenbeginn beschlossene Sache. Für welchen Verein der Torhüter künftig spielen wird, steht aber nach wie vor nicht fest. Bei seinen Interessenten wächst deshalb die Ungeduld.

Seit Montagabend steht fest, dass der Torhüter Düsseldorf nach sieben Jahren verlässt. Wie geht es für ihn weiter? Offenbar gibt es eine Tendenz. Aber nicht nur im Fortuna-Umfeld wird diskutiert, ob das der richtige Schritt ist. Das Interesse an Kastenmeier ist hingegen verbrieft.

In den vergangenen Wochen war bereits eine gewisse Unruhe in Düsseldorfer Fankreisen zu verspüren. Wie wirken sich Abstieg und der daraus resultierende Einbruch der Einnahmen auf die Ticketpreise aus? Für zahlreiche treue Anhänger gibt es schon gute Nachrichten.

Die Fans und Mitglieder des Zweitliga-Absteigers haben Redebedarf, die Verantwortlichen wollen sich der Kritik stellen. Der Aufsichtsratschef hat deshalb eine vorgezogene Mitgliederversammlung in den Raum gestellt. Doch es gibt gleich mehrere Schwierigkeiten.

Samir Arabi muss aktuell einen komplett neuen Kader bauen. Was für Fußballmanager unter normalen Umständen nach einem verlockenden Projekt klingt, ist in der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Düsseldorfer harte Arbeit.

Für einen ehemaligen Spieler der Düsseldorfer könnte es bald zum Aufeinandertreffen mit einigen alten Weggefährten kommen. Nach einer langen Zeit bei den Rot-Weißen zieht ihn zu einem neuen Verein – ebenfalls in die Dritte Liga.

Der einstige Publikumsliebling der Düsseldorfer könnte den belgischen Meister in diesem Sommer verlassen. Im Raum stehen ein Wechsel in eine der größten Ligen und eine Ablösesumme von mindestens 40 Millionen Euro. Profitiert davon auch sein Ex-Klub?

Für die Düsseldorfer ist ihr Abstieg eine Katastrophe, für die Dritte Liga und MagentaSport hingegen ein Gewinn. Fortuna besitzt nicht nur das größte Stadion, sondern auch eine riesige Strahlkraft. Unter anderem deshalb könnte bald ein alter Rekord fallen.
