Zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung hat die heiße Phase des Wahlkampfs auch in der Öffentlichkeit begonnen. Hinter den Kulissen läuft der Wettbewerb allerdings schon länger. Und die organisierte Fanszene hat vier Favoriten, wie aus einer internen Mitteilung hervorgeht.
Jens Langeneke hatte keine andere Wahl, als den 24-Jährigen auf eine neue Position zu schicken. Das Ergebnis überzeugte den Trainer. Was Jomaine Consbruch gegen Meppen zeigte, könnte sich positiv auf seine Zukunft beim Drittligisten auswirken.
Beim 0:0 gegen Meppen war der Innenverteidiger als einer der Zielspieler bei Standardsituationen auserkoren. Obwohl er mal wieder der größte Akteur auf dem Platz war, gewann der 24-Jährige in der Offensive aber kaum ein Kopfballduell. Sein Trainer hat nun eine spezielle Idee.
Unter Ex-Trainer Alexander Ende hat Filimon Gerezgiher überhaupt keine Rolle gespielt, außer im Niederrheinpokal. Seit der Amtsübernahme von Jens Langeneke änderte sich das aber grundlegend – mit einem erstaunlichen Erfolg.
In zwei Wochen wählen die Mitglieder des Drittligisten fünf von neun Plätzen im Kontrollgremium neu. 28 Personen haben ihren Hut in den Ring geworfen – und drei davon arbeiten nun zusammen. Ob diese Strategie aufgeht, ist ungewiss.
Nach dem Trainerwechsel hat der Drittligist taktisch eine ganz neue Richtung eingeschlagen. Das Kurzpassspiel rund um den eigenen Strafraum ist Geschichte, die offensiven Flügelpositionen sind zurück. Den Protagonisten gefällt das.
Nach dem 0:0 gegen Meppen war der Ärger über den verpassten Sieg groß. Allerdings stand aufgrund eines fragwürdigen Platzverweises auch der Unparteiische im Fokus – mal wieder. Das veranlasste den Vizekapitän der Düsseldorfer zu einer Generalkritik.
Das torlose Remis gegen den SV Meppen hat sich in Düsseldorf wie eine Niederlage angefühlt. Doch genau diesem Eindruck tritt der neue Trainer energisch entgegen. Vor allem, weil er einen ganz anderen Ansatz verfolgt als sein Vorgänger.
Innerhalb weniger Minuten hat Andreas Müller beim 0:0 gegen Meppen zwei Gelbe Karten gesehen. Doch zumindest die zweite war zweifelhaft – und beruhte offenbar auf einem Missverständnis. Deshalb wurde Trainer Langeneke nach der Partie deutlich.
Auch das zweite Spiel unter dem Kommando von Trainer Jens Langeneke endet mit einem Unentschieden. Dabei hätten die Düsseldorfer das Duell mit den Emsländern zwingend gewinnen müssen. Am Ende überwogen deshalb vor allem Unglaube und Frust.
Im ersten Heimspiel von Jens Langeneke als neuem Trainer sind die Düsseldorfer über weite Strecken das überlegene Team. Trotzdem kommen sie gegen die Emsländer nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Der Grund: ihre große Schwäche im Angriff.
Der kürzlich entlassene Coach des Drittligisten hat sich am Mittwoch persönlich von der Belegschaft des Klubs verabschiedet. Einen besonderen Moment der gemeinsamen Zeit in Düsseldorf stellte der 47-Jährige dabei explizit heraus.
Jens Langeneke wurde im Rahmen seiner Beförderung vom U23-Trainer zum Coach der Profis damit beauftragt, das Spiel der Düsseldorfer in der Dritten Liga erfolgreicher zu gestalten. Allerdings muss er dabei nicht nur auf seinen Kader blicken.
Am Dienstagabend hat sich der 53-Jährige mit rund 150 Mitgliedern über die aktuelle Situation des Drittligisten ausgetauscht. Dabei entbrannte kurzzeitig eine Diskussion, die innerhalb wie außerhalb des Klubs mittlerweile immer intensiver geführt wird – und auch mit dem Ende-Aus zu tun hat.
Nach der Beförderung von Jens Langeneke brauchte die „Zwote“ kurzfristig ein neues Trainerteam. Aktuell betreut Andreas Lambertz die Truppe gemeinsam mit Stefan Vollmerhausen. Dieses Modell kann aber nicht zur Dauerlösung werden.
Oliver Fink ist eine Ikone bei den Düsseldorfern, dennoch musste der ehemalige Profi im Zuge der Kündigungswelle nach dem Abstieg gehen. Wie er heute auf seinen Abschied blickt und wie er über die Trainer-Situation bei Fortuna denkt.
Die Leidenszeit geht für die Düsseldorfer Anhänger auch nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga weiter. Ein Ende ist dabei noch nicht in Sicht – so zumindest die Prognose eines langjährigen Drittliga-Experten.
Die Zahl der Bewerber für einen der fünf zur Wahl stehenden Plätze im Kontrollgremium des Drittligisten ist geschrumpft. Einer der ursprünglich 29 Interessenten hat seine Bewerbung zurückgezogen. Gab es dafür einen konkreten Grund?
Gegen die Emsländer wird der 49-Jährige am Freitag zum ersten Mal als Trainer in der Stockumer Arena an der Seitenlinie stehen. Seine Vorfreude ist groß, vor allem wegen der Erinnerungen aus seiner Zeit als Spieler. Für die Minuten nach dem Schlusspfiff hat er einen großen Wunsch.
Mit viel Elan ist der Defensivakteur im Sommer zum Drittligisten gekommen. Doch zuletzt häuften sich seine folgenschweren Fehler: Einige der jüngsten Gegentore gingen auf die Kappe des 29-Jährigen. Nun bezieht er öffentlich Stellung zu seiner Schwächephase.