Düsseldorf war in den vergangenen Wochen aufgrund der Weltstars im Ausnahmezustand – rund um die Arena war das durch die insgesamt zehn Konzerte mit einigen Einschränkungen verbunden. Die Situation hat auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb.
Im Vergleich zur Abstiegssaison sind die Düsseldorfer ohne große personelle Probleme durch die bisherige Drittliga-Spielzeit gekommen. Vor dem Heimspiel gegen Verl am Sonntag spitzt sich die Situation zumindest auf einer Position zu.
16 Profis hat der Trainer im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 eingesetzt. Weitere Feldspieler standen bei Alexander Ende erst gar nicht im Kader. Neben Lukas Bornschein fehlte noch ein weiterer Profi, der zuletzt im Pokal glänzte.
Alexander Ende geriet nach dem 10:0-Erfolg im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 gleich wieder ins Schwärmen. So war es auch vor der langen Leidenszeit von Hamza Anhari. Fabian Schleusener ergänzte, wieso der Rückkehrer noch gebremst werden musste.
Die Düsseldorfer setzten sich am Dienstagabend im Achtelfinale des Niederrheinpokals souverän im Stadtduell gegen den DSC 99 durch. Ein angekündigtes Vorhaben konnte Trainer Alexander Ende nicht in die Tat umsetzen.
Alexander Ende verzichtete im Achtelfinale des Niederrheinpokals auf die ganz große Rotation, unter anderem standen Kapitän Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener in der Startelf. Entsprechend souverän löste der Drittligist auch die Pflichtaufgabe.
Über ziemlich genau zehn Monate war die Position nach dem Aus von Christian Weber vakant. Im Anschluss an den Kaderumbau im Sommer wollte Arabi das zeitnah ändern und ist froh, einen erfahrenen Mann von seinem Projekt überzeugen zu können.
Nach wie vor ist der Pole der teuerste Zugang der Düsseldorfer Vereinsgeschichte. Nach seiner verkorksten Zeit steht Kownacki vor einer neuen Herausforderung. Allerdings gibt es gleich mehrere Gründe, wieso er aller Voraussicht nach nicht zurückkehrt.
Noch vor der Englischen Woche in der Dritten Liga steht für Fortuna das Stadtduell im Niederrheinpokal gegen den DSC 99 an. Bei der Partie im Paul-Janes-Stadion könnte es zu einem emotionalen Moment im Laufe der zweiten Hälfte kommen.
Zwischenzeitlich musste Kilian Sauck, vor einem halben Jahr als Hoffnungsträger von Borussia Mönchengladbach nach Düsseldorf gewechselt, sogar bei der Oberliga-Mannschaft mittrainieren. Dass die Teamkollegen das sehr wohl im Blick haben, wurde nun deutlich.
Bei einer Leihe hoffen die Verantwortlichen beider Klubs und der Spieler letztlich auf eine Win-win-Situation. Die Situation bei Lasse Rieß zeigt, wie schnell es sich drehen kann, obwohl sich der Spieler menschlich nichts zuschulden kommen lässt.
Es gibt mehrere ehemalige Düsseldorfer, die bei Champions-League-Teilnehmern unter Vertrag stehen: Florian Kastenmeier hat durchaus Chancen auf einen Einsatz in der Königsklasse, Jesper Daland durfte schon ran. Für Sotiris läuft es hingegen gar nicht.
In der abgelaufenen Saison gab es bei Fortuna zahlreiche Spieler, die klar unter ihren Möglichkeiten blieben. Allerdings fiel Zan Celar gerade im Saisonendspurt oftmals durch lustlose Auftritte im Training auf. Mittlerweile ist die Ausgangslage ganz anders.
Obwohl es nie sein Plan war, mit Fortuna in die Dritte Liga zu gehen, bleibt der Rechtsverteidiger nun vorerst. In einem sehr ehrlichen Gespräch gewährt der 24-Jährige einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt, erzählt von falschen Versprechungen – und von einem positiven Umdenken.
Im Mai 2024 verabschiedete sich Patrick Fabian erst einmal aus dem Profigeschäft. Hinter ihm lagen zwei kräftezehrende Jahre beim VfL Bochum. Dabei wählte er auch einen Schritt, der bundesweit für viele Respektsbekundungen sorgte.
In der Abstiegssaison konnte der Innenverteidiger oftmals nur als emotionale Stütze für seine Teamkollegen eingreifen, zu häufig hatte er mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Die Situation ist nach seinem Wechsel im Sommer eine ganz andere.
Die Entwicklungen rund um Florian Kastenmeier haben gezeigt: Auch nach mehreren Monaten ohne einen Klub besteht noch die Möglichkeit, eine attraktive Lösung zu finden. Bei einem seiner ehemaligen Teamkollegen ist ebenfalls Geduld gefragt.
Nach dem Abstieg im Mai standen den Düsseldorfern nicht einmal elf Spieler mit gültigem Vertrag zur Verfügung. Mittlerweile ist nicht nur der Kader wieder deutlich größer, auch ein Routinier ist von der Entwicklung angetan.
In den vergangenen Wochen befanden sich noch einige ehemalige Düsseldorfer auf Vereinssuche. Während Florian Kastenmeier schließlich in Rotterdam unterschrieb, kam einer seiner ehemaligen Teamkollegen bei keinem anderen Verein unter.
Über Monate musste sich der Sportvorstand komplett auf den Kaderumbau mit insgesamt 19 externen Zugängen fokussieren. Mittlerweile ist die neue Strukturierung seines Arbeitsbereiches in vollem Gange.