Bilanz zum dritten Mal in Folge positiv: Fortuna macht schon wieder Gewinn – Abstieg verhindert Rekordergebnis
Trotz des sportlichen Niedergangs haben die Düsseldorfer das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Plus beendet. Ein Verbleib in der Zweiten Liga hätte ihnen sogar einen besonders großen Überschuss beschert. Der finanzielle Aufwärtstrend ist dennoch gestoppt.

Vergangene Saison war Yushiroh Hirano noch der gefährlichste Stürmer der Düsseldorfer EG. Nun muss sich der Japaner hinten anstellen. Wegen seiner gerade erst überstandenen Verletzung. Aber auch wegen der Konkurrenz in der Offensive. Wie mit dem 31-Jährigen geplant wird.

Nach der Partie zwischen Deutschland und Griechenland haben die Düsseldorfer ein Foto ihrer Ex-Spieler veröffentlicht und alte Gefühle geweckt. Es zeigt aber auch: Mit Fortuna werden die beiden möglicherweise angehenden Top-Stars für immer eng verbunden bleiben.

Am Mittwoch haben die Düsseldorfer nach einigen freien Tagen wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen. Mit von der Partie war überraschenderweise auch das zuletzt degradierte Talent. Der Routinier fehlte derweil weiterhin.

Die Entwicklungen rund um Florian Kastenmeier haben gezeigt: Auch nach mehreren Monaten ohne einen Klub besteht noch die Möglichkeit, eine attraktive Lösung zu finden. Bei einem seiner ehemaligen Teamkollegen ist ebenfalls Geduld gefragt.

Nach dem Abstieg im Mai standen den Düsseldorfern nicht einmal elf Spieler mit gültigem Vertrag zur Verfügung. Mittlerweile ist nicht nur der Kader wieder deutlich größer, auch ein Routinier ist von der Entwicklung angetan.

Am Freitag treffen sich die Starbulls Rosenheim und die DEG zum Zweitliga-Duell. Vor fast 40 Jahren waren die beiden Teams noch Dauerrivalen um den Meistertitel in der Bundesliga. Mittendrin: der Deutsch-Kanadier Manfred Wolf.

In den vergangenen Wochen befanden sich noch einige ehemalige Düsseldorfer auf Vereinssuche. Während Florian Kastenmeier schließlich in Rotterdam unterschrieb, kam einer seiner ehemaligen Teamkollegen bei keinem anderen Verein unter.

Über Monate musste sich der Sportvorstand komplett auf den Kaderumbau mit insgesamt 19 externen Zugängen fokussieren. Mittlerweile ist die neue Strukturierung seines Arbeitsbereiches in vollem Gange.

Erst gekündigt, dann befördert: Patrick Fabian soll Samir Arabi künftig als Sportdirektor unterstützen. Vorher musste der Sportvorstand aber erstmal verhindern, dass der Ex-Profi die Düsseldorfer verlässt. Denn eigentlich war sein Abgang schon klar.

Seit der Trennung von Christian Weber vor einem Dreivierteljahr war der zweitwichtigste Posten im sportlichen Bereich unbesetzt. Doch nun haben die Düsseldorfer eine Lösung gefunden, die nicht nur naheliegt, sondern auch einen wirtschaftlichen Vorteil hat.

In den ersten Monaten ihrer Zusammenarbeit haderte Alexander Ende ausgerechnet mit dem Element im Spiel von Jomaine Consbruch, das den Mittelfeldakteur bei seinen vorherigen Stationen gefährlich machte. Doch die Anpassung ist in vollem Gange.

Marko Raita firmiert bei der DEG offiziell als Development Coach, verantwortet aber auch das Spiel ohne Puck – mit Erfolg. Mit sieben Gegentoren nach vier Spielen stellen die Düsseldorfer die beste Abwehr der DEL2. Damit übertreffen sie die Erwartungen an den Kader. Doch die Trainer fordern mehr Aktivität.

Florian Kastenmeier und Marcel Lotka haben sich nach dem Abstieg gegen die Option entschieden, mit den Düsseldorfern in die Dritte Liga zu gehen – und Florian Schock hat den Verein ebenfalls verlassen. Seitdem gab es gleich zwei neue Hierarchien zwischen den Pfosten.

Aktuell haben die Düsseldorfer einen 30-Mann-Kader – daher bot es sich an, noch alternative Lösungen für ein Duo zu finden. Es verdichten sich die Anzeichen, dass dieser Plan aufgeht.
