Hinter Alexander Ende liegen turbulente Monate: Nach dem Abstieg und einem schwachen Saisonstart befindet sich der 46-Jährige in Düsseldorf aktuell in der Erfolgsspur. Vor seiner Unterschrift gab es bei Fortuna aber noch andere namhafte Kandidaten.
Der 19-Jährige ist in der bisherigen Spielzeit die absolute Überraschung der Düsseldorfer. Allerdings ist das Eigengewächs die aktuelle Belastung überhaupt nicht gewohnt. Das war ihm in der Partie beim SSV Jahn durchaus anzumerken.
Nach der anstehenden Auswärtspartie bei Alemannia Aachen ruht der Ball in der Dritten Liga drei Wochen lang. Auf den Großteil der Düsseldorfer wartet deshalb ein wenig Erholung. Das gilt allerdings nicht für jene Akteure, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sein werden.
Auch beim 2:1-Sieg in Regensburg ist aufseiten der Düsseldorfer nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem vor der Pause hat der Absteiger große Probleme mit der Herangehensweise seines Gegners. Dass er trotzdem gewinnt, hat mehrere Gründe.
Schon vor der Partie beim SSV Jahn war Trainer Alexander Ende stark eingeschränkt, was seine Personalauswahl in der Defensive anging. Einige weitere Schrecksekunden gab es für den Coach dann aber auch während des Spiels.
Besonders in der ersten Hälfte gab es beim 2:1 der Düsseldorfer in Regensburg mehrere strittige Szenen. Die Spieler des Absteigers merkten das in der Kabine auch an, weshalb ihr Trainer direkt den Austausch mit dem Unparteiischen suchte.
In der Schlussphase des Spiels in Regensburg hat das komplette Trainerteam der Düsseldorfer daran gearbeitet, die 2:1-Führung über die Zeit zu bringen. Der Chefcoach nahm gleich zwei Veränderungen vor – und sein langjähriger Assistent half im entscheidenden Moment nach.
Nachdem sich Erik Wekesser im Derby gegen Duisburg eine schmerzhafte Oberschenkelprellung zugezogen hatte, war sein Einsatz in Regensburg äußerst fraglich. Doch am Ende stand der 29-Jährige sogar in der Startelf – und erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Wenige Tage nach dem Derbysieg gegen Duisburg stand für die Düsseldorfer das Auswärtsspiel beim SSV Jahn auf dem Programm. Doch in der Oberpfalz tat sich die Ende-Truppe lange Zeit schwer. Trotzdem feierte sie nach einer intensiven Partie den zweiten Sieg in Folge.
Über Wochen musste sich Samir Arabi immer wieder in neuen Verhandlungsrunden behaupten, damit der Deal über die Bühne gehen konnte – und das für gute Konditionen aus Fortuna-Sicht. Rund einen Monat später dürfte sich der Sportvorstand bestätigt sehen.
Beim Versuch, den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführers aus Duisburg zu schlagen, wurde Fortuna-Trainer Alexander Ende durchaus kreativ. Direkt vor seiner Coachingzone trugen sich dabei ungewöhnliche Szenen zu.
Anas Slimani gilt als eine der großen Entdeckungen der vergangenen Monate. Als Ergänzungsspieler in die Sommervorbereitung gestartet, ist das Eigengewächs aktuell kaum mehr aus der Startelf wegzudenken.
Die vergangenen Wochen sind nicht so gelaufen, wie sie sich der Niederländer vorgestellt hat. Das Spiel gegen den MSV Duisburg dafür umso mehr: Nach dem 2:1 gegen die „Zebras“ ist Jorrit Hendrix so gelöst wie lange nicht mehr.
In den Minuten nach dem 2:1-Sieg gegen Duisburg haben es Spieler und Fans vor der Kurve gemeinsam krachen lassen. Für die Ende-Truppe ging es anschließend aber nicht etwa in die Altstadt, sondern in die Eistonne. Doch der Trainer hat schon eine Lösung im Blick.
Exakt 49.320 Zuschauer haben das Duell der beiden Rivalen am Samstag in der Arena verfolgt, darunter mehr als 10.000 Fans des MSV. Die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, zu größeren Zwischenfällen kam es nur während der Partie.
Schiedsrichter Patrick Schwengers hat im Derby zwischen den Düsseldorfern und den „Zebras“ eine gute Leistung gezeigt. Das beste Beispiel: Eine Rudelbildung in der zweiten Hälfte moderierte der Unparteiische gelassen, obwohl zwei MSV-Spieler emotional wurden.
Seit fünf Pflichtspielen waren die Düsseldorfer ungeschlagen. Die Frage lautete also, ob Fortuna in Aachen noch ein weiterer Sieg gelingen würde, bevor es in die dreiwöchige Länderspielpause geht? In unserem Live-Ticker können Sie die Höhepunkte des Spiels noch einmal nachlesen.
Nach dem 2:1-Sieg in Regensburg beenden die Düsseldorfer ihre englische Woche am Samstag mit einem Traditionsduell: bei Alemannia Aachen. Wo wird das Duell übertragen? Und was muss man sonst noch wissen? Hier sind alle Infos.
Am Mittwoch absolviert der Drittligist zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder ein Pflichtspiel am Flinger Broich: Im Niederrheinpokal geht es gegen Bezirksligist Schwarz-Weiß Alstaden. In unserem Blog halten wir Sie auf dem Laufenden.