Unter Ende noch befördert: Führungsspieler-Plan droht zu scheitern – neue Fortuna-Rätsel um Hoffnungsträger
Schon im Trainingslager des Drittligisten in Bad Leonfelden wurde deutlich, welche Spieler nach dem kompletten Kader-Umbruch im Sommer Verantwortung übernehmen sollen. Das gelingt aber vier Monate später nicht jedem Führungsspieler.

Zum Auftakt unter Jens Langeneke haben sich die Düsseldorfer stabiler präsentiert, warten nach zwei Unentschieden aber noch auf den ersten Sieg. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wer aktuell großen Einfluss hat.

Im Sommer machte der 21-Jährige seine Wechselabsichten deutlich – bis zum Bundesliga-Wechsel nach Augsburg fiel er durch eine Krankschreibung in Düsseldorf auf. Allerdings teilt er sich ein Schicksal mit einem alten Bekannten.

Jens Langeneke befindet sich mittlerweile in seiner dritten Trainingswoche nach seiner Beförderung zum Coach der Drittliga-Mannschaft. Die Trennung von Alexander Ende und Zlatko Muhovic führte aber nicht nur zu Eins-zu-Eins-Veränderungen im Trainerteam.

Vor dem dritten Ligaspiel unter Jens Langeneke absolvieren die Düsseldorfer insgesamt vier Trainingseinheiten. Zum Auftakt der Vorbereitung auf das Ingolstadt-Spiel gab es nach einer knappen Stunde einen Rückschlag.

Dass ein Angreifer nach seinem ersten Treffer für den neuen Klub nicht aufgrund des Torerfolgs gefeiert wird, kommt nur selten vor. Die Fans sind aber von dem Kampfeswillen ihres neuen Spielers beeindruckt.

Für die Fortuna-Profis ist es ein Rückschlag, in der laufenden Saison drittklassig unterwegs zu sein. Anders sieht es für die Frauenmannschaft in der Vierten Liga aus. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Lisa-Marie Peters.

Ende des Monats feiert der Mittelfeldspieler seinen 18. Geburtstag. Und gleich in seiner ersten Profisaison unterstreicht das Eigengewächs seinen großen Wert für Fortuna. Nach der Amtsübernahme des neuen Coachs zeigt sich das noch einmal stärker.

Jens Langeneke wurde im Rahmen seiner Beförderung vom U23-Trainer zum Coach der Profis damit beauftragt, das Spiel der Düsseldorfer in der Dritten Liga erfolgreicher zu gestalten. Allerdings muss er dabei nicht nur auf seinen Kader blicken.

Die Leidenszeit geht für die Düsseldorfer Anhänger auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga weiter. Ein Ende ist dabei noch nicht in Sicht – so zumindest die Prognose eines langjährigen Drittliga-Experten.
