Neuer Anlauf mit dem alten Trainer: Fabian Herrmann verstärkt die Offensive der Düsseldorfer EG
Nach zwei Erstligajahren in Bremerhaven wechselt der technisch versierte Stürmer zur DEG. Weil der 24-Jährige unter Trainer Harry Lange schon einmal eine gute Zeit hatte. Und weil er nach einer durchwachsenen zweiten DEL-Saison einen Neustart braucht.

Bereits in den vergangenen Monaten ist die Kapazität der DEG-Heimstätte um rund 400 Plätze gestiegen, bis zur Eishockey-WM 2027 soll sie noch größer werden. Nicht die einzigen Umbauten: Die Stadt investiert Millionen, um den Dome attraktiver für Veranstalter und Publikum zu machen.

Die Düsseldorfer EG hat Ville Järveläinen verpflichtet. Der 33-Jährige gilt als einer der besten DEL2-Stürmer, aber er sei trotzdem „kein Künstler“, wie Trainer Harry Lange sagt. Eben ein typischer Finne, der im System bleibt. Bislang hatten seine Landsleute allerdings weniger Glück im DEG-Trikot.

Die finanziellen Zusagen für die DEG von Gesellschaftern, Großsponsoren und Stadt gelten nur bis 2027. Danach haben die ersten nach Informationen unserer Redaktion ihren Rückzug angekündigt. Die Geschäftsführer haben also ein Jahr Zeit, um das Geld anders einzusammeln. Und sie glauben daran.

Die hinteren Sturmreihen der Düsseldorfer EG bekommen ein völlig neues Gesicht. Drei junge Angreifer mussten bereits gehen. Jetzt kommt mit dem gebürtigen Solinger ein U24-Spieler mit Stallgeruch.

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Erst spielen im Dezember zwei Teams der NHL in der Düsseldorfer Multifunktionshalle. Dann treffen 2027 dort die besten Nationalmannschaften aufeinander. Jetzt soll der Dome modernisiert werden.

Vor 30 Jahren stürmten Hunderte Fans das Eis der Brehmstraße, Spieler lagen sich in den Armen und Campino spritzte mit Sekt. Der 4:2-Sieg gegen die Kölner Haie im Play-off-Finale war der achte DEG-Titel – und bis heute der letzte.

Am Donnerstag steht für das Team von Coach Thomas Popiesch das erste Heimspiel im Play-off-Halbfinale gegen die Eisbären Regensburg auf dem Programm. Mit einem Augenzwinkern hat das Social-Media-Team der Pinguine nun verkündet, dass diese Partie allerdings nicht in der Yayla-Arena stattfinden werde.

Verband und Ligen haben die Arbeit des Stammvereins der Düsseldorfer EG mit „5-Sterne-plus“ bewertet – als einen von nur sieben Eishockeyklubs in Deutschland. Auch sportlich konnte sich die Saison für die Jugend und die Frauen sehen lassen. U20-Coach Eduard Lewandowski muss nun dennoch gehen.

Nach dem Düsseldorfer Abstieg trennten sich ihre Wege. Jetzt spielen Alec McCrea und Alexander Blank wieder zusammen – diesmal bei den Augsburger Panthern. Dafür verlässt ein anderer Akteur mit DEG-Vergangenheit die Fuggerstädter.
