Die Mislintat-Verpflichtung, Verträge ohne Drittliga-Gültigkeit, wundersame Kommunikation – auch der Aufsichtsrat hat rund um den Abstieg viele Fehler gemacht. Im Herbst wird er neu gewählt: Wer tritt nochmal an und welche Macht hat der Wahlausschuss?
Fünf Zugänge hat der Sportvorstand für die neue Saison bereits verpflichtet. Und drei davon haben besondere Qualitäten, die der Zweitliga-Absteiger dringend braucht. Einen weiteren Teil der Hausaufgaben muss der 47-Jährige aber noch unbedingt erledigen.
Nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste traut der Vorstandsvorsitzende des Zweitliga-Absteigers der deutschen Nationalelf ein gutes Abschneiden bei der WM zu. Derweil ist ihm eine von der Fifa neu eingeführte Regel ein Dorn im Auge.
Im vergangenen Sommer hat der damalige Düsseldorfer Trainer die Verpflichtung des Schweizers befürwortet. Ein Jahr später kommt es zur erneuten Zusammenarbeit – diesmal im hohen Norden. Allerdings muss Werder Bremen erst einmal ein Problem beheben.
Obwohl der Rechtsverteidiger in Düsseldorf einen gültigen Drittliga-Vertrag besitzt, schien es zuletzt so, als würde er ihn nicht antreten. Doch nun könnte eine der kuriosesten Transfergeschichten des Sommers um ein weiteres Kapitel ergänzt werden.
Nach dem Aufstieg in die Bundesliga bauen die Gelsenkirchener ihren Kader um. Deshalb stehen mehrere Akteure auf der Streichliste – und an einem davon waren auch die Düsseldorfer interessiert. Zu einem Wechsel kommt es aber nicht.
Der SC Verl hat bei seiner Trainerwahl zuletzt häufig ein glückliches Händchen bewiesen. Der heutige Coach der Düsseldorfer ist eines von mehreren Beispielen. Nun folgt der nächste weitgehend unbekannte Kandidat.
Der Sportvorstand plant gemeinsam mit Scout Goran Vucic, wie das Kaderbild der Düsseldorfer in der Dritten Liga aussieht. Die Verantwortlichen müssen sich dabei aber nicht nur an den wirtschaftlichen Möglichkeiten orientieren, auch vom Verband gibt es Vorgaben.
Der erfahrene Innenverteidiger war einer der absoluten Wunschspieler des Zweitliga-Absteigers. Und am Ende konnten ihn die Verantwortlichen tatsächlich von einem Wechsel überzeugen. Auch, weil sie sich mächtig ins Zeug gelegt hatten.
Der Aufstieg war das Ziel, doch der Abstieg wurde zur bitteren Realität: Ein ambitionierter Leihspieler erlebte bei den Düsseldorfern eine Saison zum Vergessen. Nun öffnet sich ihm eine Tür in der Heimat, um dort neu zu starten.
Auch nach seinem Abschied aus Düsseldorf fiebert der Ex-Coach mit den Rot-Weißen mit. Der 72-Jährige hätte den Sturz in die Dritte Liga gerne selbst abgewendet. In einem Talk spricht er über den Kontakt zum Klub – und erklärt, auf wen er jetzt seine Hoffnung setzt.
Außer auf der Torhüterposition ist es Samir Arabi gelungen, Spieler für alle Mannschaftsteile zu verpflichten. Und langsam lassen sich auch Gedankenspiele vorantreiben, wer künftig welche Rolle übernehmen wird. Dabei ist auch Christopher Lenz ein Faktor.
Seit Freitag steht fest: Der Innenverteidiger wechselt vom 1. FC Köln nach Düsseldorf. Ein Jahr nach dem Abgang von Isak Johannesson zum „Effzeh“ hat dieser Transfer eine besondere Note. Allerdings gibt es einen großen Unterschied.
Nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga sind in Düsseldorf weiterhin einige Fragen offen. Die Fans können zwar keine Antworten liefern, dafür starten sie aber einen besonderen Aufruf. Kritik verkneifen sie sich dabei nicht.
Nachdem ein möglicher Wechsel nach Bremen geplatzt ist, werden die Erstliga-Alternativen für den Torhüter weniger. Aber: Während Hannover 96 mehr und mehr die Geduld verliert, hat ein anderer Zweitligist den gebürtigen Regensburger ins Visier genommen.
Sein Wechsel vom 1. FC Köln nach Düsseldorf ist bereits beschlossene Sache, und sowohl der Innenverteidiger als auch sein künftiger Arbeitgeber profitieren von der frühen Einigung. Denn die Planungssicherheit erleichtert die weitere Arbeit von Samir Arabi.
Nach dem Abstieg in die Dritte Liga ist die Zukunft zahlreicher Düsseldorfer Akteure aus der abgelaufenen Saison ungewiss. Doch die Perspektive für einen Ergänzungsspieler ist durchaus spannend: Es winkt ein Transfer zu einem Hauptstadt-Klub.
Samir Arabi ist durch die Einigung mit dem Karlsruher Angreifer ein Coup gelungen. Weil die Kaderplanung aber noch längst abgeschlossen ist, lohnt sich ein Blick auf die Auswirkungen des bevorstehenden Wechsels.
Bislang hat der Zweitliga-Absteiger erst zwei neue Spieler verpflichtet, doch weitere Zugänge werden alsbald folgen. Darunter befindet sich auch ein Akteur, der zuletzt noch nicht mit den Düsseldorfern in Verbindung gebracht worden ist. Der Manager setzt damit das nächste Ausrufezeichen.
Noch vor wenigen Wochen hätte der Kader, der Alexander Ende zur Verfügung steht, nicht einmal für eine erste Elf gereicht. So langsam zeigt sich schon eine Struktur, wer als Führungsspieler und wer als Herausforderer eingeplant ist.