Zu Saisonbeginn ist Alexander Ende aufgrund einiger Fehler früh in die Kritik und unter Druck geraten. Zuletzt hat der Coach des Drittligisten aber wieder einen besseren Mix aus Idealismus und Pragmatismus gefunden. Auch beim 2:1-Erfolg gegen Duisburg.
In den Minuten nach dem 2:1-Sieg gegen Duisburg haben es Spieler und Fans vor der Kurve gemeinsam krachen lassen. Für die Ende-Truppe ging es anschließend aber nicht etwa in die Altstadt, sondern in die Eistonne. Doch der Trainer hat schon eine Lösung im Blick.
Nach dem Derbysieg gegen Duisburg haben die Düsseldorfer sieben Punkte aus drei Spielen geholt. Wie läuft es rund um die Mannschaft und innerhalb des Vereins? Sie haben wieder die Gelegenheit: Sie konnten Ihre Fragen direkt an unseren Fortuna-Chefreporter Tobias Dinkelborg stellen.
Exakt 49.320 Zuschauer haben das Duell der beiden Rivalen am Samstag in der Arena verfolgt, darunter mehr als 10.000 Fans des MSV. Die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, zu größeren Zwischenfällen kam es nur während der Partie.
Hinter Alexander Ende und Dietmar Hirsch lagen 90 intensive Minuten, mit dem besseren Ausgang für den Düsseldorfer. Wahrscheinlich kam es anschließend auch deshalb zu einer öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheit.
Schiedsrichter Patrick Schwengers hat im Derby zwischen den Düsseldorfern und den „Zebras“ eine gute Leistung gezeigt. Das beste Beispiel: Eine Rudelbildung in der zweiten Hälfte moderierte der Unparteiische gelassen, obwohl zwei MSV-Spieler emotional wurden.
Nach Abpfiff war für Spieler und Anhänger der Düsseldorfer kein Halten mehr. Der Grund: Sie feierten den 2:1-Erfolg gegen Duisburg ausgelassen – zu den Klängen von „Tage wie diese“. Für Trainer Ende war es ein besonderer Moment.
Das Spiel gegen den MSV Duisburg war schon fast zu Ende, als Louis Lord nochmal für große Spannung sorgte. Nach einem kuriosen Fehler verursachte er einen indirekten Freistoß in seinem Strafraum – und hatte plötzlich einen „Puls von 200“.
Eric Hottmann stand nach dem 2:1-Sieg gegen den MSV Duisburg zurecht im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Allerdings war der Tag für den Matchwinner längst nicht nur so gelaufen, wie er es sich eigentlich gewünscht hätte.
Das erste Aufeinandertreffen der beiden Rivalen seit achteinhalb Jahren ist mit besonders großer Spannung erwartet worden. Nach einem packenden Spiel standen die Düsseldorfer als Gewinner da: In letzter Minute traf der kurz vorher eingewechselte Stürmer ins Glück.
Nur wenige Kilometer trennen Duisburg und Düsseldorf voneinander, durch beide Städte fährt die U-Bahn-Linie 79. Nun trafen erstmals seit vielen Jahren auch die Sportvereine beider Metropolen aufeinander. Die Fans freuten sich über die Rückkehr eines besonderen Derbys.
Das Straßenbahnderby zieht die Fußball-Fans beider Städte in seinen Bann. Sogar ein Zuschauerrekord in der Dritten Liga ist noch im Bereich des Möglichen. Sportlich haben sich die Vorzeichen zuletzt aber verschoben.
Für die Düsseldorfer steht das Derby gegen den MSV Duisburg bevor. In der Vorbereitung auf das Duell setzt Trainer Alexander Ende auf positive Energie – das wurde nicht zuletzt beim 5:0-Erfolg gegen Biemenhorst im Niederrheinpokal deutlich.
Seit sechs Jahren sind Stefanie Bölke und Dirk Konietzni ein Paar. Nun treffen ihre Lieblingsvereine erstmals seit ihrem Kennenlernen aufeinander. Für das Straßenbahnderby haben sie eine Wette abgemacht.
Mit fünf Ausfällen gehen die Düsseldorfer in das erste Straßenbahnderby seit achteinhalb Jahren. Zuletzt hat sich beim Team von Alexander Ende ein Kern gefunden. Allerdings gilt es für den Trainer, auf einer Position das Risiko abzuwägen.
Beim torlosen Remis in Köln hat der Angreifer am vergangenen Wochenende plötzlich alle Einwürfe aus vielversprechenden Positionen ausgeführt. Die Geschichte hinter dieser neuen Rolle ist kurios – und hat sowohl einen Vor- als auch einen Nachteil.
Cedric Itten und Dawid Kownacki haben in Düsseldorf eine gute Verbindung zu Daniel Thioune entwickelt. Allerdings steht aktuell keiner der beiden Angreifer von Werder in der ersten Reihe. Gerade für den Polen zeichnet sich ein Problem ab.
Erstmals seit achteinhalb Jahren treffen die Düsseldorfer am Samstag wieder auf die „Zebras“. Und ein Spiel wie jedes andere wird es aufgrund der Rivalität und des hohen Zuschaueraufkommens nicht. Weder für die Fans und die beiden Klubs noch für die Sicherheitskräfte.
Bevor es in die Länderspielpause geht, haben die Düsseldorfer noch drei Partien vor der Brust – und das innerhalb einer Woche. Allerdings muss Trainer Alexander Ende einige personelle Besonderheiten beachten.
Während das Drittliga-Team der Düsseldorfer am Mittwoch in die zweite Runde des Niederrheinpokals eingezogen ist, hat die Oberliga-Truppe beim KFC Uerdingen verloren. Und selbst in der Grotenburg saß ein bekannter Akteur nur auf der Bank.