19 neue Spieler haben die Düsseldorfer im Sommer verpflichtet, noch mehr Profis haben den Verein nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga verlassen. Allerdings hat ein großes Problem die Sommerpause überdauert. Der Frust darüber ist auch dem Trainer anzumerken.
Beim enttäuschenden 2:2 gegen den SC Verl wartete der Trainer für seine Verhältnisse lange, um in der zweiten Hälfte die ersten Wechsel zu vollziehen. Allerdings musste sich einer seiner Schützlinge letztlich über die gesamten 90 Minuten durchquälen.
Von Anfang an hätte der Angreifer beim 2:2 gegen Verl wahrscheinlich nicht auf dem Platz gestanden. Letztlich fehlte er den Düsseldorfern am Sonntag aber komplett. Was Trainer Alexander Ende dazu sagte – und ob er schon am Mittwoch wieder dabei sein könnte.
Der Führungsspieler war auch beim 2:2 gegen den SC Verl der beste Düsseldorfer. Allerdings konnte sich der 30-Jährige nach dem Abpfiff nicht für seinen Treffer feiern lassen, sondern musste im Anschluss an das nächste sieglose Spiel auf kritische Fragen reagieren.
In der 82. Minute hatte ein Teil der Düsseldorfer Anhänger genug gesehen und forderte deutlich hörbar die Entlassung des Chefcoachs. Nicht einmal eine Stunde nach dem 2:2 gegen Verl äußerte sich Alexander Ende zu diesem Novum.
Nach zehn Backstreet-Boys-Konzerten und einer dreiwöchigen Drittliga-Pause wurde in der Stockumer Arena am Sonntag wieder Fußball gespielt. Im Duell mit dem SC Verl kamen die Düsseldorfer trotz bester Gelegenheiten aber nicht über ein 2:2 hinaus. Das Publikum nahm den Trainer ins Visier.
Der Routinier nennt es selbst eine „kleine Macke“: Seit Jahren nutzt er eine Angewohnheit, um sich im Training anzutreiben. Was dahintersteckt und warum es ihm auch in den Spielen hilft.
Eigentlich war Alexander Ende nach dem 10:0-Sieg des Drittligisten gegen den DSC 99 glücklich darüber, dass die anschließende Medienrunde nach dem Pflichterfolg schnell abgehandelt war. Eine Szene wollte er aber unbedingt noch ansprechen.
Für Fortuna stehen nach der 22-tägigen Ligapause gleich drei Partien in nur sechs Tagen an. In den vergangenen Wochen hat sich die Hackordnung im Düsseldorfer Kader herauskristallisiert. Einer der vielen Sommer-Zugänge hat aktuell zu kämpfen.
Der Sportvorstand hat die spielfreie Phase genutzt, um den Drittliga-Klub für die Zukunft zu stärken. Eine wichtige Rolle spielt dabei der neue Sportdirektor Patrick Fabian, allerdings nicht nur, damit Arabi entlastet wird.
Als der einstige Düsseldorfer Aufstiegstrainer bei einem aktuellen Podcast-Auftritt auf seine schlimmste Trainerentlassung angesprochen wird, bricht es aus dem 72-Jährigen heraus. Allerdings spielt ihm die Erinnerung einen Streich.
Nach nur sechs Treffern in den ersten sieben Ligaspielen freuen sich die Düsseldorfer Fans über jedes positive Signal im Angriff. Allerdings gab es die nicht nur aufgrund der vielen Stürmertreffer im Niederrheinpokal.
Zuletzt durfte Florian Schock beim VfL Wolfsburg vorspielen, allerdings wartet der Torhüter aus Fortunas Abstiegskader noch darauf, bei einem neuen Klub zu unterschreiben. Ein ehemaliger Teamkollege hofft nun auf eine neue Herausforderung.
Düsseldorf war in den vergangenen Wochen aufgrund der Weltstars im Ausnahmezustand – rund um die Arena war das durch die insgesamt zehn Konzerte mit einigen Einschränkungen verbunden. Die Situation hat auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb.
Im Vergleich zur Abstiegssaison sind die Düsseldorfer ohne große personelle Probleme durch die bisherige Drittliga-Spielzeit gekommen. Vor dem Heimspiel gegen Verl am Sonntag spitzt sich die Situation zumindest auf einer Position zu.
16 Profis hat der Trainer im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 eingesetzt. Weitere Feldspieler standen bei Alexander Ende erst gar nicht im Kader. Neben Lukas Bornschein fehlte noch ein weiterer Profi, der zuletzt im Pokal glänzte.
Alexander Ende geriet nach dem 10:0-Erfolg im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 gleich wieder ins Schwärmen. So war es auch vor der langen Leidenszeit von Hamza Anhari. Fabian Schleusener ergänzte, wieso der Rückkehrer noch gebremst werden musste.
Die Düsseldorfer setzten sich am Dienstagabend im Achtelfinale des Niederrheinpokals souverän im Stadtduell gegen den DSC 99 durch. Ein angekündigtes Vorhaben konnte Trainer Alexander Ende nicht in die Tat umsetzen.
Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.
Über ziemlich genau zehn Monate war die Position nach dem Aus von Christian Weber vakant. Im Anschluss an den Kaderumbau im Sommer wollte Arabi das zeitnah ändern und ist froh, einen erfahrenen Mann von seinem Projekt überzeugen zu können.