Neben dem Langzeitverletzten Felix Meiser müssen die Düsseldorfer bei der Partie am 13. Spieltag auf drei weitere Spieler verzichten. Allerdings nennt Fortuna-Trainer Langeneke mehrere Optionen, um den Ausfall von Andreas Müller auffangen zu können.
Unter Jens Langeneke zeigten die Düsseldorfer gegen den SV Meppen zwar eine der besten Saisonleistungen, blieben allerdings vor heimischem Publikum ohne Torerfolg. Es ergeben sich aber immer wieder Möglichkeiten, das schnell zu optimieren.
Zuletzt wurden einige Düsseldorfer Fans hellhörig, als der Vertrag von Dawid Kownacki bei Werder Bremen nach mehreren gescheiterten Transfer-Anläufen aufgelöst wurde. Bei einem weiteren Pechvogel mit Fortuna-Vergangenheit läuft es noch schlechter.
Schon im Trainingslager des Drittligisten in Bad Leonfelden wurde deutlich, welche Spieler nach dem kompletten Kader-Umbruch im Sommer Verantwortung übernehmen sollen. Das gelingt aber vier Monate später nicht jedem Führungsspieler.
Zum Auftakt unter Jens Langeneke haben sich die Düsseldorfer stabiler präsentiert, warten nach zwei Unentschieden aber noch auf den ersten Sieg. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wer aktuell großen Einfluss hat.
Im Sommer machte der 21-Jährige seine Wechselabsichten deutlich – bis zum Bundesliga-Wechsel nach Augsburg fiel er durch eine Krankschreibung in Düsseldorf auf. Allerdings teilt er sich ein Schicksal mit einem alten Bekannten.
Jens Langeneke befindet sich mittlerweile in seiner dritten Trainingswoche nach seiner Beförderung zum Coach der Drittliga-Mannschaft. Die Trennung von Alexander Ende und Zlatko Muhovic führte aber nicht nur zu Eins-zu-Eins-Veränderungen im Trainerteam.
Vor dem dritten Ligaspiel unter Jens Langeneke absolvieren die Düsseldorfer insgesamt vier Trainingseinheiten. Zum Auftakt der Vorbereitung auf das Ingolstadt-Spiel gab es nach einer knappen Stunde einen Rückschlag.
Dass ein Angreifer nach seinem ersten Treffer für den neuen Klub nicht aufgrund des Torerfolgs gefeiert wird, kommt nur selten vor. Die Fans sind aber von dem Kampfeswillen ihres neuen Spielers beeindruckt.
Für die Fortuna-Profis ist es ein Rückschlag, in der laufenden Saison drittklassig unterwegs zu sein. Anders sieht es für die Frauenmannschaft in der Vierten Liga aus. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Lisa-Marie Peters.
Ende des Monats feiert der Mittelfeldspieler seinen 18. Geburtstag. Und gleich in seiner ersten Profisaison unterstreicht das Eigengewächs seinen großen Wert für Fortuna. Nach der Amtsübernahme des neuen Coachs zeigt sich das noch einmal stärker.
Jens Langeneke wurde im Rahmen seiner Beförderung vom U23-Trainer zum Coach der Profis damit beauftragt, das Spiel der Düsseldorfer in der Dritten Liga erfolgreicher zu gestalten. Allerdings muss er dabei nicht nur auf seinen Kader blicken.
Die Leidenszeit geht für die Düsseldorfer Anhänger auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga weiter. Ein Ende ist dabei noch nicht in Sicht – so zumindest die Prognose eines langjährigen Drittliga-Experten.
Nach dem 1:1 in Rostock ließen gleich mehrere Akteure und Verantwortliche ihrem Frust freien Lauf. Bei Fortuna ragte eine Szene heraus – über den Spieltag verteilt bestätigt sich eine bedenkliche Entwicklung in der Liga.
Auf die Fans der Düsseldorfer wartet ein besonderes Heimspiel: Gegen Meppen steht Jens Langeneke zum ersten Mal als Trainer der Profis am Spielfeldrand der Arena. Und für einen ehemaligen Fortuna-Akteur ist die Situation ebenfalls speziell.
Für 18 der 20 Vereine geht es in der hart umkämpften Dritten Liga darum, jede der zumeist engen Partien für sich zu entscheiden. Dass es zwei Ausnahmen mit einem anderen Fokus gibt, wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr deutlich.
In erster Linie soll der Trainerwechsel bei den Düsseldorfern dafür sorgen, dass sportlich mittelfristig Konstanz und Stabilität einkehren. Besonders auf einer Position ist der Drittligist davon seit mehreren Monaten weit entfernt.
Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.
Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.
Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.