Zuvor für Sonntag fest eingeplant: Kurzfristiger Wechsel in der Fortuna-Startelf – Ende-Plan im Pokal umgeworfen
Die Düsseldorfer setzten sich am Dienstagabend im Achtelfinale des Niederrheinpokals souverän im Stadtduell gegen den DSC 99 durch. Ein angekündigtes Vorhaben konnte Trainer Alexander Ende nicht in die Tat umsetzen.

Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.

Zwei Spiele, zwei Unentschieden – die bisherige Bilanz des neuen Trainers war weder wirklich schlecht noch wirklich gut. Beim FC Ingolstadt wollten die Düsseldorfer am Samstag unbedingt dreifach punkten. Es gelang nicht. In unserem Live-Ticker können Sie die Höhepunkte des Spiels noch einmal nachlesen.

Über ziemlich genau zehn Monate war die Position nach dem Aus von Christian Weber vakant. Im Anschluss an den Kaderumbau im Sommer wollte Arabi das zeitnah ändern und ist froh, einen erfahrenen Mann von seinem Projekt überzeugen zu können.

Nach wie vor ist der Pole der teuerste Zugang der Düsseldorfer Vereinsgeschichte. Nach seiner verkorksten Zeit steht Kownacki vor einer neuen Herausforderung. Allerdings gibt es gleich mehrere Gründe, wieso er aller Voraussicht nach nicht zurückkehrt.

Die beseelten Fans singen von der Deutschen Meisterschaft, die Spieler sprechen von einem starken Auftritt. Nur Trainer Harry Lange hat nach dem Erfolg gegen Weiden schlechte Laune. Ist das bloß Taktik oder spielt die Düsseldorfer EG wirklich nicht so gut, wie es die Ergebnisse vermuten lassen?

Noch vor der Englischen Woche in der Dritten Liga steht für Fortuna das Stadtduell im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 an. Bei der Partie im Paul-Janes-Stadion könnte es zu einem emotionalen Moment im Laufe der zweiten Hälfte kommen.

Am Sonntagabend ist die Bewerbungsfrist für die Aufsichtsratswahl im November abgelaufen. Insgesamt gibt es mehr als zwei Dutzend Interessenten für fünf Posten. Welche Namen auf der finalen Liste stehen.

Bei einer Leihe hoffen die Verantwortlichen beider Klubs und der Spieler letztlich auf eine Win-win-Situation. Die Situation bei Lasse Rieß zeigt, wie schnell es sich drehen kann, obwohl sich der Spieler menschlich nichts zuschulden kommen lässt.

Beim 5:1 gegen die Blue Devils Weiden ist die Düsseldorfer EG ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Zwar treffen die Importstürmer diesmal nicht, aber dafür dreht die dritte Reihe auf. Einzig die schwache Zuschauerzahl trübt den Eindruck an einem gelungenen Eishockey-Nachmittag.
