Auf dem Papier sind die Düsseldorfer in der Offensive bemerkenswert gut aufgestellt. Allerdings hält sich der positive Effekt stark in Grenzen, wenn immer wieder wichtige Spieler ausfallen.
Beim Debüt von Jens Langeneke erlebte der Düsseldorfer Keeper einen Tag mit Höhen und Tiefen. Seinen Kasten konnte er in Rostock trotz einiger guter Reflexe nicht sauber halten. Nach der Partie zeigte er sich selbstkritisch.
Die Karten werden bei den Düsseldorfern nach dem Trainerwechsel neu gemischt. Das war nicht nur in den ersten Trainingstagen unter Jens Langeneke zu sehen; es bestätigte sich auch beim Remis im Ostseestadion.
Im Vorfeld der Partie im Ostseestadion sprach Samir Arabi noch einmal über die Entscheidung, Alexander Ende zu entlassen. Seine Reaktion verdeutlichte, wieso nicht das Ergebnis beim Langeneke-Einstand entscheidend ist.
Ohnehin blieb Jens Langeneke nicht viel Zeit, um seine neue Mannschaft auf die Herausforderungen des Auswärtsspiels bei den ambitionierten Rostockern einzustellen. Für ihn wurde es aber noch einmal komplizierter.
Nach dem Trainerwechsel von Alexander Ende zu Jens Langeneke setzten die Düsseldorfer im Ostseestadion auf eine neue Grundordnung. Dadurch änderte sich auch für den Youngster so einiges.
Nicht einfach zwei Wochen nach Fortuna spätem Siegtreffer in Münster kam es beim Auswärtsspiel in Rostock beinahe zur Duplizität der Ereignisse. Allerdings verpasste das Team von Trainer Jens Langeneke diesmal das Happy End knapp.
Beim Einstand der Düsseldorfer Vereinsikone als Profitrainer gab es ein 1:1 im Spitzenspiel bei Hansa Rostock. Nach Abpfiff gab Langeneke eine detaillierte Einschätzung, wie er die ersten 90 Minuten des Teams nach dem Trainerwechsel gesehen hat.
Beim Langeneke-Debüt gab es eine frühe Schrecksekunde: Steven van der Sloot, der erstmals im Mittelfeld zum Einsatz kam, musste nach einer Szene, die bereits beim Zusehen wehtat, ausgewechselt und genäht werden.
Schon auf dem Rasen machte der Düsseldorfer Angreifer in der ersten Hälfte keinen Hehl aus seiner Fassungslosigkeit. Anders sah es nach dem 1:1 in Rostock nicht aus. Sportdirektor Patrick Fabian pflichtete dem Angreifer bei.
Im Vorfeld des Düsseldorfer Auswärtsspiels im Ostseestadion warteten die Fans gespannt darauf, in welchem System die Gäste antreten werden. Dann gab es aber auch personelle Überraschungen – allesamt mit demselben Hintergrund.
Die Blicke der Düsseldorfer Fans waren auf Jens Langeneke gerichtet: Schließlich feierte der neue Coach seinen Einstand beim Drittligisten – und brachte zumindest etwas Zählbares mit in die Heimat.
Im Gespann mit dem kürzlich verstorbenen Peter Hermann ebnete der gebürtige Mönchengladbacher nach einer chaotischen Phase beim FC Bayern München den Weg zu einer stabileren Zukunft. Es gibt einige Parallelen zur aktuellen Fortuna-Situation.
Zum Abschluss der Transferperiode nahm Fortuna in Filimon Gerezgiher noch einen Flügelspieler mit viel Tempo unter Vertrag. Doch schon mehrere Monate zuvor hatten die Verantwortlichen einen Alternativ-Kandidaten auf dem Zettel.
Seine Führungsrolle nimmt Matthias Zimmermann im komplett umstrukturierten Düsseldorfer Kader einmal mehr vollends an. Durch die Freistellung von Alexander Ende und die Beförderung von Jens Langeneke sieht der Routinier persönlich Potenzial.
Ein Vereinsidol übernimmt die Verantwortung auf der Trainerbank. Doch dass seine Vergangenheit beim Drittligisten den Ausschlag gab, bestreitet der Sportdirektor ausdrücklich. Vielmehr nennt er andere entscheidende Faktoren.
Jens Langeneke hat mit Blick auf seinen breiten Kader einige Optionen, um für seine Düsseldorfer Mannschaft in eine passende Grundordnung zu finden. Die gehen auch weit über das gewohnte Rautensystem und Langenekes 4-2-3-1 aus der U23 hinaus.
Der 49-Jährige erlebt seine ersten Tage als Chefcoach des Drittligisten. Die Bedingungen, unter denen er bei den Düsseldorfern startet, sind selten – und das ist kein Zufall.
Bei seiner Unterschrift in Bremen im Sommer war die Ausgangslage für den Schweizer noch ausgesprochen gut. Nach einem enttäuschenden Start wird der ehemalige Fortuna-Trainer Daniel Thioune gegenüber Cedric Itten erstmals ziemlich deutlich.
Die Düsseldorfer verfügen auch nach dem großen Umbruch im Sommer über einen breiten Kader; dafür hat Sportvorstand Samir Arabi gesorgt. Nach dem Trainerwechsel gibt es nun einige Kandidaten, die profitieren könnten.