„War etwas, das mich gestört hat“: Ende bricht mit eigener Regel – was nach dem Abpfiff in der Fortuna-Kabine passiert ist
Aus seiner Unzufriedenheit hat der Coach nach der 0:1-Niederlage bei Alemannia Aachen keinen Hehl gemacht. Vor allem in der ersten Hälfte war der 47-Jährige mit dem Verhalten seines Teams überhaupt nicht einverstanden. Deshalb ergriff er auf dem Tivoli eine besondere Maßnahme.

Beim 0:1 in Aachen stand erneut der Unparteiische im Mittelpunkt: Kurz nach der Halbzeit hätten die Düsseldorfer einen Elfmeter erhalten müssen, doch die Pfeife von Konrad Oldhafer blieb stumm. Das führte zu einer Mischung aus Resignation und Unmut.

Keine perfekte englische Woche: Nach den beiden Siegen gegen Duisburg und Regensburg verloren die Düsseldorfer das letzte Duell vor der Länderspielpause. Bei Alemannia Aachen setzte es eine verdiente 0:1-Niederlage. Im Fokus stand erneut der Unparteiische.

Hinter dem Mittelfeldspieler liegt aus persönlicher Sicht ein durchwachsener Saisonstart. Beim 2:1-Sieg in Regensburg war er nach seiner Einwechslung allerdings ein belebendes Element, obwohl er zwei dicke Tormöglichkeiten vergab. Wem er zu danken hatte, wusste er genau.

Mitte August hat sich Felix Meiser im ersten Heimspiel der Saison gegen die U23 der TSG Hoffenheim schwer verletzt. Umso mehr freute sich Trainer Alexander Ende, den Verteidiger unter der Woche mal wieder im Kreis seiner Mannschaft begrüßen zu können. Doch es wurde kurios.

Hinter Alexander Ende liegen turbulente Monate: Nach dem Abstieg und einem schwachen Saisonstart befindet sich der 46-Jährige in Düsseldorf aktuell in der Erfolgsspur. Vor seiner Unterschrift gab es bei Fortuna aber noch andere namhafte Kandidaten.

Der 19-Jährige ist in der bisherigen Spielzeit die absolute Überraschung der Düsseldorfer. Allerdings ist das Eigengewächs die aktuelle Belastung überhaupt nicht gewohnt. Das war ihm in der Partie beim SSV Jahn durchaus anzumerken.

Nach der anstehenden Auswärtspartie bei Alemannia Aachen ruht der Ball in der Dritten Liga drei Wochen lang. Auf den Großteil der Düsseldorfer wartet deshalb ein wenig Erholung. Das gilt allerdings nicht für jene Akteure, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sein werden.

Auch beim 2:1-Sieg in Regensburg ist aufseiten der Düsseldorfer nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem vor der Pause hat der Absteiger große Probleme mit der Herangehensweise seines Gegners. Dass er trotzdem gewinnt, hat mehrere Gründe.

Schon vor der Partie beim SSV Jahn war Trainer Alexander Ende stark eingeschränkt, was seine Personalauswahl in der Defensive anging. Einige weitere Schrecksekunden gab es für den Coach dann aber auch während des Spiels.

Besonders in der ersten Hälfte gab es beim 2:1 der Düsseldorfer in Regensburg mehrere strittige Szenen. Die Spieler des Absteigers merkten das in der Kabine auch an, weshalb ihr Trainer direkt den Austausch mit dem Unparteiischen suchte.

In der Schlussphase des Spiels in Regensburg hat das komplette Trainerteam der Düsseldorfer daran gearbeitet, die 2:1-Führung über die Zeit zu bringen. Der Chefcoach nahm gleich zwei Veränderungen vor – und sein langjähriger Assistent half im entscheidenden Moment nach.

Nachdem sich Erik Wekesser im Derby gegen Duisburg eine schmerzhafte Oberschenkelprellung zugezogen hatte, war sein Einsatz in Regensburg äußerst fraglich. Doch am Ende stand der 29-Jährige sogar in der Startelf – und erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Wenige Tage nach dem Derbysieg gegen Duisburg stand für die Düsseldorfer das Auswärtsspiel beim SSV Jahn auf dem Programm. Doch in der Oberpfalz tat sich die Ende-Truppe lange Zeit schwer. Trotzdem feierte sie nach einer intensiven Partie den zweiten Sieg in Folge.

Über Wochen musste sich Samir Arabi immer wieder in neuen Verhandlungsrunden behaupten, damit der Deal über die Bühne gehen konnte – und das für gute Konditionen aus Fortuna-Sicht. Rund einen Monat später dürfte sich der Sportvorstand bestätigt sehen.

Beim Versuch, den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführers aus Duisburg zu schlagen, wurde Fortuna-Trainer Alexander Ende durchaus kreativ. Direkt vor seiner Coachingzone trugen sich dabei ungewöhnliche Szenen zu.

Anas Slimani gilt als eine der großen Entdeckungen der vergangenen Monate. Als Ergänzungsspieler in die Sommervorbereitung gestartet, ist das Eigengewächs aktuell kaum mehr aus der Startelf wegzudenken.

Unsere Redaktion hat Sie dazu aufgerufen, Fragen rund um den Drittligisten in einem Live-Chat einzuschicken. Daran haben sich am Montag einige Fans beteiligt: Wir haben eine Auswahl zusammengestellt.

Drei Tage nach dem gewonnenen Derby gegen den MSV geht es für die Düsseldorfer beim SSV Jahn Regensburg weiter. Viele Personalwechsel will Trainer Ende nicht vornehmen, doch ein Akteur könnte nach einer Karambolage am Samstag ausfallen.

Die vergangenen Wochen sind nicht so gelaufen, wie sie sich der Niederländer vorgestellt hat. Das Spiel gegen den MSV Duisburg dafür umso mehr: Nach dem 2:1 gegen die „Zebras“ ist Jorrit Hendrix so gelöst wie lange nicht mehr.
