Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen.
Von Anfang an hätte der Angreifer beim 2:2 gegen Verl wahrscheinlich nicht auf dem Platz gestanden. Letztlich fehlte er den Düsseldorfern am Sonntag aber komplett. Was Trainer Alexander Ende dazu sagte – und ob er schon am Mittwoch wieder dabei sein könnte.
Der Führungsspieler war auch beim 2:2 gegen den SC Verl der beste Düsseldorfer. Allerdings konnte sich der 30-Jährige nach dem Abpfiff nicht für seinen Treffer feiern lassen, sondern musste im Anschluss an das nächste sieglose Spiel auf kritische Fragen reagieren.
Stagnation statt Aufholjagd: Nach dem 2:2 gegen Verl treten die Düsseldorfer auf der Stelle. Ein völliger Weltuntergang ist das Remis zwar nicht, dennoch werden Unruhe und Frust am Rhein wieder größer. Die kommenden Tage geben den weiteren Kurs vor.
In der 82. Minute hatte ein Teil der Düsseldorfer Anhänger genug gesehen und forderte deutlich hörbar die Entlassung des Chefcoachs. Nicht einmal eine Stunde nach dem 2:2 gegen Verl äußerte sich Alexander Ende zu diesem Novum.
Nach zehn Backstreet-Boys-Konzerten und einer dreiwöchigen Drittliga-Pause wurde in der Stockumer Arena am Sonntag wieder Fußball gespielt. Im Duell mit dem SC Verl kamen die Düsseldorfer trotz bester Gelegenheiten aber nicht über ein 2:2 hinaus. Das Publikum nahm den Trainer ins Visier.
Ihre Unterlagen sind erst nach dem Ablauf der Frist eingetroffen, dennoch waren sie pünktlich: Deshalb ist die Zahl der Interessenten für einen Platz im Kontrollgremium des Drittligisten noch einmal gestiegen. Der genaue Grund hat mit der Post zu tun.
Unter der Woche hat der ehemalige Coach der Düsseldorfer erneut über sein Aus am Rhein gesprochen. Diesmal ergänzte er seine Version aber um eine bislang unbekannte Passage, die hohe Wellen schlug. Der Ex-Sportvorstand wehrt sich nun dagegen – und mit ihm auch ein eigentlich Unbeteiligter.
Nach der dreiwöchigen Länderspielpause geht es für die Düsseldorfer am Sonntag in der Dritten Liga weiter: mit der Partie gegen den Ex-Klub des Chefcoachs. Und zwei personelle Fragezeichen hat der 47-Jährige nun in Ausrufezeichen verwandelt.
Am Sonntagabend ist die Bewerbungsfrist für die Aufsichtsratswahl im November abgelaufen. Insgesamt gibt es mehr als zwei Dutzend Interessenten für fünf Posten. Welche Namen auf der finalen Liste stehen.
Lange Zeit ist über ihre Entscheidung spekuliert worden, nun steht sie fest: Die Spitze des Kontrollgremiums stellt sich auf der Mitgliederversammlung im November kein weiteres Mal zur Wahl. Auch der ehemalige Kapitän des Klubs erklärt seinen Rückzug.
In anderthalb Monaten vergeben die Mitglieder des Drittligisten die fünf zur Wahl stehenden Aufsichtsratsposten neu. Bis Sonntagabend müssen alle Interessenten ihre Unterlagen übermittelt haben. Unter den Bewerbern werden auch drei namhafte Manager sein.
Tim Oberdorfs Platz in der Startelf war vor Saisonbeginn alles andere als sicher. Inzwischen ist der 30-Jährige eine Stütze in der Abwehr und traut seinem Team noch deutlich mehr zu.
Obwohl es nie sein Plan war, mit Fortuna in die Dritte Liga zu gehen, bleibt der Rechtsverteidiger nun vorerst. In einem sehr ehrlichen Gespräch gewährt der 24-Jährige einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt, erzählt von falschen Versprechungen – und von einem positiven Umdenken.
Trotz des sportlichen Niedergangs haben die Düsseldorfer das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Plus beendet. Ein Verbleib in der Zweiten Liga hätte ihnen sogar einen besonders großen Überschuss beschert. Der finanzielle Aufwärtstrend ist dennoch gestoppt.
Nach der Partie zwischen Deutschland und Griechenland haben die Düsseldorfer ein Foto ihrer Ex-Spieler veröffentlicht und alte Gefühle geweckt. Es zeigt aber auch: Mit Fortuna werden die beiden möglicherweise angehenden Top-Stars für immer eng verbunden bleiben.
Am Mittwoch haben die Düsseldorfer nach einigen freien Tagen wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen. Mit von der Partie war überraschenderweise auch das zuletzt degradierte Talent. Der Routinier fehlte derweil weiterhin.
Nach dem Abstieg im Mai standen den Düsseldorfern nicht einmal elf Spieler mit gültigem Vertrag zur Verfügung. Mittlerweile ist nicht nur der Kader wieder deutlich größer, auch ein Routinier ist von der Entwicklung angetan.
Über Monate musste sich der Sportvorstand komplett auf den Kaderumbau mit insgesamt 19 externen Zugängen fokussieren. Mittlerweile ist die neue Strukturierung seines Arbeitsbereiches in vollem Gange.
Erst gekündigt, dann befördert: Patrick Fabian soll Samir Arabi künftig als Sportdirektor unterstützen. Vorher musste der Sportvorstand aber erstmal verhindern, dass der Ex-Profi die Düsseldorfer verlässt. Denn eigentlich war sein Abgang schon klar.