Wahlausschuss wird zum wichtigsten Gremium: Fortuna vor Machtwechsel? Erste Kandidaten für den Aufsichtsrat laufen sich warm
Die Mislintat-Verpflichtung, Verträge ohne Drittliga-Gültigkeit, wundersame Kommunikation – auch der Aufsichtsrat hat rund um den Abstieg viele Fehler gemacht. Im Herbst wird er neu gewählt: Wer tritt nochmal an und welche Macht hat der Wahlausschuss?

Nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste traut der Vorstandsvorsitzende des Zweitliga-Absteigers der deutschen Nationalelf ein gutes Abschneiden bei der WM zu. Derweil ist ihm eine von der Fifa neu eingeführte Regel ein Dorn im Auge.

Obwohl der Rechtsverteidiger in Düsseldorf einen gültigen Drittliga-Vertrag besitzt, schien es zuletzt so, als würde er ihn nicht antreten. Doch nun könnte eine der kuriosesten Transfergeschichten des Sommers um ein weiteres Kapitel ergänzt werden.

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga bauen die Gelsenkirchener ihren Kader um. Deshalb stehen mehrere Akteure auf der Streichliste – und an einem davon waren auch die Düsseldorfer interessiert. Zu einem Wechsel kommt es aber nicht.

Der erfahrene Innenverteidiger war einer der absoluten Wunschspieler des Zweitliga-Absteigers. Und am Ende konnten ihn die Verantwortlichen tatsächlich von einem Wechsel überzeugen. Auch, weil sie sich mächtig ins Zeug gelegt hatten.

Nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga sind in Düsseldorf weiterhin einige Fragen offen. Die Fans können zwar keine Antworten liefern, dafür starten sie aber einen besonderen Aufruf. Kritik verkneifen sie sich dabei nicht.

Nachdem ein möglicher Wechsel nach Bremen geplatzt ist, werden die Erstliga-Alternativen für den Torhüter weniger. Aber: Während Hannover 96 mehr und mehr die Geduld verliert, hat ein anderer Zweitligist den gebürtigen Regensburger ins Visier genommen.

Bislang hat der Zweitliga-Absteiger erst zwei neue Spieler verpflichtet, doch weitere Zugänge werden alsbald folgen. Darunter befindet sich auch ein Akteur, der zuletzt noch nicht mit den Düsseldorfern in Verbindung gebracht worden ist. Der Manager setzt damit das nächste Ausrufezeichen.

Noch vor wenigen Wochen hätte der Kader, der Alexander Ende zur Verfügung steht, nicht einmal für eine erste Elf gereicht. So langsam zeigt sich schon eine Struktur, wer als Führungsspieler und wer als Herausforderer eingeplant ist.

Für die Fortuna-Verantwortlichen geht es in den kommenden Wochen darum, die Lücken im Kader Schritt für Schritt zu schließen. Dem Sportvorstand ist dafür ein wichtiger Schritt gelungen – die Verkündung steht kurz bevor.

Nach dem Abstieg in die Dritte Liga müssen sich die Düsseldorfer nicht zuletzt im Angriff weitgehend neu aufstellen. Unter anderem galt es für Samir Arabi, den Top-Torschützen zu ersetzen – ein neuer Mittelstürmer steht in den Startlöchern.

Im Januar haben die Düsseldorfer vor Gericht einen klaren Punktsieg erzielt. Gewonnen ist der Rechtsstreit mit dem ehemaligen Vizekapitän trotzdem noch nicht. Denn der Mittelfeldspieler zieht vor die nächste Instanz.

Die personellen Umbaumaßnahmen auf der Chefetage des Absteigers gehen weiter. Seit Freitag steht das Aus des bisherigen Finanzvorstands fest. Und nun gibt es einen Top-Kandidaten auf das Hovemann-Erbe: einen Experten im Krisenmanagement.

Die Arbeiten am Drittliga-Kader der Düsseldorfer laufen auf Hochtouren. Der Sportvorstand bedient sich in Zusammenarbeit mit Scout Goran Vucic dabei an allen Methoden, die dem Verein zur Verfügung stehen. Das Ergebnis: überraschende Optionen.

Erst Jomaine Consbruch, dann Jorrit Hendrix: Samir Arabi hat seine ersten beiden Verpflichtungen getätigt. Und auch die nächste Einigung zeichnet sich ab. Bis zur Verkündung braucht es aber noch etwas Geduld.

Der Linksaußen hat in Belgien die wohl beste Saison seiner Karriere gespielt und plant den nächsten Karriereschritt. Nun gibt es auch den ersten konkreten Interessenten für den ehemaligen Düsseldorfer. Und größer könnte der Name kaum sein.

Am Freitag hat der Zweitliga-Absteiger verkündet, dass der auslaufende Vertrag des Vorstands nicht verlängert wird. Der Weg zu dieser Entscheidung wirft ebenso Fragen auf wie die Umsetzung. Immerhin: Die Klärung der Nachfolge befindet sich auf der Zielgeraden.

Am Donnerstag haben die Düsseldorfer den Transfer des Routiniers verkündet. Eine entsprechende Einigung bestand schon seit rund einer Woche. Doch der Weg zur Verpflichtung war ein ungewöhnlicher.

Florian Kastenmeier verlässt den Verein, das steht seit Wochenbeginn fest. Für den Sportvorstand ging es deshalb schon seit Wochen darum, mehrgleisig zu planen. Das hat sich durch die Entscheidung des Kapitäns nicht verändert.
