Vorbild Schwenningen: Wegen der NHL-Spiele – spielt die DEG nächste Saison auf kleinem Eis?
Im Dezember kommt die NHL für zwei Spiele im Rather Dome vorbei. Weil die Eliteliga auf einer vier Meter schmaleren Eisfläche spielt, laufen gerade Diskussionen, ob die Düsseldorfer die Maße für ihre DEL2-Saison übernehmen sollen. Denn das könnte langfristig für einen zusätzlichen Heimvorteil sorgen.

DEG-Trainer Harry Lange kündigte vor Kurzem an, dass nur noch ein Spieler zur Komplettierung des neuen Aufgebots fehle. Der ist mit dem Stürmer nun offenbar gefunden und könnte ein großes Defizit beheben.

Carter Turnbull wurde Torschützenkönig und punktbester Spieler der slowakischen Liga. Jetzt wechselt der Kanadier zum Eishockey-Zweitligisten – und Trainer Harry Lange schwärmt von einer besonderen Qualität des Stürmers. Ein Namensvetter war in Düsseldorf bereits erfolgreich.

Vor 20 Jahren lieferten sich DEG und Kölner Haie ein dramatisches Halbfinalduell. Bei einem 2:3-Rückstand im fünften und entscheidenden Spiel wagte Chefcoach Don Jackson alles – und entschied damit eine der spannendsten Play-off-Serien der DEL-Geschichte.

Nach zwei Erstligajahren in Bremerhaven wechselt der technisch versierte Stürmer zur DEG. Weil der 24-Jährige unter Trainer Harry Lange schon einmal eine gute Zeit hatte. Und weil er nach einer durchwachsenen zweiten DEL-Saison einen Neustart braucht.

Bereits in den vergangenen Monaten ist die Kapazität der DEG-Heimstätte um rund 400 Plätze gestiegen, bis zur Eishockey-WM 2027 soll sie noch größer werden. Nicht die einzigen Umbauten: Die Stadt investiert Millionen, um den Dome attraktiver für Veranstalter und Publikum zu machen.
