Abgang in wenigen Tagen: Thioune holt nächsten Fortunen nach Bremen – Ersatz hat München-Vergangenheit
Jan Hoepner, Axel Zehle, Cedric Itten – einige alte Weggefährten aus seiner Zeit am Rhein hat der einstige Fortuna-Trainer bereits mit an die Weser genommen. Und nun erhält die Truppe der ehemaligen Düsseldorfer in den Reihen des Bundesligisten sogar weiteren Zuwachs.

Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.

Das klare 6:1 gegen Bad Nauheim zeigte deutlich: Die erste Saisonniederlage zuvor in Regensburg kam für die Düsseldorfer EG zur rechten Zeit. Bevor sich so etwas wie Zufriedenheit breitmachen konnte, brauchte es mal wieder ein Dämpfer. Schon in der Vorbereitung war es ähnlich gelaufen.

Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.

Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.

Im Vorfeld der Partie im Ostseestadion sprach Samir Arabi noch einmal über die Entscheidung, Alexander Ende zu entlassen. Seine Reaktion verdeutlichte, wieso nicht das Ergebnis beim Langeneke-Einstand entscheidend ist.

Nur zwei Tage nach ihrer ersten Saisonniederlage hat die Düsseldorfer EG wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden und souverän gegen den EC Bad Nauheim gewonnen. Gegen den Tabellenletzten der DEL2 heißt es schon nach zehn Minuten 4:0, am Ende dann 6:1. Wir haben alle Highlights für Sie.

Ohnehin blieb Jens Langeneke nicht viel Zeit, um seine neue Mannschaft auf die Herausforderungen des Auswärtsspiels bei den ambitionierten Rostockern einzustellen. Für ihn wurde es aber noch einmal komplizierter.

Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke setzten die Düsseldorfer im Ostseestadion auf eine neue Grundordnung. Dadurch änderte sich auch für den Youngster so einiges.

Nicht einfach zwei Wochen nach Fortuna spätem Siegtreffer in Münster kam es beim Auswärtsspiel in Rostock beinahe zur Duplizität der Ereignisse. Allerdings verpasste das Team von Trainer Jens Langeneke diesmal das Happy End knapp.

Der ehemalige DEG-Stürmer Stephen Harper sucht in Bad Nauheim eine neue Chance. Die Hessen hoffen auf seine Hilfe, denn aktuell befindet sich der EC im Tabellenkeller. Am Sonntag kommt Harper bei seinem Ex-Klub vorbei.

Beim Einstand der Düsseldorfer Vereinsikone als Profitrainer gab es ein 1:1 im Spitzenspiel bei Hansa Rostock. Nach Abpfiff gab Langeneke eine detaillierte Einschätzung, wie er die ersten 90 Minuten des Teams nach dem Trainerwechsel gesehen hat.

Beim Langeneke-Debüt gab es eine frühe Schrecksekunde: Steven van der Sloot, der erstmals im Mittelfeld zum Einsatz kam, musste nach einer Szene, die bereits beim Zusehen wehtat, ausgewechselt und genäht werden.

Schon auf dem Rasen machte der Düsseldorfer Angreifer in der ersten Hälfte keinen Hehl aus seiner Fassungslosigkeit. Anders sah es nach dem 1:1 in Rostock nicht aus. Sportdirektor Patrick Fabian pflichtete dem Angreifer bei.

Im Vorfeld des Düsseldorfer Auswärtsspiels im Ostseestadion warteten die Fans gespannt darauf, in welchem System die Gäste antreten werden. Dann gab es aber auch personelle Überraschungen – allesamt mit demselben Hintergrund.

Die Blicke der Düsseldorfer Fans waren auf Jens Langeneke gerichtet: Schließlich feierte der neue Coach seinen Einstand beim Drittligisten – und brachte zumindest etwas Zählbares mit in die Heimat.

Die DEG findet gegen kompakte Regensburger keine offensiven Antworten und verliert 0:4. Nach zwölf Gegentoren in den vergangenen drei Partien wird das Spiel gegen den EC Bad Nauheim zur Standortbestimmung.
