Die Zahl der Bewerber für einen der fünf zur Wahl stehenden Plätze im Kontrollgremium des Drittligisten ist geschrumpft. Einer der ursprünglich 29 Interessenten hat seine Bewerbung zurückgezogen. Gab es dafür einen konkreten Grund?
Gegen die Emsländer wird der 49-Jährige am Freitag zum ersten Mal als Trainer in der Stockumer Arena an der Seitenlinie stehen. Seine Vorfreude ist groß, vor allem wegen der Erinnerungen aus seiner Zeit als Spieler. Für die Minuten nach dem Schlusspfiff hat er einen großen Wunsch.
Mit viel Elan ist der Defensivakteur im Sommer zum Drittligisten gekommen. Doch zuletzt häuften sich seine folgenschweren Fehler: Einige der jüngsten Gegentore gingen auf die Kappe des 29-Jährigen. Nun bezieht er öffentlich Stellung zu seiner Schwächephase.
Nach dem 1:1 in Rostock ließen gleich mehrere Akteure und Verantwortliche ihrem Frust freien Lauf. Bei Fortuna ragte eine Szene heraus – über den Spieltag verteilt bestätigt sich eine bedenkliche Entwicklung in der Liga.
In zweieinhalb Wochen vergeben die Mitglieder fünf Mandate im Kontrollgremium des Drittligisten neu. Einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Wahl hat die aktive Fanszene. Umso bedeutsamer sind die nun von den Ultras veröffentlichten Forderungen.
Auf die Fans der Düsseldorfer wartet ein besonderes Heimspiel: Gegen Meppen steht Jens Langeneke zum ersten Mal als Trainer der Profis am Spielfeldrand der Arena. Und für einen ehemaligen Fortuna-Akteur ist die Situation ebenfalls speziell.
Für 18 der 20 Vereine geht es in der hart umkämpften Dritten Liga darum, jede der zumeist engen Partien für sich zu entscheiden. Dass es zwei Ausnahmen mit einem anderen Fokus gibt, wurde am vergangenen Wochenende einmal mehr deutlich.
In erster Linie soll der Trainerwechsel bei den Düsseldorfern dafür sorgen, dass sportlich mittelfristig Konstanz und Stabilität einkehren. Besonders auf einer Position ist der Drittligist davon seit mehreren Monaten weit entfernt.
Jan Hoepner, Axel Zehle, Cedric Itten – einige alte Weggefährten aus seiner Zeit am Rhein hat der einstige Fortuna-Trainer bereits mit an die Weser genommen. Und nun erhält die Truppe der ehemaligen Düsseldorfer in den Reihen des Bundesligisten sogar weiteren Zuwachs.
Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.
Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.
Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.
Im Vorfeld der Partie im Ostseestadion sprach Samir Arabi noch einmal über die Entscheidung, Alexander Ende zu entlassen. Seine Reaktion verdeutlichte, wieso nicht das Ergebnis beim Langeneke-Einstand entscheidend ist.
Ohnehin blieb Jens Langeneke nicht viel Zeit, um seine neue Mannschaft auf die Herausforderungen des Auswärtsspiels bei den ambitionierten Rostockern einzustellen. Für ihn wurde es aber noch einmal komplizierter.
Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke setzten die Düsseldorfer im Ostseestadion auf eine neue Grundordnung. Dadurch änderte sich auch für den Youngster so einiges.
Nicht einfach zwei Wochen nach Fortuna spätem Siegtreffer in Münster kam es beim Auswärtsspiel in Rostock beinahe zur Duplizität der Ereignisse. Allerdings verpasste das Team von Trainer Jens Langeneke diesmal das Happy End knapp.
Beim Einstand der Düsseldorfer Vereinsikone als Profitrainer gab es ein 1:1 im Spitzenspiel bei Hansa Rostock. Nach Abpfiff gab Langeneke eine detaillierte Einschätzung, wie er die ersten 90 Minuten des Teams nach dem Trainerwechsel gesehen hat.
Beim Langeneke-Debüt gab es eine frühe Schrecksekunde: Steven van der Sloot, der erstmals im Mittelfeld zum Einsatz kam, musste nach einer Szene, die bereits beim Zusehen wehtat, ausgewechselt und genäht werden.
Schon auf dem Rasen machte der Düsseldorfer Angreifer in der ersten Hälfte keinen Hehl aus seiner Fassungslosigkeit. Anders sah es nach dem 1:1 in Rostock nicht aus. Sportdirektor Patrick Fabian pflichtete dem Angreifer bei.
Im Vorfeld des Düsseldorfer Auswärtsspiels im Ostseestadion warteten die Fans gespannt darauf, in welchem System die Gäste antreten werden. Dann gab es aber auch personelle Überraschungen – allesamt mit demselben Hintergrund.