Gemeinsame Kandidatur öffentlich gemacht: Drei Bewerber wollen als Team in den Fortuna-Aufsichtsrat – welche Rolle spielt die Stadt?
In zwei Wochen wählen die Mitglieder des Drittligisten fünf von neun Plätzen im Kontrollgremium neu. 28 Personen haben ihren Hut in den Ring geworfen – und drei davon arbeiten nun zusammen. Ob diese Strategie aufgeht, ist ungewiss.

Nach dem Trainerwechsel hat der Drittligist taktisch eine ganz neue Richtung eingeschlagen. Das Kurzpassspiel rund um den eigenen Strafraum ist Geschichte, die offensiven Flügelpositionen sind zurück. Den Protagonisten gefällt das.

Nach dem 0:0 gegen Meppen war der Ärger über den verpassten Sieg groß. Allerdings stand aufgrund eines fragwürdigen Platzverweises auch der Unparteiische im Fokus – mal wieder. Das veranlasste den Vizekapitän der Düsseldorfer zu einer Generalkritik.

Das torlose Remis gegen den SV Meppen hat sich in Düsseldorf wie eine Niederlage angefühlt. Doch genau diesem Eindruck tritt der neue Trainer energisch entgegen. Vor allem, weil er einen ganz anderen Ansatz verfolgt als sein Vorgänger.

Innerhalb weniger Minuten hat Andreas Müller beim 0:0 gegen Meppen zwei Gelbe Karten gesehen. Doch zumindest die zweite war zweifelhaft – und beruhte offenbar auf einem Missverständnis. Deshalb wurde Trainer Langeneke nach der Partie deutlich.

Auch das zweite Spiel unter dem Kommando von Trainer Jens Langeneke endet mit einem Unentschieden. Dabei hätten die Düsseldorfer das Duell mit den Emsländern zwingend gewinnen müssen. Am Ende überwogen deshalb vor allem Unglaube und Frust.

Im ersten Heimspiel von Jens Langeneke als neuem Trainer sind die Düsseldorfer über weite Strecken das überlegene Team. Trotzdem kommen sie gegen die Emsländer nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Der Grund: ihre große Schwäche im Angriff.

Der kürzlich entlassene Coach des Drittligisten hat sich am Mittwoch persönlich von der Belegschaft des Klubs verabschiedet. Einen besonderen Moment der gemeinsamen Zeit in Düsseldorf stellte der 47-Jährige dabei explizit heraus.

Am Dienstagabend hat sich der 53-Jährige mit rund 150 Mitgliedern über die aktuelle Situation des Drittligisten ausgetauscht. Dabei entbrannte kurzzeitig eine Diskussion, die innerhalb wie außerhalb des Klubs mittlerweile immer intensiver geführt wird – und auch mit dem Ende-Aus zu tun hat.
