Schon im Trainingslager des Drittligisten in Bad Leonfelden wurde deutlich, welche Spieler nach dem kompletten Kader-Umbruch im Sommer Verantwortung übernehmen sollen. Das gelingt aber vier Monate später nicht jedem Führungsspieler.
Noch lange vor dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke entschieden sich die Verantwortlichen, Mechak Quiala Tito und Levi Mentzel in der Regionalliga Spielpraxis zu ermöglichen. Der Plan geht bis dato auf.
Zum Auftakt unter Jens Langeneke haben sich die Düsseldorfer stabiler präsentiert, warten nach zwei Unentschieden aber noch auf den ersten Sieg. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wer aktuell großen Einfluss hat.
Im Sommer machte der 21-Jährige seine Wechselabsichten deutlich – bis zum Bundesliga-Wechsel nach Augsburg fiel er durch eine Krankschreibung in Düsseldorf auf. Allerdings teilt er sich ein Schicksal mit einem alten Bekannten.
Jens Langeneke befindet sich mittlerweile in seiner dritten Trainingswoche nach seiner Beförderung zum Coach der Drittliga-Mannschaft. Die Trennung von Alexander Ende und Zlatko Muhovic führte aber nicht nur zu Eins-zu-Eins-Veränderungen im Trainerteam.
Unter dem ehemaligen Düsseldorfer Cheftrainer war der 26-Jährige außen vor. Doch unter dem neuen Coach ist es anders – er setzt auf Filimon Gerezgiher. Nun spricht der Spieler erstmals über seine Reservistenrolle und erzählt, wie Langeneke ihn auf Anhieb für Einsätze bereit machte.
Vor dem dritten Ligaspiel unter Jens Langeneke absolvieren die Düsseldorfer insgesamt vier Trainingseinheiten. Zum Auftakt der Vorbereitung auf das Ingolstadt-Spiel gab es nach einer knappen Stunde einen Rückschlag.
Dass ein Angreifer nach seinem ersten Treffer für den neuen Klub nicht aufgrund des Torerfolgs gefeiert wird, kommt nur selten vor. Die Fans sind aber von dem Kampfeswillen ihres neuen Spielers beeindruckt.
In der vergangenen Woche haben Steffen Greubel, Marius Berlemann und Michael Busch öffentlich gemacht, als Team für den Aufsichtsrat der Düsseldorfer zu kandidieren. Ein Mitglied des Trios wird am Wahltag allerdings gar nicht anwesend sein.
Für die Fortuna-Profis ist es ein Rückschlag, in der laufenden Saison drittklassig unterwegs zu sein. Anders sieht es für die Frauenmannschaft in der Vierten Liga aus. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst von Lisa-Marie Peters.
Ende des Monats feiert der Mittelfeldspieler seinen 18. Geburtstag. Und gleich in seiner ersten Profisaison unterstreicht das Eigengewächs seinen großen Wert für Fortuna. Nach der Amtsübernahme des neuen Coachs zeigt sich das noch einmal stärker.
Kaum einer hat in Düsseldorf so viele Mitspieler kommen und gehen sehen wie der Routinier. Jetzt hat der 34-Jährige einen Vergleich gezogen, der aufhorchen lässt. Der Elversberg-Zugang erinnert ihn an aktuell stark an einen Ex-Fortunen.
Zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung hat die heiße Phase des Wahlkampfs auch in der Öffentlichkeit begonnen. Hinter den Kulissen läuft der Wettbewerb allerdings schon länger. Und die organisierte Fanszene hat vier Favoriten, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht.
Jens Langeneke hatte keine andere Wahl, als den 24-Jährigen auf eine neue Position zu schicken. Das Ergebnis überzeugte den Trainer. Was Jomaine Consbruch gegen Meppen zeigte, könnte sich positiv auf seine Zukunft beim Drittligisten auswirken.
Beim 0:0 gegen Meppen war der Innenverteidiger als einer der Zielspieler bei Standardsituationen auserkoren. Obwohl er mal wieder der größte Akteur auf dem Platz war, gewann der 24-Jährige in der Offensive aber kaum ein Kopfballduell. Sein Trainer hat nun eine spezielle Idee.
Unter Ex-Trainer Alexander Ende hat Filimon Gerezgiher überhaupt keine Rolle gespielt, außer im Niederrheinpokal. Seit der Amtsübernahme von Jens Langeneke änderte sich das aber grundlegend – mit einem erstaunlichen Erfolg.
In zwei Wochen wählen die Mitglieder des Drittligisten fünf von neun Plätzen im Kontrollgremium neu. 28 Personen haben ihren Hut in den Ring geworfen – und drei davon arbeiten nun zusammen. Ob diese Strategie aufgeht, ist ungewiss.
Nach dem Trainerwechsel hat der Drittligist taktisch eine ganz neue Richtung eingeschlagen. Das Kurzpassspiel rund um den eigenen Strafraum ist Geschichte, die offensiven Flügelpositionen sind zurück. Den Protagonisten gefällt das.
Nach dem 0:0 gegen Meppen war der Ärger über den verpassten Sieg groß. Allerdings stand aufgrund eines fragwürdigen Platzverweises auch der Unparteiische im Fokus – mal wieder. Das veranlasste den Vizekapitän der Düsseldorfer zu einer Generalkritik.
Das torlose Remis gegen den SV Meppen hat sich in Düsseldorf wie eine Niederlage angefühlt. Doch genau diesem Eindruck tritt der neue Trainer energisch entgegen. Vor allem, weil er einen ganz anderen Ansatz verfolgt als sein Vorgänger.