Wechsel auch nach dem „Deadline Day“ möglich: Nächste Runde im Transfer-Poker um Sauck – für Fortuna immerhin kleiner Fortschritt
Mit dem Schlusspfiff um 20 Uhr am Dienstagabend gibt es keine Möglichkeit mehr, Spieler innerhalb der deutschen Ligen zu transferieren. Dennoch hat sich die Situation rund um Fortunas Abgangskandidat noch einmal verändert.

Das erste Training der Woche fand ohne Abgangskandidat Kilian Sauck statt. Zwei weitere Spieler, deren Zukunft am letzten Tag der Transferperiode noch offen war, standen hingegen über die komplette Einheit hinweg auf dem Rasen. Das ist der aktuelle Stand.

Anders als in der vergangenen Saison trainieren mit Mateu Späth und Noah Münzenberger zwei Förderlizenzspieler der Haie von Beginn der Vorbereitung an mit der DEG. Das verschafft Trainer Harry Lange nicht nur mehr Tiefe im Kader, sondern bringt auch einen anderen Vorteil mit sich.

Seit genau zwei Monaten ist Florian Kastenmeier nun vereinslos. Nach seinem Düsseldorf-Abschied Ende Juni waren viele Beobachter überrascht, dass er sich derart lange auf Vereinssuche befindet. Nun zeichnet sich eine neue Konstellation für seinen nächsten Karriereschritt ab.

Fortuna leiht den Innenverteidiger vom VfL Osnabrück bis zum Saisonende aus. Doch der Deal hat eine Hintertür: Unter bestimmten Voraussetzungen könnte Bornschein deutlich länger in Düsseldorf bleiben.

Kurz vor dem „Deadline Day“ macht der Drittligist ernst: Ein Erstliga-Profi soll zur Mannschaft von Trainer Alexander Ende stoßen. Es fehlt nur noch der letzte Schritt.

Nach der knappen Niederlage nach Verlängerung in Krefeld war die Enttäuschung groß bei der DEG. Aber gleichzeitig freute sich Trainer Harry Lange sogar über den ersten Rückschlag in der Vorbereitung – aus gutem Grund.

Die letzte Frage schien beantwortet, die Pressekonferenz vorbei. Doch dann wurde der Düsseldorfs Trainer Alexander Ende nach dem Heimsieg gegen die U23 des VfB Stuttgart noch einmal deutlich – und machte einem seiner Spieler ein bemerkenswertes Kompliment.

Ein geplanter Wechsel hat bei den Düsseldorfern gegen die U23 des VfB Stuttgart einen Dominoeffekt ausgelöst. Erst meldete sich ein Spieler, dann der nächste – und plötzlich stand der Trainer vor gleich drei Baustellen.

Erst vor einem halben Jahr ist der Mittelfeldspieler nach Düsseldorf gewechselt, doch schon jetzt hat er am Rhein keine Perspektive mehr. Deshalb sollen sich die Wege bis zum Ende der Transferperiode trennen. Die Lage bleibt allerdings verzwickt.

Ohne den angeschlagenen Yushiroh Hirano verliert die Düsseldorfer EG bei den Krefeld Pinguinen mit 2:3 nach Verlängerung. Es ist für den Eishockey-Zweitligisten die erste Niederlage im vierten Testspiel. Immerhin: Das Penalty Killing bleibt in der regulären Spielzeit makellos.

Schon nach zwei Drittliga-Spielen musste Lasse Rieß seinen Platz zwischen den Pfosten räumen. Nach dem 1:0 gegen die U23 des VfB Stuttgart verriet der Coach, warum er sich unter der Woche für Louis Lord als neue Nummer eins entschieden hatte.

Die aktive Fanszene der Düsseldorfer hat sich erstmals zum anhaltenden Abwärtstrend und den Störfeuern der vergangenen Wochen geäußert. Vor dem Spiel gegen Stuttgart hing sie im Stadion ein riesiges Transparent auf – und präzisierte ihre Kritik auf einem anderen Weg.
