In der 82. Minute hatte ein Teil der Düsseldorfer Anhänger genug gesehen und forderte deutlich hörbar die Entlassung des Chefcoachs. Nicht einmal eine Stunde nach dem 2:2 gegen Verl äußerte sich Alexander Ende zu diesem Novum.
Nach zehn Backstreet-Boys-Konzerten und einer dreiwöchigen Drittliga-Pause wurde in der Stockumer Arena am Sonntag wieder Fußball gespielt. Im Duell mit dem SC Verl kamen die Düsseldorfer trotz bester Gelegenheiten aber nicht über ein 2:2 hinaus. Das Publikum nahm den Trainer ins Visier.
Der Routinier nennt es selbst eine „kleine Macke“: Seit Jahren nutzt er eine Angewohnheit, um sich im Training anzutreiben. Was dahintersteckt und warum es ihm auch in den Spielen hilft.
Eigentlich war Alexander Ende nach dem 10:0-Sieg des Drittligisten gegen den DSC 99 glücklich darüber, dass die anschließende Medienrunde nach dem Pflichterfolg schnell abgehandelt war. Eine Szene wollte er aber unbedingt noch ansprechen.
Für Fortuna stehen nach der 22-tägigen Ligapause gleich drei Partien in nur sechs Tagen an. In den vergangenen Wochen hat sich die Hackordnung im Düsseldorfer Kader herauskristallisiert. Einer der vielen Sommer-Zugänge hat aktuell zu kämpfen.
Der Sportvorstand hat die spielfreie Phase genutzt, um den Drittliga-Klub für die Zukunft zu stärken. Eine wichtige Rolle spielt dabei der neue Sportdirektor Patrick Fabian, allerdings nicht nur, damit Arabi entlastet wird.
Als der einstige Düsseldorfer Aufstiegstrainer bei einem aktuellen Podcast-Auftritt auf seine schlimmste Trainerentlassung angesprochen wird, bricht es aus dem 72-Jährigen heraus. Allerdings spielt ihm die Erinnerung einen Streich.
Nach nur sechs Treffern in den ersten sieben Ligaspielen freuen sich die Düsseldorfer Fans über jedes positive Signal im Angriff. Allerdings gab es die nicht nur aufgrund der vielen Stürmertreffer im Niederrheinpokal.
Zuletzt durfte Florian Schock beim VfL Wolfsburg vorspielen, allerdings wartet der Torhüter aus Fortunas Abstiegskader noch darauf, bei einem neuen Klub zu unterschreiben. Ein ehemaliger Teamkollege hofft nun auf eine neue Herausforderung.
Düsseldorf war in den vergangenen Wochen aufgrund der Weltstars im Ausnahmezustand – rund um die Arena war das durch die insgesamt zehn Konzerte mit einigen Einschränkungen verbunden. Die Situation hat auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb.
Im Vergleich zur Abstiegssaison sind die Düsseldorfer ohne große personelle Probleme durch die bisherige Drittliga-Spielzeit gekommen. Vor dem Heimspiel gegen Verl am Sonntag spitzt sich die Situation zumindest auf einer Position zu.
16 Profis hat der Trainer im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 eingesetzt. Weitere Feldspieler standen bei Alexander Ende erst gar nicht im Kader. Neben Lukas Bornschein fehlte noch ein weiterer Profi, der zuletzt im Pokal glänzte.
Alexander Ende geriet nach dem 10:0-Erfolg im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 gleich wieder ins Schwärmen. So war es auch vor der langen Leidenszeit von Hamza Anhari. Fabian Schleusener ergänzte, wieso der Rückkehrer noch gebremst werden musste.
Die Düsseldorfer setzten sich am Dienstagabend im Achtelfinale des Niederrheinpokals souverän im Stadtduell gegen den DSC 99 durch. Ein angekündigtes Vorhaben konnte Trainer Alexander Ende nicht in die Tat umsetzen.
Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.
Über ziemlich genau zehn Monate war die Position nach dem Aus von Christian Weber vakant. Im Anschluss an den Kaderumbau im Sommer wollte Arabi das zeitnah ändern und ist froh, einen erfahrenen Mann von seinem Projekt überzeugen zu können.
Nach wie vor ist der Pole der teuerste Zugang der Düsseldorfer Vereinsgeschichte. Nach seiner verkorksten Zeit steht Kownacki vor einer neuen Herausforderung. Allerdings gibt es gleich mehrere Gründe, wieso er aller Voraussicht nach nicht zurückkehrt.
Noch vor der Englischen Woche in der Dritten Liga steht für Fortuna das Stadtduell im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 an. Bei der Partie im Paul-Janes-Stadion könnte es zu einem emotionalen Moment im Laufe der zweiten Hälfte kommen.
Zwischenzeitlich musste Kilian Sauck, vor einem halben Jahr als Hoffnungsträger von Borussia Mönchengladbach nach Düsseldorf gewechselt, sogar bei der Oberliga-Mannschaft mittrainieren. Dass die Teamkollegen das sehr wohl im Blick haben, wurde nun deutlich.
Bei einer Leihe hoffen die Verantwortlichen beider Klubs und der Spieler letztlich auf eine Win-win-Situation. Die Situation bei Lasse Rieß zeigt, wie schnell es sich drehen kann, obwohl sich der Spieler menschlich nichts zuschulden kommen lässt.