Langer Streit um Corona-Hilfen: Endgültige Entscheidung im Millionen-Prozess zwischen Fortuna und Bezirksregierung
Mehr als ein Jahr lang hat der Zweitligist gegen die Rückzahlung von Corona-Hilfen in Höhe von 1,7 Millionen Euro geklagt. Nach einem Sieg in erster Instanz ging der Fall im Herbst vor das Oberverwaltungsgericht. Doch nun gibt es einen finalen Ausgang – das sind die Details.

Auf der Suche nach einem neuen Trainer hat der Bundesligist zuletzt zwei Absagen kassiert. Deshalb rückt an der Weser nun offenbar der 51-Jährige stärker in den Fokus. Bereit für die nächste Aufgabe ist Thioune schon seit einer Weile.

Im ersten Fortuna-Barometer des Jahres ging es um das Hier und Jetzt, aber auch um den weiteren Verlauf der Saison: Wie bewerten Fans die Arbeit des Klubs, glauben sie an den Klassenerhalt, wer enttäuschte bisher am meisten? Die Ergebnisse sind eindeutig.

Vier Zugänge hat der Sportvorstand im Winter verpflichtet, aber keine neuen Außenverteidiger. Dabei plagen die Düsseldorfer auf jener Position mittlerweile fast schon chronische Probleme. Eine sehr riskante Entscheidung, für die es gleichwohl gute Gründe gibt.

Der neue Sportvorstand des Zweitligisten hat seine erste Wechselperiode hinter sich. Vier neue Akteure lotste er in dieser Zeit nach Düsseldorf – mit unterschiedlichen Plänen und Ideen. Eine Bilanz.

Im Sommer hätten die Düsseldorfer den Offensivspieler ablösefrei verpflichten können. So lange wollten sie aber offensichtlich nicht warten – und öffneten stattdessen das Portemonnaie. Aus diesem Grund ging der Wechsel noch am Montag über die Bühne.

Obwohl dem Trainer gegen Gütersloh wieder deutlich mehr Personal zur Verfügung gestanden hat, ging die „Zwote“ auch im zweiten Spiel des Jahres leer aus. Die lange Zeit ausgeglichene Partie wurde letztlich durch ein Standardtor entschieden.

Unmittelbar nach dem 2:1-Sieg gegen Paderborn wirkte es unwahrscheinlich, dass der Zweitligist am „Deadline Day“ noch einmal aktiv werden würde. Nun haben die Düsseldorfer allerdings doch großes Interesse an einem weiteren neuen Spieler – von Borussia Mönchengladbach.

Mit der Verpflichtung des Japaners hat Sven Mislintat alles richtig gemacht, denn dieser Transfer kann die Grundlage für den Klassenerhalt sein. Allerdings muss sich der Sportvorstand auch daran messen lassen, wie gut vor allem Marin Ljubicic funktioniert.

Am Montagabend endet die Wechselfrist, und eine Entscheidung ist in Düsseldorf bereits gefallen: Dem Werben um Christopher Oliver hat der VfB Stuttgart einen finalen Riegel vorgeschoben. Ob ansonsten noch etwas passiert, hängt von einer Bedingung ab.

Beim enorm wichtigen 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn ist der japanische Mittelfeldspieler der Mann des Tages. Trotzdem schlägt er nach dem Schlusspfiff eher vorsichtige Töne an. Die Lobeshymnen singen Sportvorstand, Trainer und Vizekapitän.

Lange Zeit deutet in Düsseldorf alles auf die nächste Niederlage hin. In der zweiten Hälfte dreht die Anfang-Truppe ihren frühen 0:1-Rückstand allerdings in einen 2:1-Erfolg und fährt gegen ein Top-Team der Liga enorm wichtige drei Punkte im Abstiegskampf ein.

Im ersten Heimspiel des Jahres war der FC Gütersloh zu Gast am Flinger Broich. Die „Zwote“ trat besser auf als noch in der Vorwoche, verlor jedoch die Partie gegen den Aufstiegskandidaten.

In der Rückrunde geht es für die Rot-Weißen nur um ein Ziel: Klassenerhalt. Zudem kann das Team noch bis Montag auf dem Transfermarkt nachlegen. Nun ist die Meinung der Fortuna-Fans gefragt: Warum fallen so wenige Tore? Glauben sie an ein versöhnliches Saisonende?

In seiner neuen Rolle hat der Däne zuletzt nicht immer den glücklichsten Eindruck gemacht, weshalb der Trainer das Gespräch mit ihm suchte. Herausgekommen dabei ist ein kleiner Rüffel, der den Spieler am Sonntag gegen Paderborn anstacheln soll.

Der Stürmer ist der dritte Zugang in diesem Winter, beim Duell gegen die Ostwestfalen wird der Kroate aber nicht mitwirken können. So beschreibt ihn der Düsseldorfer Coach, der einen besonderen Schwerpunkt auf das Duell mit dem SCP legt.

Die Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen zu Fleischprodukten steigt weiter – sogar in der Fußballwelt. Seit einem Jahr gibt es nun vegane Produkte eines Düsseldorfer Unternehmens in der Merkur Spiel-Arena. Das kommt bei den Fans gut an.

Nach dem Auftakt in Oberhausen wartet mit dem Ostwestfalen die nächste Spitzenmannschaft auf die „Zwote“. In welchen Bereichen Trainer Jens Langeneke Verbesserungen von seiner Elf fordert und wie die Personallage vor dem ersten Heimspiel des Jahres ist.

Die Rot-Weißen arbeiten in dieser Transferperiode an der Optimierung ihres Kaders und kommen in dieser Hinsicht einen Schritt weiter. Ein weiterer Zugang ist im Anflug. Doch unter einer Voraussetzung könnte der Deal noch platzen.
