Das Trainingslager in Oberösterreich ist beendet, seit Montag sind die Düsseldorfer zurück in der Heimat. Für ein paar Akteure liefen die zurückliegenden anderthalb Wochen allerdings nicht sonderlich gut.
Während des Trainingslagers hat unsere Redaktion dazu aufgerufen, Fragen rund um die Düsseldorfer einzureichen – und in der vergangenen Woche schon erste Antworten geliefert. Nun folgt der versprochene Teil zwei.
Im Rahmen des Trainingslagers in Oberösterreich konnte man täglich einen Eindruck davon gewinnen, welche Energie der Coach rund zwei Monate nach dem Fürth-Drama wieder versprüht. Bevor die Pflichtspiele beginnen, geht es für ihn darum, die richtigen Grundsteine zu legen.
Rund anderthalb Wochen lang hat sich der Drittligist im Mühlviertler Hochland auf die neue Saison vorbereitet – und für fünf Akteure lief die Zeit dort besonders gut. Wer einen außergewöhnlich starken Eindruck hinterlassen hat.
Am Samstag empfangen die Düsseldorfer den deutschen Vizemeister in der Arena. Ein Grund dafür ist ihr Abstieg aus der Zweiten Liga. Umso wichtiger, dass der Plan hinter dieser Partie aufgeht.
Zahlreiche Einheiten liegen hinter den Düsseldorfer Profis. Die Zeit in Oberösterreich war intensiv, nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf. Das liegt auch an der Herangehensweise des Coaches. Der 46-Jährige verdeutlicht, worauf es ankommt.
Alexander Ende fiel im Rahmen des Trainingslagers immer wieder mit Sprüchen in Richtung von Yassine Bouchama auf. Beide kennen und schätzen sich, freuen sich, nun in Düsseldorf wieder zusammenzuarbeiten. Der 29-Jährige erlebte einen Top-Start.
Noch wenige Minuten zuvor saß Alexander Ende ganz entspannt auf einer der Bänke am Spielfeldrand – da rechnete er noch damit, dass das Auslaufen nach dem 0:2 gegen den Linzer ASK normal stattfinden würde. Daraus wurde aber nichts, und es war Land unter.
Seit nunmehr knapp drei Wochen gehen Fortuna und die langjährige Nummer eins der Düsseldorfer getrennte Wege. Die Kastenmeier-Nachfolge beim Drittligisten ist geregelt. Allerdings gibt es beim 29-Jährigen dafür noch einige ungeklärte Fragen.
Der Sportvorstand hat genaue Vorstellungen, wie der Düsseldorfer Kader zum Ende der Transferperiode aussehen soll. Allerdings lässt sich noch nicht jede Frage beantworten, das liegt auch am Transfermarkt und seinen Unwägbarkeiten. Das sind aber einige der Varianten.
Der Fortuna-Abstieg und der damit verbundene radikale Umbruch bietet auch Möglichkeiten – gerade für einige der jungen Spieler. Unter anderen Umständen hätte Anas Slimani vermutlich noch nicht die Chance bekommen, sich regelmäßig unter Alexander Ende zu zeigen.
Noch vor einer Woche sah Tim Oberdorf wie der Top-Kandidat auf den Platz in der Innenverteidigung neben Dominique Heintz aus. Die Ausgangslage hat sich aufgrund zweier Personalien verändert. Trainer Alexander Ende erklärt, wo Felix Meiser noch dazulernen kann.
Das Trainingslager der Düsseldorfer in Oberösterreich neigt sich dem Ende entgegen, der letzte Höhepunkt war ein Testspiel gegen den Doublesieger aus Linz. Erst machte es die Ende-Elf gut, in der zweiten Hälfte zogen die Hausherren das Spiel auf ihre Seite.
Als die Düsseldorfer den Mittelfeldspieler vor zwei Jahren nach Como verkauften, sicherten sie sich eine stattliche Beteiligung an einem Weiterverkauf. Nun verlässt er die Italiener tatsächlich für eine Millionensumme – für den Drittligisten gibt es allerdings einen Haken.
Innerhalb kürzester Zeit hat sich der Innenverteidiger beim Drittligisten zum Vater der neuen Mannschaft entwickelt. Im Trainingslager der Düsseldorfer spricht der 32-Jährige nun über seine Rolle, seine eigenen Vorbilder – und über die Teamkollegen Elias Egouli und Arden.
Vor sechs Jahren hat der Innenverteidiger seine Zelte in Düsseldorf nach einer langen Zeit abgebrochen. Anschließend ging es für ihn nach Karlsruhe, Paderborn, Kaiserslautern und Saarbrücken. Aktuell wartet der 30-Jährige aber auf sein nächstes Engagement.
Wegen der Bestellung des neuen Finanzvorstands ist hinter den Kulissen des Drittligisten ein Machtkampf ausgebrochen. Nun spricht der erste Beteiligte über die Querelen der vergangenen Tage – und über Perspektiven sowie Kompetenzen.
Nach dem bitteren Sonntag in Fürth und dem Sturz in die Dritte Liga gab es viele Stellschrauben, an denen die Verantwortlichen drehen wollten. In Oberösterreich lässt sich ein erstes Zwischenfazit ziehen – und fällt aus Düsseldorfer Sicht positiv aus.
In den vergangenen Jahren gab es im Torwart-Trio der Düsseldorfer immer wieder Veränderungen, die Nummer eins blieb aber stets Florian Kastenmeier. Das sieht nach dem Abstieg anders aus, doch der Klub hat seinen Wunschkandidaten bekommen.
Die Sportvorstände der Profiklubs wissen, wie kompliziert es ist, einen Transfersommer durchzuplanen. Immer wieder kommen Unwägbarkeiten und kuriose Konstellationen hinzu. Die Auswirkungen von nur einer Entscheidung zeigen sich aktuell in Düsseldorf.