Sollte einen 20-Millionen-Profi ersetzen: Fortunas härteste Nuss in dieser Saison? Ex-Gladbacher kaum zu stoppen
Trainer Alexander Ende ist bemüht, Woche für Woche vor den Gefahren und der Qualität der gegnerischen Spieler in der Dritten Liga zu warnen. Am Samstag ist die Herausforderung für Fortuna und ihren Coach aber besonders groß.

Im Juli forcierte der ehemalige U20-Nationalspieler mit einer Krankschreibung seinen Wechsel aus Düsseldorf zum Bundesligisten. Während seine Teamkollegen in der Frühphase der Saison groß aufspielen, könnte es für den Ex-Fortunen aber kaum schlechter laufen.

Vor zweieinhalb Jahren musste Traditionsverein Alemannia noch im Ligabetrieb gegen Fortunas Zweitvertretung spielen, mittlerweile haben sich die Vorzeichen einmal mehr verschoben. Das hat den Klubs aus Düsseldorf und Aachen durchaus Tradition.

Hinter dem Mittelfeldspieler liegt aus persönlicher Sicht ein durchwachsener Saisonstart. Beim 2:1-Sieg in Regensburg war er nach seiner Einwechslung allerdings ein belebendes Element, obwohl er zwei dicke Tormöglichkeiten vergab. Wem er zu danken hatte, wusste er genau.

Bevor es in die Länderspielpause geht, steht für die Düsseldorfer noch ein Ligaspiel an. Einen personellen Rückschlag muss Alexander Ende vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen am Samstag noch verkraften.

Mitte August hat sich Felix Meiser im ersten Heimspiel der Saison gegen die U23 der TSG Hoffenheim schwer verletzt. Umso mehr freute sich Trainer Alexander Ende, den Verteidiger unter der Woche mal wieder im Kreis seiner Mannschaft begrüßen zu können. Doch es wurde kurios.

Hinter Alexander Ende liegen turbulente Monate: Nach dem Abstieg und einem schwachen Saisonstart befindet sich der 46-Jährige in Düsseldorf aktuell in der Erfolgsspur. Vor seiner Unterschrift gab es bei Fortuna aber noch andere namhafte Kandidaten.

Der nächste Gegner des Teams von Trainer Alexander Ende startete im August furios mit einem 4:1-Heimsieg gegen Verl in die Saison. Einer der Leistungsträger verließ Alemannia Aachen im Anschluss aber noch.

Der 19-Jährige ist in der bisherigen Spielzeit die absolute Überraschung der Düsseldorfer. Allerdings ist das Eigengewächs die aktuelle Belastung überhaupt nicht gewohnt. Das war ihm in der Partie beim SSV Jahn durchaus anzumerken.

Nach der anstehenden Auswärtspartie bei Alemannia Aachen ruht der Ball in der Dritten Liga drei Wochen lang. Auf den Großteil der Düsseldorfer wartet deshalb ein wenig Erholung. Das gilt allerdings nicht für jene Akteure, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sein werden.

Auch beim 2:1-Sieg in Regensburg ist aufseiten der Düsseldorfer nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem vor der Pause hat der Absteiger große Probleme mit der Herangehensweise seines Gegners. Dass er trotzdem gewinnt, hat mehrere Gründe.
